688623

Ein Tool statt mehrerer Instant Messenger

Sie nutzen einen Instant Messenger. Nun haben sich Bekannte von Ihnen bei einem anderen Messaging-Service angemeldet. Sie wollen nicht mehrere Messenger gleichzeitig laufen lassen, aber trotzdem mit ihnen kommunizieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Sie nutzen einen Instant Messenger. Nun haben sich Bekannte von Ihnen bei einem anderen Messaging-Service angemeldet. Sie wollen nicht mehrere Messenger gleichzeitig laufen lassen, aber trotzdem mit ihnen kommunizieren.

Lösung:

Verwenden Sie einen Instant Messenger, der mehrere Protokolle gleichzeitig beherrscht. Ein solches kostenloses Programm ist :Miranda , mit dem Sie Konten bei verschiedenen Instant-Messaging-Anbietern nutzen können.

Bei der Installation sehen Sie eine Übersicht, welche Plug-ins Miranda einrichtet. ICQ ist bereits aktiviert; MSN und die Protokolle Yahoo, AIM, Jabber sowie IRC können Sie zusätzlich auswählen. Beim ersten Start geben Sie Ihre ICQ-Nummer und das Passwort ein, wenn Sie beides haben. Weitere Protokolle richten Sie ein, indem Sie im Miranda-Fenster auf das Miranda-Icon links oben klicken und den Menüpunkt "Optionen/Einstellungen“ wählen.

So legen Sie etwa einen MSN-Account an: Tragen Sie unter "Netzwerk, MSN“ Ihre MSN-Adresse, das Passwort und bei "Alias“ einen selbst gewählten Namen ein. Falls Sie noch keinen MSN-Account besitzen, klicken Sie auf den im Dialog enthaltenen Link, um sich auf der MSN-Site einen einzurichten. Genauso gehen sie für andere Messenger-Protokolle vor, die Sie bei der Installation aktiviert haben. Da Miranda jetzt die Aufgabe Ihrer vorigen Instant Messenger erledigt, müssen Sie dafür sorgen, dass diese nicht mehr beim Start von Windows ausgeführt werden, da die Programme ebenfalls versuchen würden, sich bei Ihrem Messaging-Dienst anzumelden. Rufen Sie dazu unter "Start, Ausführen“ das Programm "msconfig“ auf, und entfernen Sie auf der Registerkarte "Systemstart“ die Häkchen vor deren Einträgen.

Den MSN-Messenger ruhig zu stellen ist aufwendiger: Selbst wenn Sie den Autostart deaktivieren, wird er manchmal wieder aufgerufen, zum Beispiel von Outlook Express. Starten Sie deshalb den Registry-Editor, und gehen Sie zum Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Software\Policies\Microsoft“.

Legen Sie hier den Schlüssel "Messenger“ und in diesem den Schlüssel "Client“ an. Hier legen Sie über die rechte Maustaste und das Kontextmenü "Neu“ den DWORD-Wert "PreventRun“ an und setzen ihn auf "1“. Nach dem nächsten Windows-Start lässt Windows den Start des MSN-Messengers nicht mehr zu.

0 Kommentare zu diesem Artikel
688623