Ein kritischer Blick
Mietsoftware und Hosted Services – sinnvolle Lösungen?
Software as a Service (SaaS) oder auch Hosted Services für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) findet man immer mehr am Markt. Vom Prinzip her erwirbt der Kunde nicht die Software, sondern nutzt eine bereits fertig eingerichtete, und bei Bedarf angepasste Software bei einem externen Dienstleister. Der Zugriff erfolgt in der Regel über das Internet mittels einem gängigem Browser, oder aber über lokal installierte Applikationen, die die Daten dann aber über das Internet von der zentralen Plattform abrufen. Beispiele dafür sind Hosted Exchange Services, CRM-Datenbanken, aber auch Internetplattformen, wie Online-Shops, Webseiten und vieles mehr.
- Es ist keine eigene IT-Infrastruktur für die Software und Datenhaltung mehr nötig – nur Clients für den Zugriff darauf müssen vorhanden sein.
- Die Datensicherung und die Verfügbarkeit der Software übernimmt der Dienstleister, ebenfalls, falls vereinbart, die Updates davon.
- Der Zugriff ist in der Regel standortunabhängig, gerade bei Unternehmen mit kleineren, verteilten Standorten ist dies ein sehr attraktiver Aspekt.
- Der Kunde bindet sich an eine Provider, dadurch entsteht eine Abhängigkeit, die umso risikoreicher ist, je wichtiger die Daten sind, die beim Anbieter abgelegt werden.
- Ohne Internet bzw. bei mangelnder Bandbreite stehen die Daten nicht oder nur sehr langsam zur Verfügung.
- Anpassungen sind in der Regel nur im begrenzten Maße möglich.
- Sensible Daten werden über ein unsicheres Medium (Internet) zum Provider gesendet und dort gespeichert. Prüfen Sie bei solchen Daten, ob die Datenschutzrichtlinien auch beim Provider eingehalten werden.


