Fahrrradfahren mit dem iPhone

Fahrrad-Hardware für das iPhone

Freitag den 25.05.2012 um 12:27 Uhr

von Matthias Schwindt

Keines der Apple-iOS-Geräte ist gegen Witterungseinflüsse geschützt. Zudem ist die Reichweite des Akkus bei permanent hell erleuchtetem Display auf dem Fahrrad sehr gering. Um trotzdem das iPhone beim Fahrradfahren im Blick zu behalten bedarf es einer geeigneten Halterung. Im besten Fall mit zusätzlicher Stromversorgung und Schutz gegen Staub und Regen.
Die SEeLABox schützt das iPhone vor Wasser
Vergrößern Die SEeLABox schützt das iPhone vor Wasser
© Matthias Schwindt

Regenmantel für das iPhone: SEeLABox

Für Schönwetterfahrer eignen sich die zahlreichen Universalhalterungen auf dem Markt. Teilweise mit Klemmbacken ausgestattet, teilweise gerätespezifisch angepasst. Sobald es aber zu regnen beginnt sollte das teure iPhone besser geschützt werden. Eine universelle Lösung für schlechtes Wetter bietet die Firma Krusell mit der SEeLABox . Eine Art Regenmantel für das iPhone. Diese wasserdichte Hülle samt Telefon in eine Universal-Klemmbackenhalterung einsetzen und die Fahrt kann im Regen weitergehen.


Tigra Bike Mount im Einsatz
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© Matthias Schwindt

Tigra Bike Mount

Besser geeignet sind spezielle Hüllen. Aufgrund der geringen iPhone-Modellvielfalt sind hier Apple-Nutzer gegenüber Android im Vorteil. Tigra Bike Mount ist ein maßgeschneidertes, wasserdichtes Gehäuse für iPhone 3G(s)/4(s) und iPod Touch 4. Das Telefon ist in einer massiven Kunststoffbox mit Gummidichtungen gegen Erschütterungen und Regen gut geschützt. Selbst hinter der Kunststofffolie lässt sich das Display sehr gut bedienen. Am Lenker wird eine Befestigung angeschraubt. Das Gehäuse ist darin drehbar gelagert und damit sowohl hoch als auch quer nutzbar.


Für das Stromproblem gibt es als einfache Lösung die so genannten USB-Power-Packs. Zusatzakkus, die über das USB-Kabel den Akku vom iPhone wieder aufladen oder zumindest das Entladen verlangsamen. Den USB-Ersatzakku in die Lenkertasche und das Telefon in der Halterung. So ist auch auf einer langen Tagestour die Stromversorgung gesichert.

E-Werk samt Akku
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© Matthias Schwindt

Deutlich komfortabler ist die Lösung von Busch+Müller. Mit dem E-Werk zapft man den Nabendynamo als vorhandene Energiequelle an. Parallel zur Beleuchtung wird das E-Werk angeschlossen und mit Gummiring oder Kabelbinder am Rahmen fixiert. Von dort geht es auf eine USB-Buchse und weiter über das Original Ladekabel zum iPhone. Das E-Werk gibt es für gut 100 Euro im Handel.

Leider reagieren Apple-Telefone sehr zickig auf schwankende Ladespannungen und -ströme. Fällt die Spannung bei langsamer Bergfahrt oder beim Ampelstopp ab, so weigert sich das iPhone anschließend den Ladevorgang wieder aufzunehmen. Hier wird ein zusätzlicher Pufferakku benötigt. Busch&Müller bietet zum E-Werk einen passenden Akkupack an. Dieser kostet zusätzlich 50 Euro und wird zwischen E-Werk und USB Adapter eingesteckt.

Die Kombination aus E-Werk und Pufferakku sorgte bei unseren Tests immer für ausreichend Strom, auch wenn das iPhone Display immer auf höchster Stufe aktiv war.

Freitag den 25.05.2012 um 12:27 Uhr

von Matthias Schwindt

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