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EU und USA erweitern Frequenzen für WLANs

04.07.2003 | 11:52 Uhr |

Vertreter der Europäischen Union und der US-Regierung haben sich auf der World Radiocommunication Conference, die diese Woche in Genf stattfindet, auf neue einheitliche WLAN-Frequenzen geeinigt (Wireless LAN). Demnach werden Frequenzbereiche von insgesamt 455 Megahertz freigegeben. Künftig sollen zwei Frequenzbänder zur Verfügung stehen: von 5150 bis 5350 Megahertz und von 5470 bis 5725 Megahertz.

Vertreter der Europäischen Union und der US-Regierung haben sich auf der World Radiocommunication Conference, die diese Woche in Genf stattfindet, auf neue einheitliche WLAN-Frequenzen geeinigt (Wireless LAN). Demnach werden Frequenzbereiche von insgesamt 455 Megahertz freigegeben. Künftig sollen zwei Frequenzbänder zur Verfügung stehen: von 5150 bis 5350 Megahertz und von 5470 bis 5725 Megahertz, wie die Computerwoche berichtet.

In Europa ist bislang lediglich der Bereich von 5470 bis 5725 zugelassen, während in den USA die Bänder von 5150 bis 5350 Megahertz und von 5725 bis 5825 Megahertz genutzt werden können. Einige europäische Länder haben wegen befürchteter Störungen von Radar-Stationen, Flugnavigations- und Satellitensystemen Bedenken gegen die Nutzung der drahtlosen Technik im Freien angemeldet, berichtet das "Wall Street Journal". Deswegen soll darauf hingewirkt werden, WLANs weitgehend in Gebäuden zu nutzen.

Falls Sie selbst ein WLAN einrichten wollen, finden Sie in der aktuellen PC-WELT 8/2003 einen gründlichen Überblick über alle WLAN-Standards. Wir erklären Ihnen dort die Vor- und Nachteile aller WLAN-Formate (weitere Informationen).

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