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EU will gegen Cyberkriminalität vorgehen

23.04.2002 | 14:49 Uhr |

Die zunehmende Cyber-Kriminalität lässt auch den Bürokraten in der Europäischen Union keine Ruhe mehr. Deshalb beschloss die Europäische Kommission jetzt Maßnahmen zur Bekämpfung krimineller Aktivitäten gegen Informationssysteme.

Die zunehmende Cyberkriminalität lässt auch den Bürokraten in der Europäischen Union keine Ruhe mehr. Deshalb beschloss die Europäische Kommission Maßnahmen zur Bekämpfung krimineller Aktivitäten gegen Informationssysteme.

Die Kommission zielt mit ihren Maßnahmen auf Hacker- und Cracker, Virenprogrammierer und auf die Urheber von DoS-Attacken. Mit der Initiative der Europäischen Kommission soll die je nach EU-Mitgliedsstaat unterschiedliche Gesetzeslage vereinheitlicht werden. Angesichts der länderübergreifenden Problematik von Cyberkriminalität erscheint dies dringend erforderlich.

Zwar sei nach EU-Kommissar Erkki Liikanen (zuständig für Unternehmen und Informationsgesellschaft) nur ein kleiner Teil des gesamten Internet-Verkehrs problematisch, doch dieser kleine Teil könne zerstörerisch sein. Internet-Nutzer sollen dagegen geschützt werden und eine Verbesserung der Sicherheit bei den Infrastrukturen des Internets soll gefördert werden.

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