Fazit: So findet jeder die richtige Navi-Lösung

Samstag den 04.12.2010 um 07:04 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Wer nur gelegentlich ein Navigationsgerät benötigt und sowieso ein leistungsfähiges Android-Smartphones besitzt, für den lohnt sich die Anschaffung eines separaten Navigationsgerätes nicht . Sie müssen nicht einmal eine kostenpflichtige Navigations-App erwerben. Mit Google Maps Navigation steht Ihnen eine beeindruckende Navi-Lösung kostenlos zur Verfügung. Für Gelegenheitsfahrer reicht sie vollkommen aus.
Tipp für den gelegentlichen Einsatz einer Navigations-Lösung: Google Maps Navigation.

Wer dagegen sehr viel (aus beruflichen Gründen und unter Zeitdruck) mit dem Auto auf unbekannten oder Stau-anfälligen Strecken unterwegs ist, sollte zu einer kostenpflichtigen Navigations-App oder zu einem klassischen Stand-Alone-Navi greifen. Aus einem hauptsächlichen Grund: Die aktuellen Verkehrslageinformationen von Anbietern wie Garmin, TomTom oder Navigon stehen derzeit flächendeckender zur Verfügung als bei Google Maps und sind zudem aussagekräftiger als die Verkehrslage-Informationen von Google. Wohlgemerkt: Das ist die aktuelle Situation. Mit der zunehmenden Verbreitung von Android-Smartphones kann Google hier durchaus aufholen.

Für die Verwendung eines klassischen Navigationsgerätes spricht zudem: Es ist vermutlich hitzebeständiger als ein Smartphone und sollte die direkte Sonneneinstrahlung und die hohen Temperaturen hinter der Windschutzscheibe im Sommer problemlos verkraften können. Umgekehrt schonen Sie Ihr Smartphone, wenn Sie es nicht im Dauerbetrieb als Navi-Ersatz verheizen.

Samstag den 04.12.2010 um 07:04 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (6)
  • mr.b. 11:46 | 14.11.2010

    Zitat: steppl
    Ich hatte die Nokia-Navigation mit dem E52 gerade im Einsatz in Chile. Solange es über Hauptstrassen ging und in Großstädten, funktioniert es prima, wenn auch mal mit kurzen Aussetzern und Neuberechnungen.
    Aber kleine Nebenstrassen auf dem Lande kennt es kaum, und kleinere Orte/Städte werden bestenfalls als Punkt dargestellt.

    Das Problem hatte ich mit TomTom. Eine schon vor 2 Jahren fertiggestellte Straße existierte nicht.
    Kein Naiv ist fehlerfrei.

    Und die Installation ist, völlig im Gegensatz zur Darstellung in der Bedienungsanleitung, ein Drama gewesen.


    Wenn man die richtige hat, nicht. Die muss man allerdings im Netz suchen. Die normale ist veraltet.
    Außerdem ist durch verschiedene Updates der Software die Bedienung verbessert worden und auch die Karten selbst ebenfalls.

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  • zwilling 19:24 | 13.11.2010

    Vielleicht funktionieren die anderen Navigationssysteme in Chile auch nicht besser. In Schweden war ich jedenfalls von Nokia überrascht. Während mir mein TomTom (das ich im Wagen montiert hatte) an meinem Standort mitteilte "Straße ohne Namen"), gab mir das Nokia die Anschrift meines Hauses (das weitab von jeder Zivilisation liegt) mit Straße (jeder Feldweg hat dort einen Namen!), Hausnummer, Postleitzahl, Kommune und Land genau an! Nachdem ich das abgespeichert hatte und etwa 15 km in die Wildnis vorgestoßen war, habe ich mit Hilfe des Handys problemlos wieder nach Hause gefunden.

    Auch hier in Finnland wohne ich laut TomTom auf einer "Straße ohne Namen", auch das eingebaute Navigationsgerät im Wagen meiner Frau kennt die Adresse nicht besser, aber Nokia weiß es ganz präzise! Und das für lau! Das TomTom hat etwa 350 € gekostet, das im VW eingebaute Navi ungefähr 500 €.

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  • steppl 18:50 | 13.11.2010

    Ich hatte die Nokia-Navigation mit dem E52 gerade im Einsatz in Chile. Solange es über Hauptstrassen ging und in Großstädten, funktioniert es prima, wenn auch mal mit kurzen Aussetzern und Neuberechnungen.
    Aber kleine Nebenstrassen auf dem Lande kennt es kaum, und kleinere Orte/Städte werden bestenfalls als Punkt dargestellt.

    Und die Installation ist, völlig im Gegensatz zur Darstellung in der Bedienungsanleitung, ein Drama gewesen.

    Aber für lau:

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  • CaptainPicard 17:58 | 13.11.2010

    Ich benutze schon seit über einem Jahr ausschließlich meine Nokia-Navigation.

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  • zwilling 17:45 | 13.11.2010

    Ja, es ist schon erstaunlich, dass Nokia nicht erwähnt wird! Da steht zum Beispiel bei der Erläuterung von Navigation offline: "Der offensichtlichste Nachteil für den Benutzer: Derartige Navigationslösungen kosten immer Geld!" Gerade bei Nokia kostet das kein Geld! Nokia bietet alle Karten zum kostenlosen Download an. Und es funktioniert prima! Ich habe in der vergangenen Woche zwei Wanderungen in Schweden unternommen, bei denen ich mich ausschließlich auf mein Nokia verlassen habe, und das hat ausgezeichnet geklappt! (Und mein Nokia 5230 hat etwa 120 € gekostet!)

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