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EM-Spezial: Die besten Beamer

12.06.2008 | 16:21 Uhr |

Wer zu Hause Stadionatmosphäre aufkommen lassen will, kommt an einem Projektor nicht vorbei. Erst mit einem quadratmetergroßen Bild an der Wand macht die Fußball-Europameisterschaft richtig Spaß. Digital World berät Sie beim Kauf und stellt die 10 besten Projektoren vor.

Wem die Bilddiagonale eines Flachbildfernsehers nicht reicht, sollte gar nicht lange fackeln und gleich zum Beamer greifen. Aber welche Geräte bringen die Spiele am besten in Großformat und in Top-Qualität ins Wohnzimmer? Zu Beginn steht immer die Entscheidung für eine Geräteklasse. Zur Wahl stehen LCD-, DLP- und LED-Beamer.

LCD-Beamer als günstiger Einstieg
Die weit verbreiteten Geräte mit LCD-Technik (Liquid Crystal Display) projizieren Bilder mit kleinen Flüssigkristallanzeigen, einer Lampe und verschiedenen Filtern an die Wand. Die Technik ist kostengünstig und kommt deshalb praktisch bei allen Einstiegsmodellen zum Einsatz. Dennoch liefern die Geräte eine hohe Farb- und Bildqualität. Zudem unterstützen sie das 16:9-Breitbildformat meist nativ, so dass das Bild nicht mit Qualitätsverlust hochgerechnet werden muss. Die begrenzte Leuchtstärke ist vernachlässigbar, da die Räume problemlos abgedunkelt werden können. Bei satten Schwarzwerten stößt die Technik zwar an ihre Grenzen, für Fußballspiele ist sie aber völlig ausreichend. Tipp: Setzen Sie sich in einem größeren Abstand zur Projektionsfläche, sonst fällt Ihnen die feine Gitterstruktur des TFT-Displays auf.

Mehr Leuchtkraft mit DLP-Projektoren
DLP-Projektoren (Digital Light Processing) erzeugen Bilder mit Halbleiter-Chips. Auf den Bausteinen sitzen winzige Spiegel, welche die Bildinformationen projizieren. Die Farben erzeugt ein drehendes Farbrad. Während einfache Modelle für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau einen Chip verwenden, nutzen höherwertige Geräte für jeden Farbkanal einen separaten Chip. Vorsicht: Single-Chip-Geräte erzeugen bei starken Kontrasten gerne einen Regenbogeneffekt. Diese aufflackernden Farbfehler werden durch harte und schnelle Farbwechsel verursacht. Dafür sind DLP-Beamer kleiner als LCD-Vertreter und haben mehr Leuchtkraft. Deshalb liefern sie auch in hellen Umgebungen gut sichtbare Bilder. Technikbedingt treten auch keine Gitter-Artefakte auf. Allerdings kann die starke Leuchtkraft zu blassen Farben und einem matschigen Schwarz führen. Zudem neigt reines Grau zum Rauschen. Deshalb eignen sich DLP-Geräte nur bedingt für die EM.

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