Erste-Hilfe-Kasten für Ihren PC
Grafikkarten-Probleme lösen
De-installieren Sie den Treiber über die Systemsteuerung. Starten Sie anschließend den PC neu. Beim Grafikchiphersteller finden Sie neben dem neuesten auch ältere Treiber – vielleicht sagen diese Ihrem System besser zu. Taucht bei einer ATI-Grafikkarte im Geräte-Manager nach dem Treiber-Update ein unbekanntes Gerät auf, handelt es sich um ihren integrierten Audio-Controller. Sie müssen dafür den HDMI-Basistreiber von Microsoft nachinstallieren.
Stellen Sie erst sicher, dass die Temperatur im PC-Gehäuse unter 40 Grad bleibt. Andernfalls muss der Lüfter schnell und damit laut drehen, um die Abwärme von der Grafikkarte wegzutransportieren. Bei einer Mittelklasse- oder High-End-Grafikkarte ist es immer ratsam, einen Gehäuselüfter in die PC-Front einzubauen – kaum hörbare 120-Millimeter-Modelle sind im Fachhandel ab 7 Euro erhältlich. Dreht der Lüfter nach wie vor sehr schnell und laut, reduzieren Sie die Drehzahl mit einem Tool wie beispielsweise Speedfan. Behalten Sie dabei aber unbedingt die Grafikchiptemperatur im Auge. Sie können auch die Kontrolle des Lüfters der Grafikkarte entziehen. Entfernen Sie das Lüfterkabel, und verbinden Sie es über einen Spezial-Adapter direkt mit dem Netzteil – der Lüfter dreht entsprechend langsamer (rund 2 Euro). Etwas teurer ist der Zalman Fanmate 2 (rund 6 Euro), mit dem sich die Lüftergeschwindigkeit stufenlos regeln lässt.



