26.09.2008, 11:23

Verena Ottmann

Effizient und günstig

Der richtige Speicher für Ihren PC

Mehr Arbeitsspeicher bringt spürbar mehr Tempo – und nie waren die Module so günstig wie jetzt. Wir sagen Ihnen, was beim Speicherkauf zu beachten ist und wie Sie die Module erfolgreich einbauen.
Wer sein System aufrüsten will, kann das mit einer Speichererweiterung effizient und zugleich günstig umsetzen. Doch welcher RAM-Riegel ist der richtige? Beschriftungen wie „ECC“, „PC2-4200“ oder „CL4“ auf den Modulen sind wenig aussagekräftig. Deshalb geben wir Ihnen einen Schnellkurs in Sachen Arbeitsspeicher und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf Ihrer neuen Module achten müssen. Abkürzungen und Fachbegriffe zum Thema haben wir in einem Glossar zusammengestellt. Außerdem erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Riegel problemlos einbauen und optimal nutzen. Die Preise für Arbeitsspeicher befinden sich schon längere Zeit im Tiefflug, der Markt dafür ist aber ständig in Bewegung. Deswegen erfragen Sie den Kostenpunkt für Ihr Speicherelement am besten tagesaktuell direkt beim Händler. Tendenziell sind jeweils die Module für die neuesten und die ältesten Speichertechniken teurer als die für die derzeit gängigen Geräte.
Hauptplatine: Welcher Speicher wird unterstützt?
Um den passenden Speicher für Ihren PC oder Ihr Notebook zu finden, benötigen Sie drei Informationen: den Namen der Platine, welchen RAM-Typ sie unterstützt und wie viel Arbeitsspeicher sie maximal aufnimmt. Wenn Sie das Handbuch zur Platine beziehungsweise zum Notebook griffbereit haben, finden Sie dort meist alle Angaben. Beispielsweise unterstützen aktuelle Platinen in der Regel 8 GB DDR2-SDRAM mit bis zu 1066 MHz. Notebooks arbeiten dagegen hauptsächlich mit DDR2-Speicherriegeln im kleinen SO-Dimm-Format, die mit 667 MHz getaktet sind.
Alternativ gibt Ihnen die Website des Platinenherstellers Auskunft über den passenden Speichertyp und die mögliche Kapazität – falls Sie die Bezeichnung der Platine kennen. Wenn nicht, bekommen Sie die Platinenangabe direkt nach dem Hochfahren auf dem Startbildschirm (auch POST genannt = Power On Self Test) angezeigt. Falls er zu schnell durchläuft, können Sie mit der Pause-Taste das Scrollen unterbrechen. Sollte nur ein Herstellerlogo eingeblendet werden, gehen Sie mit Entf ins Bios und stellen in den „Advanced Bios Features“ die Option „Full Screen Logo Display“ auf „Disabled“. Besonders einfach kommen Sie an die Systeminfos mit einem Analyse-Tool wie Everest Ultimate Edition 4.50 von Lavalys. Die Platinenbezeichnung steht unter „Computer, Übersicht“.
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