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Ebay: Höhere Gebühren und Provisionen ab dem 1. Juli

05.06.2003 | 10:38 Uhr |

Ebay wird ab dem 1. Juli die Preisstruktur bei seinen Gebühren und Provisionen ändern. Das Online-Auktionshaus folgt damit einer neuen Richtlinie der Europäischen Union bezüglich der Einführung der Mehrwertsteuer bei digitalen Dienstleistungen. Die neue Preisstruktur wird am Dienstag, den 1. Juli um 9 Uhr deutscher Zeit in Kraft treten. Die Angebotsgebühr bei einem Startpreis von 1 bis 1,99 Euro bleibt unverändert bei 25 Cent. Bei einem Startpreis von zwei bis 9,99 Euro werden statt bisher 40 Cent ab dem 1. Juli 45 Cent fällig.

Ebay wird ab dem 1. Juli bei seinen Gebühren und Provisionen die Mehrwertsteuer berechnen. Das Online-Auktionshaus folgt damit einer neuen Richtlinie der Europäischen Union bezüglich der Einführung der Mehrwertsteuer bei digitalen Dienstleistungen. Die neue Preisstruktur wird am Dienstag, den 1. Juli um 9 Uhr deutscher Zeit in Kraft treten. Die Angebotsgebühr bei einem Startpreis von 1 bis 1,99 Euro bleibt unverändert bei 25 Cent. Bei einem Startpreis von 2 bis 9,99 Euro werden statt bisher 40 Cent ab dem 1. Juli 45 Cent fällig.

Bei Auktionen mit einem Startpreis von 10 bis 24,99 Euro berechnet Ebay künftig 0,80 Euro (bisher 0,60 Euro) und bei einem Startpreis von 25 bis 99,99 Euro beträgt die Gebühr künftig 1,60 Euro (aktuell 1,20 Euro). Bisher wurde bei Ebay bei einer Auktion mit einem Startpreis ab 100 Euro eine Gebühr von 2,40 Euro fällig. Künftig unterteilt Ebay hier genauer und berechnet bei Auktionen ab 100 bis 249,99 Euro eine Gebühr von 3,20 Euro und bei Auktionen ab 250 Euro eine Gebühr von 4,80 Euro.

Bei Startpreisen ab 250 Euro unterscheidet Ebay zwischen vier Sonderfällen. Bei Autos, Booten und Flugzeugen beträgt die neue Angebotsgebühr 20 Euro (bisher 10 Euro). Bei Motorrädern werden 10 Euro fällig (bisher 5 Euro).

Auch bei den Zusatzoptionen steigen die Gebühren teilweise erheblich. Während beispielsweise für die Option "Fettschrift" weiterhin 1 Euro berechnet wird, verdoppelt sich die Gebühr für die "Sofort-Kaufen-Option" von 0,05 Euro auf 0,10 Euro. Wer mehrere Artikel als Top-Angebot auf der Startseite platzieren möchte, zahlt künftig 179,95 Euro statt bisher 59,95 Euro.

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