Fastpath kommt - allerdings kostenpflichtig

Dienstag den 10.12.2002 um 16:12 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Jetzt ist es entschieden: Die Deutsche Telekom wird ab kommendem Jahr jedem Besitzer eines T-DSL-Anschlusses die Möglichkeit anbieten, mit "Fastpath" zu surfen. Den Antrag für die Umstellung will die Telekom per Internet anbieten.
Jetzt ist es entschieden: Die Deutsche Telekom wird ab kommendem Jahr jedem Besitzer eines T-DSL-Anschlusses die Möglichkeit anbieten, mit "Fastpath" zu surfen. Den Antrag für die Umstellung will die Telekom per Internet anbieten.

"Gute Nachrichten für alle Online-Spieler", bewirbt die Deutsche Telekom ihre Entscheidung. Bereits seit längerem liefen interne Tests, die erst vor kurzem abgeschlossen wurden. Das teilte Ende November Walter Genz, Pressesprecher der Deutschen Telekom, im Gespräch mit PC-WELT mit. Bereits damals kündigte Genz an, dass die Lösung des Fastpath-Problems so aussehen könnte, wie sie jetzt auch offiziell entschieden worden ist: Jeder Anwender wird künftig selbst entscheiden dürfen, ob er einen T-DSL-Anschluss mit Fastpath haben möchte, oder nicht.

Ein kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch, denn die Deutsche Telekom wird von Fall zu Fall überprüfen, ob Fastpath am jeweiligen T-DSL Anschluss aktiviert werden kann. Durch diese individuelle Vorprüfung soll ein "sehr hoher Qualitätsstandard bei der Bereitstellung der Fastpath-Option" sichergestellt werden, so die Telekom.

Bis März 2003 müssen sich T-DSL-Spielefreunde allerdings gedulden. Erst zur Cebit 2003 wird die Onlinebuchbarkeit von "Fastpath" verfügbar sein.

Gegenüber der PC-WELT stellte Walter Genz erneut klar, dass Fastpath mit Kosten verbunden sein wird. "Wie viel es kosten wird, können wir jetzt noch nicht sagen", so Genz. Er wies allerdings darauf hin, dass die Tatsache, dass der Antrag auf Fastpath nur Online erfolgen wird, auch zu niedrigeren Kosten bei der Telekom und somit auch beim Verbraucher führe.

Derzeit werde laut Genz bei der Telekom an einem Testsystem gearbeitet, mit dem künftig entschieden werden soll, ob die Online beantragte Aktivierung von Fastpath tatsächlich durchgeführt werden kann.

Die Deutsche Telekom gab heute nicht nur die "Fastpath"-Entscheidung bekannt, sondern nutzte auch die Gelegenheit zu feiern: Seit dem Start von T-DSL im August 2000 sind mittlerweile in ganz Deutschland drei Millionen T-DSL Anschlüsse verkauft worden. "Damit ist die Deutsche Telekom der erfolgreichste Anbieter von breitbandigen Internetanschlüssen in Europa und steht als Unternehmen weltweit an zweiter Stelle", jubelt das Unternehmen.

Der 3-Millionste-Kunde ist übrigens Martin Schmidt aus Berlin (auf dem Bild links), der am Dienstag vom T-Com-Vorstand Josef Brauner in Bonn empfangen und auch beschenkt wurde: Schmidt bekam einen Blumenstrauß und die T-Sinus 130 Anlage.

T-DSL: Gerüchteküche um Fastpath brodelt wieder (PC-WELT Online, 28.11.2002)

Dienstag den 10.12.2002 um 16:12 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

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