Windows Tipps & Tricks

Erstellen Sie sich eine Microsoft Sicherheits-CD

Samstag den 21.07.2012 um 08:01 Uhr

von Christian Löbering

Freilich kann man sich darauf verlassen, dass das Antiviren-Programm schon melden wird, wenn sich ein Schädling auf den Computer geschlichen hat. Das kann aber auch schief gehen. Um wirklich sicher zu sein, brauchen Sie eine so genannte Live-DVD/CD, die Ihren PC überprüft. Das hat auch Microsoft erkannt und bietet mit dem Microsoft Standalone System Sweeper ein entsprechendes englischsprachiges Programm an.

Sicherheits-DVD/CD/Stick erstellen: Klicken Sie im Windows 7 SP2 Extension-Pack auf „Microsoft Sicherheits-CD erzeugen und brennen“, und folgen Sie dem Assistenten. Im zweiten Fenster wählen Sie, ob Sie das Sicherheits-Windows auf eine DVD/CD oder einen USB-Stick bringen wollen. Im nächsten Fenster wählen Sie das Laufwerk aus und klicken auf „Next“. Daraufhin lädt das Programm das Live-System und brennt oder installiert es auf dem Stick.

Sicherheits-Scan durchführen: Starten Sie Ihren Computer von dem so erstellten Datenträger. Sollte das nicht auf Anhieb klappen, müssen Sie vorher die Startreihenfolge im BIOS des PCs umstellen. Nachdem das neue Sicherheits-Windows läuft, klicken Sie auf „Start full scan“, um die Überprüfung durchzuführen.


Falls diese Schaltfläche nicht zur Verfügung steht, hat die automatische Aktualisierung der Virendefinitions-Dateien nicht geklappt. Klicken Sie in diesem Fall stattdessen auf „Check for updates now, Download“. Sollte die folgende Datenübertragung fehlschlagen, laden Sie die Definitionsdatei der Security Essentials auf einem anderen Computer herunter und kopieren sie auf einen USB-Stick. Diesen stecken Sie dann an den zu überprüfenden PC und klicken auf „Check for updates now, Browse“, öffnen den Stick und laden die Datei mpam-fe.exe. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie auf „Scan“, um die Überprüfung durchzuführen.

Energieoptionen automatisch anpassen
Es ist schon lästig, wenn Sie auf Ihrem Windows-PC einen ausgewogenen Energiesparplan wählen, und der PC schaltet sich während längerer Datenübertragungen einfach ab. Außerdem braucht der Prozessor dann immer etwas Zeit, bis er auf voller Leistung laufen kann. Wenn Sie das Energieschema dagegen auf volle Leistung stellen, läuft der PC zwar schnell, verschwendet aber Strom.

Mit Boray Power stellen Sie Ihr eigenes Energieschema auf
dem PC ein.
Vergrößern Mit Boray Power stellen Sie Ihr eigenes Energieschema auf dem PC ein.

Volle Leistung, wenn Sie da sind: Sie können dafür sorgen, dass immer dann, wenn Sie am PC sitzen, die volle Leistung verfügbar ist. Klicken Sie dazu im Windows 7 SP2 Extension-Pack auf „Energieoptionen automatisch anpassen, bei Nichtbenutzung des PCs automatisch anpassen“. Daraufhin wird das englischsprachige Programm Boray Power gestartet. Klicken Sie in ihm auf „Set high“, um die Energieoption zu wählen, die aktiv sein soll, wenn Sie am PC arbeiten. Dann klicken Sie auf „Set low“, um den Energiesparplan zu wählen, der greifen soll, wenn Sie gerade nicht vor dem PC sitzen, etwa „Minimaler Energieverbrauch“ oder „Energiesparmodus“.

Dann wählen Sie noch über den Schieberegler oben, wie lange der Computer unbenutzt sein muss, bis von „high“ nach „low“ gewechselt wird. Mit einem Haken vor „Launch at system startup“ sorgen Sie dafür, dass das Programm automatisch mit Windows startet. Dann klicken Sie auf „Save, Hide“, um die Konfiguration zu beenden und das Programm zu verbergen. Es läuft ab dann im Hintergrund.


Kein Standby bei Downloads: Unter Windows Vista und 7 können Sie außerdem dafür sorgen, dass Ihr Computer sich nicht abschaltet, während noch ein langer Download läuft. Klicken Sie dazu im Windows 7 SP2 Extension-Pack auf „Energieoptionen automatisch anpassen, bei Netzwerkverkehr automatisch anpassen“. Daraufhin öffnet sich das englischsprachige Programm Coffee. Wählen Sie hier aus der Ausklappliste den Netzwerkadapter, der überwacht werden soll. So lange mehr Daten über diesen Adapter übertragen werden, als im Feld darunter („Download Threshold“) festgelegt sind, sorgt Coffee dafür, dass Ihr PC nicht abgeschaltet wird. Fällt der Wert darunter, greifen wieder Ihre normalen Energieoptionen. Den „Download Threshold“ können Sie natürlich anpassen.

Wenn Sie das Programm schließen, läuft es im Hintergrund und kann über das Kaffeetassen-Symbol im Infobereich rechts auf der Windows-Leiste erreicht werden. Über „Extras, Run with Windows“ sorgen Sie dafür, dass Coffee immer mit Windows startet.


Samstag den 21.07.2012 um 08:01 Uhr

von Christian Löbering

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