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Experten geben Spim-Entwarnung

05.04.2004 | 12:39 Uhr |

Marktbeobachter gehen nicht davon aus, dass sich via Instant Messaging (IM) verbreitete Spam-Nachrichten, so genanntes Spim, zu einem größeren Problem entwickeln wird. Die vor kurzem vom Marktforschungsinstitut Radicati vorgelegten Zahlen dazu (wir berichteten), wonach sich das Volumen dieser Werbeform verdreifachen wird, halten die Experten für überzogen.

Marktbeobachter gehen nicht davon aus, dass sich via Instant Messaging (IM) verbreitete Spam-Nachrichten, so genanntes Spim, zu einem größeren Problem entwickeln wird. Die vor kurzem vom Marktforschungsinstitut Radicati vorgelegten Zahlen dazu ( wir berichteten ), wonach sich das Volumen dieser Werbeform wird, halten die Experten für überzogen. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

"Ich würde Spim nicht als besonderes Problem bezeichnen", meint beispielsweise Paul Ritter von der Yankee Group . Zwar sollten die IT-Manager das Spim-Aufkommen im Auge behalten. Es bestehe jedoch kein Grund zur Panik. Ritter geht davon aus, dass derzeit zwischen fünf und acht Prozent der IM-Messages aus Spim bestehen. Dieser Anteil werde sich in den nächsten Jahren jedoch kaum erhöhen.

Außerdem arbeiten IM-Anbieter wie AOL , Yahoo und MSN bereits daran, die Client-Anwendungen sicherer zu machen. Damit sollen es die Spim-Versender schwerer haben, an die Adressen der Nutzer zu kommen.

Quälgeister auf dem PC - "Spim" auf Wachstumskurs (PC-WELT Online, 29.03.2004)

Neuer Flicken für Instant Messenger Trillian (PC-WELT Online, 09.03.2004)

Yahoo Messenger: Neue Funktionen sollen neue Anwender anlocken (PC-WELT Online, 13.01.2004)

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