Exemplarisch sei im Folgenden auf die Backdoor Bionet 4.0 näher eingegangen. Der Client hat eine klar strukturierte Bedienerführung und arbeitet mit einer festen Fenstergröße. Unter der Kategorie "Server" konfiguriert der Angreifer den Server auf dem anderen PC, sogar ein Online- Update der Server-Komponenten ist vorgesehen. Außerdem darf der Angreifer beliebige Programme von einer Web- Adresse auf den Opfer-PC herunterladen und installieren.
Die Rubrik "Manager" ist das Herzstück von Bionet. Mit dem "File Manager" greift der Hacker auf die Festplatte des Opfers zu und erzeugt oder löscht Dateien und Verzeichnisse. Auch ein Dateitransfer vom und zum Client-PC ist kein Problem. Damit lassen sich beispielsweise Word-Dateien laden.
Der "Window Manager" zeigt, welche Fenster auf dem Opfer-PC gerade geöffnet sind, unter "Tasks" finden sich die zugehörigen Programme. Über "Clipboard" kopiert der Angreifer den Inhalt der Zwischenablage. Der "Remote Registry Manager" entspricht dem Registrierungs- Editor von Windows und erlaubt die Änderung von Registry-Einträgen.
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