Black und White entfesselt eine wahre Grafik-Pracht, die zudem auch auf langsameren Rechnern voll zur Geltung kommt. Selten zuvor waren derart schöne Landschaften zu bestaunen. Zoomt man näher an die Wälder, sieht man die Wipfel der Bäume sich rhythmisch mit dem Wind bewegen. In den Täler tummeln sich Tiere, die Schatten werfen.
Wunderschön ist auch der Wechsel der Tageszeiten gelungen. Abends sieht man die untergehende Sonne am Horizont verschwinden, die ein paar Spielminuten später wieder mit im satten Morgenrot zurückkehrt. Ab und zu schneit oder regnet es. Es ist übrigens möglich, aktuelle Wetterdaten über das Internet abzurufen und somit genau das Wetter im Spiel zu erzeugen, das gerade in der Realität herrscht.
Die Kreaturen sind sehr schön dargestellt und ihr derzeitiger Gemütszustand wird auf einen Blick sichtbar. So lächelt der Affe, wenn es ihm gut geht, und verzieht mürrisch die Mundwinkel, wenn ihn etwas ärgert.
Schön dargestellt sind auch die vielen Zauber, die mit tollen Lichteffekten daherkommen und dem Auge immer wieder etwas Neues bieten.
Ähnlich wie bei den Siedler-Spielen animiert die Grafik dazu, einfach nur mal zuzuschauen. Es ist immer etwas los auf dem Bildschirm. Zwar wuselt da nicht so viel herum, wie bei den Siedlern, zu schauen gibt es aber dennoch genug.
Wir meinen:
So schöne Grafik gab es selten am PC zu bewundern. Hier merkt man den Entwicklern an, wie viel Liebe sie in jedes Detail gesteckt haben und warum die Entwicklung des Spiels so viele Jahre gedauert hat.
Tipp:
Bei all dem Zuschauen sollten Sie aber nicht vergessen, ab und zu nach der eigenen Kreatur zu sehen. Sonst könnte es passieren, dass sie mal schlecht gelaunt Ihr ganzes Volk verspeist oder es kurz und klein haut.
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