Das Wepad soll ab Juli/August verfügbar sein und in der günstigsten Variante (16 GB, WLAN) 449 Euro kosten. Wer 32 GB, WLAN, GPS und UMTS will, muss 569 Euro bezahlen. Vorbesteller dürfen das Wepad ab dem 27. April ordern. Zum Vergleich: Das günstigste iPad (ohne UMTS) kostet derzeit in den USA 499 Dollar. Deutsche Preise sind nicht bekannt, auf eine faire Umrechnung, also 376 Euro, darf man aber wohl nicht hoffen. Bei Amazon kosteten die Vorbestellungen Ende Januar 499 Euro - eine 1:1-Umrechnung.
Der Hersteller des Wepads verspricht als optional kaufbares Zubehör eine Docking-Station, eine Hülle, eine drahtlose Tastatur und weitgehende Unterstützung für Standard-PC-Zubehör. Auch für das iPad gibt es optionales Zubehör, etwa ein Keyboard Dock, eine Docking-Station, eine Hülle und eine Drahtlos-Tastatur. Standard-PC-Zubehör unterstützt das iPad aber erstmal nicht. Dafür sind dem Apple-Tablet dank großer Marktmacht viele Peripherie-Dritthersteller auch in Zukunft sicher.
Fazit: Ein iPad-Killer wird das Wepad wohl nicht werden, das sei auch gar nicht das Ziel, heißt es seitens der Entwickler. Man wolle lediglich eine Alternative zum iPad schaffen. Dieser Anspruch scheint den Machern auf jeden Fall zu gelingen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Offenes System, USB-Schnittstellen, erweiterbarer Speicher, Kamera. Sollte Apple wirklich den Dollar-Preis 1:1 in Euro umrechnen, ist das Wepad sogar eine deutlich günstigere Alternative bei besserer Ausstattung. Nachteile: Etwas schwerer und weniger Media-Angebote ohne iTunes-Store-Anbindung.
Update: Eine Pressekonferenz lies kürzlich jedoch einige Zweifel an dem Entwicklungsfortschritt des Wepads aufkommen. Auf dem Bildschirm lief nur ein Demonstrations-Video wie eine Windows-Fehlermeldung bewiesen hat, selber ausprobieren durfte das Wepad keiner.
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