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IFA 2010

Fazit: Der Sieger im PC-WELT-Vergleichstest

In den meisten Disziplinen liegt der Panasonic TX-P50VT eine knappe, aber entscheidende Nasenlänge vorn. Mit bestem Bild und besten Ton, mit umfangreichster Ausstattung und einfachster Bedienung verdient er sich den Test- und den Preis-Leistungs-Sieg.
Info: So funktioniert die 3D-Technik
Perspektive erfahren wir nur, weil beide Augen das Gleiche aus unterschiedlichen Positionen wahrnehmen. Bei einem Film nimmt die Kamera nur ein Bild auf, beide Augen sehen das Gleiche. Eine räumliche Wahrnehmung ist damit nicht möglich.
Lösung: Man nimmt die gleiche Szene mit zwei Kameras auf, die den gleichen Abstand voneinander haben wie ein Augenpaar. Die Bilder der linken Kamera werden nur dem linken Auge gezeigt, die Bilder der rechten Kamera nur dem rechten Auge. Nur: Wie zeige ich den beiden Augen ein unterschiedliches Signal auf dem gleichen Fernseher?
Abwechselnd!
Das menschliche Auge ist träge. Wird eine Bildfolge schnell genug gezeigt, nimmt man sie als Bewegung war. Der Fernseher zeigt in schneller Folge wechselnd das Bild für das linke und das rechte Auge. Eine Spezialbrille sorgt dafür, dass, wenn das Signal für das rechte Auge gezeigt wird, das Bildsignal für das linke Auge gesperrt ist und umgekehrt.
Das klingt einfacher, als es ist. Für gute Ergebnisse muss die Bildwiederholfrequenz doppelt so hoch sein wie bei 2D. Da die Zeit während des Umschaltens vom linken aufs rechte Bild und zurück nicht zum Schauen genutzt werden kann und jedes Auge nur die Hälfte der Zeit mit Bildern versorgt wird, wirkt das Fernsehbild. sehr dunkel. Sperrt die Brille (wie beim Panasonic und beim Samsung) jedes Mal komplett das Sichtfeld, wird auch das Umgebungslicht gesperrt, externe Lichtquellen scheinen zu 7ackern. Sperrt sie nur das Fernsehbild (Sony), muss der Kopf stets gerade gehalten werden, weil sonst Bildsignale, die fürs eine Auge gedacht sind, auch beim anderen Auge ankommen – das nennt man Übersprechen. Dann sieht man Geisterbilder (siehe Foto oben).
Das größte Problem haben aber die Filmemacher: Sie haben Räumlichkeit durch scharfe und unscharfe Bildbereiche simuliert (Tiefenschärfe). Bei 3D-Filmen muss das Bild wie in der Natur von vorne bis hinten scharf sein. Das schaffen derzeit nur Animationsfilme – die liefern derzeit auch den natürlichsten 3D-Eindruck.
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