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Registry-Trick macht Windows 7 Upgrade zur Vollversion

30.10.2009 | 16:19 Uhr |

Durch einen einfachen Eingriff in die Registry wird aus einer Windows 7 Upgrade-Version eine Windows 7 Vollversion. Microsoft kennt diesen Trick, warnt aber auch vor einem Missbrauch, indem gegen Lizenzbestimmungen verstoßen wird.

Die Windows-7-Upgrade-Version ist normalerweise dafür gedacht, eine bestehende ältere Windows-Version auf Windows 7 zu aktualisieren. Mittlerweile kursieren im Internet aber Anleitungen, in denen beschrieben wird, wie Benutzer sich den Umweg sparen können. Dadurch ist es möglich, die Upgrade-Version von Windows 7 dafür zu nutzen, das Betriebssystem auf einem System mit leerer Festplatte zu installieren. Also so, als hätte man eine Vollversion von Windows 7 erworben.

Kehrseite der Medaille: Unehrliche Anwender könnten den Trick dafür nutzen, um anstatt einer teuren Vollversion von Windows 7 die günstigere Windows 7 Upgrade-Version zu kaufen. Dabei würden sie aber gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen. Und auch wenn sich damit viele Euro sparen lassen, es gibt noch eine viel günstigere Methode, um legal (!) an WIndows 7 zu gelangen.

Normalerweise verwendet man die Upgrade-Version von Windows 7 dafür, um ein bestehendes Windows-System auf Windows 7 zu aktualisieren. Dazu legt man das Installations-Medium ein und startet das Setup unter Windows Vista oder Windows XP. Je nach verwendeter Windows-Version und abhängig davon, ob man zur 32- oder 64-Bit-Fassung gegriffen hat, ist entweder ein direkter Umstieg möglich oder Windows 7 wird komplett neu installiert.

Windows-Blogger Paul Thurrott hat kürzlich in einem Blog-Eintrag erläutert , wie der Upgrade-Installations-Trick funktioniert. Dabei macht man sich zunutze, dass alle Windows-7-DVDs gleich sind, unabhängig von der Version (Home-Premium, Professional, Ultimate, ...) und unabhängig davon ob es sich um eine Vollversion oder ein Upgrade handelt. Den Unterschied macht nur der beiliegende Produktschlüssel.

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