Esafe Desktop 3.0: Scan-Resultate

Esafe ist eine Kombination aus Desktop-Firewall und Virenscanner. Wir nahmen im Test jedoch nur den Virenscanner unter die Lupe. Einen Test der Firewall- und Sandbox-Funktionen finden Sie im Artikel "Tests: Neue Firewalls"

Nach dem Download der 10,2 MB großen Datei und der Installation eines 1,5 MB großen Updates ist das Programm einsatzbereit.

Die Oberfläche ist Outlook nachempfunden und reichlich mit Bildern ausgestattet. Allerdings sind viele Fenster mit Karteireiter oder Optionen überladen.

Der Scanner ist zunächst etwas seltsam zu bedienen: Man kann Verzeichnisse auswählen, aber ein Druck auf "OK" bewirkt nichts. Vielmehr muss man auf "Jetzt scannen" klicken, um einen Suchlauf zu starten. Ein paar Karteireiter weiter findet man die Ursache: Die gleiche Oberfläche dient auch dazu, zeitgesteuerte Suchläufe festzulegen, wobei hier "OK" das Speichern der definierten Suchläufe bewirkt.

Ein Internet-Update-Programm liegt bei. Dies funktionierte aber nur, wenn bereits eine Internet-Verbindung aufgebaut war, ansonsten meldete es nur abwechselnd, dass es eine Verbindung aufbauen würde und das Update jetzt empfangen würde. Eine Fehlermeldung erschien jedoch nicht.

Der Scanner erreichte unter Windows 98 und ME die gleichen mangelhaften Resultate: Zwar erkennt der Scanner alle ITW-Viren und der Wächter übersieht nur zwei Infektionen, aber Esafe erkannte nur 2 von 8 gefährlichen Active-X-Controls und gerade mal 7,6 Prozent der Backdoors und 7,9 Prozent der Trojanischen Pferde.

Das ist mit Abstand das schlechteste Testergebnis im Vergleich der Gratis-Scanner. Dafür konnte es jedoch in ARJ-, LHA-, RAR- und ZIP-Archiven (auch verschachtelt) auf Virensuche gehen. Auch die Unix-Formate TAR, TGZ und GZ werden unterstützt.

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