Web-Tools sind praktisch: Sie müssen nicht installiert werden und belasten damit nicht das System. Außerdem sind sie systemübergreifend weltweit verfügbar und stets synchron - egal ob Sie vom Linux-Rechner zuhause aus zugreifen oder im Urlaub vom Windows-Rechner des Internetcafes. Schöner Nebeneffekt: Sie müssen sich nicht mit nervigen Updates herumärgern - das übernimmt der Betreiber für Sie.
Aber Web-Tools sind nicht ganz unproblematisch: Wie genau nimmt der Entwickler den Datenschutz? Tipp: Geben Sie nicht zuviel von sich preis und nutzen Sie möglichst verschiedene Anbieter. Und: Haben Sie keine Internetverbindung - etwa im Zug - haben Sie auch keinen Zugriff auf Web-Tools. Dagegen hilft eine UMTS-Flatrate; aber nicht überall haben Sie guten Empfang und gegen Server-Ausfälle hilft die schnellste Flatrate nichts.
Sind Web-Tools im Kommen? Google arbeitet mit Chrome OS bereits an einem Betriebssystem, das voll auf Internet-Anwendungen setzt: Alle Daten landen komplett im Netz; Textverarbeitung, Musik, Bildbearbeitung finden zu 100 Prozent im Internet statt. Google verspricht sekundenschnelle Bootzeiten, keine Update-Nervereien und einen hochgradigen Virenschutz.
Tipp:icloud ist ein kostenloses Online-Betriebssystem. Zwar sind Sie mit icloud weiterhin auf Windows, Linux oder Mac-OS angewiesen, aber anschließend haben Sie Ihr individuelles OS im Browser-Fenster überall dabei. Vorraussetzung: Internet Explorer oder Firefox.
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