Windows Mobile ist nicht tot: Im Gegenteil, das Betriebssystem wird aktiv entwickelt, regelmäßig aktualisiert und kann auf eine breite Entwicklergemeinde zurückgreifen. Allerdings muss sich Microsoft vorhalten lassen, dass der Konzern zu wenig Kunden tut, die ein Windows-Mobile-Smartphone besitzen - vor allem wenn es um Upgrades des Betriebssystems geht.
Das Betriebssystem hat zu Recht den Ruf eines Bastelsystems. Wie auch beim PC-Windows liefert Microsoft zwar grundlegende Funktionen. Den Feinschliff bekommt das OS allerdings erst durch Programme und Tools von Drittentwicklern. Eine weiteres Problem der Windows-Mobile-Smartphones: Sie setzen oftmals als erste neue Technologien ein, seien es UMTS, HDSPA oder ähnliche. Anlaufschwierigkeiten sind dabei nie zu umgehen.
Dennoch sollte man Windows Mobile noch nicht zu Grabe tragen - schließlich wären ohne das Engagement von Microsoft Technologien wie Touchscreens wahrscheinlich niemals so stark vorangetrieben worden - Erfahrungen, von denen iPhone und Android profitieren.
Vorherige Seite
Seite 12 von 12
Nächste Seite


