Erste-Hilfe-Kasten für Ihren PC

Grafikkarten-Probleme lösen

Dienstag den 29.12.2009 um 09:43 Uhr

von Christian Helmiss

So läuft die Grafikkarte wieder wie am Schnürchen
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© 2014
Was tun, wenn Sie Probleme mit der Grafikkarte haben? Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Ursachen solcher Probleme finden und beheben.
Ihr 3D-Titel läuft nicht flüssig, sondern ruckelt ? Ist praktisch kein Spielfluss mehr erkennbar, müssen Sie zuerst die Bildqualität reduzieren. Wählen Sie bei den Bildeinstellungen im 3D-Titel zur Bildqualität statt „High“, „Medium“ respektive „Low“ statt „Medium“. Im zweiten Schritt können Sie dann – falls noch nötig – die Auflösung heruntersetzen. Aber Vorsicht: Jede Einstellung, die unterhalb der nativen Auflösung des Monitors bleibt, wirkt sich sehr negativ auf die Bildqualität aus: Das Bild sieht dann – je nach Skalierungsfunktion des Monitors – unscharf oder blockartig (Artefakte) aus. Zusätzlich sollten Sie die 3D-Leistung Ihres PCs optimieren. Das geht, indem Sie den neuesten Treiber für Ihren Grafikchip installieren: Treiber für Grafikkarten mit AMD-ATI-Grafikchip gibt es unter www.amd.de , für Nvidia-Chips finden Sie unter www.nvidia.de . Sehen Sie auch nach, ob der Hersteller des 3D-Titels Patches anbietet, die die Kompatibilität und damit die 3D-Leistung verbessern.

Nach einem Treiber-Update treten Probleme auf
De-installieren Sie den Treiber über die Systemsteuerung. Starten Sie anschließend den PC neu. Beim Grafikchiphersteller finden Sie neben dem neuesten auch ältere Treiber – vielleicht sagen diese Ihrem System besser zu. Taucht bei einer ATI-Grafikkarte im Geräte-Manager nach dem Treiber-Update ein unbekanntes Gerät auf, handelt es sich um ihren integrierten Audio-Controller. Sie müssen dafür den HDMI-Basistreiber von Microsoft nachinstallieren.

Regeln Sie die Drehzahl per Soft- oder Hardware
herunter
Vergrößern Regeln Sie die Drehzahl per Soft- oder Hardware herunter
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Der Lüfter Ihrer Karte ist Ihnen zu laut
Stellen Sie erst sicher, dass die Temperatur im PC-Gehäuse unter 40 Grad bleibt. Andernfalls muss der Lüfter schnell und damit laut drehen, um die Abwärme von der Grafikkarte wegzutransportieren. Bei einer Mittelklasse- oder High-End-Grafikkarte ist es immer ratsam, einen Gehäuselüfter in die PC-Front einzubauen – kaum hörbare 120-Millimeter-Modelle sind im Fachhandel ab 7 Euro erhältlich. Dreht der Lüfter nach wie vor sehr schnell und laut, reduzieren Sie die Drehzahl mit einem Tool wie beispielsweise Speedfan . Behalten Sie dabei aber unbedingt die Grafikchiptemperatur im Auge. Sie können auch die Kontrolle des Lüfters der Grafikkarte entziehen. Entfernen Sie das Lüfterkabel, und verbinden Sie es über einen Spezial-Adapter direkt mit dem Netzteil – der Lüfter dreht entsprechend langsamer (rund 2 Euro). Etwas teurer ist der Zalman Fanmate 2 (rund 6 Euro), mit dem sich die Lüftergeschwindigkeit stufenlos regeln lässt.

Dienstag den 29.12.2009 um 09:43 Uhr

von Christian Helmiss

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