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Eigene Ordner im Arbeitsplatz

Im Arbeitsplatz finden sich neben lokalen Datenträgern und Netzlaufwerken Verknüpfungen zu Ordnern wie "Eigene Dateien" oder zur Systemsteuerung. Sie möchten an dieser zentralen Stelle eigene Links zu Ordnern anlegen. Wir zeigen Ihnen wie es funktioniert.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Im Arbeitsplatz finden sich neben lokalen Datenträgern und Netzlaufwerken Verknüpfungen zu Ordnern wie "Eigene Dateien" oder zur Systemsteuerung. Sie möchten an dieser zentralen Stelle eigene Links zu Ordnern anlegen.

Lösung:

Beim Arbeitsplatz handelt es sich nicht um einen Dateiordner, sondern um einen virtuellen Systemordner. Demzufolge sind auch alle enthaltenen Objekte keine normalen Ordner und Verknüpfungen, sondern Shell-Erweiterungen – virtuelle Objekte, die ausschließlich in der Registry festgelegt werden.

Über die Registry können Sie eigene virtuelle Verknüpfungen auf dem Arbeitsplatz erzeugen. Allerdings ist das mühsam, da Sie für jeden neuen Link eine umfangreiche Schlüsselstruktur inklusive eindeutiger Class-ID anlegen müssen. Viel einfacher geht’s mit unserem Script :pcw-ArbeitsplatzErweitern.HTA.

Rufen Sie es auf, und tragen Sie im obersten Feld den gewünschten Namen der neuen Verknüpfung ein. Darunter geben Sie den Pfad zu Ihrem Zielordner oder zur Zielanwendung an. Im letzten Feld können Sie ein beliebiges Icon für die neue Verknüpfung definieren. Beim vorgegebenen Standardwert handelt es sich um das übliche Ordner-Icon.

Nachdem Sie alles richtig eingegeben haben, klicken Sie auf "Neuer Eintrag". Das Tool zeigt ihn nun im Programmfenster an, und beim nächsten Aufruf des Arbeitsplatzes erscheint die neue Verknüpfung auch dort. Das Tool lässt Sie bis zu 30 Verknüpfungen anlegen und bei Bedarf wieder einzeln entfernen. Dazu rufen Sie das Script auf, aktivieren die Klickbox neben jedem Eintrag, den Sie loswerden wollen, und klicken auf "Löschen".

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