Um die Software vor Manipulationen zu schützen, müssen Sie zuerst das Verzeichnis "installation" innerhalb der Joomla-Verzeichnisstruktur löschen, bevor Joomla Sie entlässt. So ist ausgeschlossen, dass sich jemand Zugriff auf Ihre Einstellungen verschafft oder diese verändert. Das erledigen Sie wieder mit dem FTP-Client. Ist das Verzeichnis entfernt, begrüßt Sie Joomla mit einer Übersichtsseite, die Sie zur öffentlichen Ansicht Ihres CMS führt und vor allem auch auf die Administrationsseite. Letztere ist auch jederzeit über den Browser unter www.meinedomain.de/joomla/administration zu erreichen. Das Frontend der Website steht nun unter www.meinedomain.de/joomla bereit.
Mit Ihrem im Schritt 6 selbst vergebenen Passwort und dem Benutzernamen "admin" loggen Sie sich nun in die Konfigurationsoberfläche ein. Stellen Sie aber zunächst noch die Sprache auf "Deutsch" um, dann erhalten Sie sofort ein deutschsprachiges Interface. Ihr CMS ist voll einsatzfähig und kann nun mit Leben gefüllt werden.
Benutzer und Rechte
Eine der ersten Aufgaben des Verwalters besteht darin, die Kollegen im Unternehmen mit Zugängen und Rechten zu versorgen. Unter dem Button "Benutzer" finden Sie alle nötigen Einstellungen. Joomla setzt auf ein Rollensystem, bei dem auf der einen Seite individuelle Benutzer-Accounts für jeden Anwender angelegt werden und auf der anderen Seite die Zuordnung zu bestimmten Benutzergruppen (Rollen) die eigentlichen Rechte des Einzelnen bestimmen. So kann beispielsweise ein Mitarbeiter der Support-Abteilung der Gruppe der Administratoren zugewiesen werden, um ihm volle Steuerungsmöglichkeiten zu gewähren, während ein Kollege, der nur Nachrichten und Pressemeldungen aktualisiert, mit Autorenrechten seine Arbeit verrichten kann. Neun verschiedene Rollen sind vorgegeben.
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