Ersatzakku beschaffen

Die optimale Behandlung eines Li-Ion-Akkus kann in vielen Fällen den Kauf eines Ersatzakkus überflüssig machen oder zumindest aufschieben. Trotzdem altern Notebook-Akkus und verlieren immer mehr an Kapazität. Nach rund zwei bis drei Jahren oder rund 750 bis 1.000 Lade-Entlade-Zyklen hat auch ein sorgfältig gepflegter Akku seine Schuldigkeit erfüllt und ist hinüber. Bei diesem Wert handelt es sich allerdings um eine Faustregel, von der es je nach Akkubeschaffenheit und Nutzungsgewohnheiten auch deutliche Abweichungen geben kann.

Ein fabrikneues Ersatzakku beschaffen Sie sich am einfachsten natürlich direkt beim jeweiligen Hersteller des Notebooks. Allerdings langen die Anbieter meist kräftig zu: Zwischen 150 und 300 Euro müssen Sie je nach Typ für einen Li-Ion-Ersatz rechnen. Nachkaufen können Sie Akkus in der Regel etwa drei Jahre lang. Weil auch unbenutzte Akkus altern, sollten Sie den Ersatz jedoch erst dann anschaffen, wenn Sie ihn tatsächlich benötigen. Am besten informieren Sie beim Hersteller, wie lange der jeweilige Akkutyp noch lieferbar ist.

Günstiger als Originalakkus sind Speicherzellen von Drittanbietern, wie Sie sie auf zahlreichen Websites wie www.akku-star.de , www.akkushop-online.de , www.batterybiz.de oder www.super-akkus.de und bei Ebay angeboten bekommen. Die Preise liegen meist deutlich unter denen der Originalhersteller. In der Vergangenheit boten Akkus von Billigherstellern öfters Anlass zur Kritik, insbesondere hinsichtlich der Sicherheit. Unter anderem verzichteten einige Anbieter auf eine Schutzelektronik gegen Überladen. Ersatzakkus von minderer Qualität können Sie äußerlich allerdings nicht erkennen. Wenn Sie sich für den Akku eines Drittherstellers interessieren, sollten Sie sich deshalb vom Händler zusichern lassen, dass der Akku baugleich mit dem Original ist.

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