Cloud aufbohren

Erweiterungen für Ihre Mail-Synchronisation

Montag den 16.04.2012 um 09:39 Uhr

von JR Raphael

Boomerang

Mit Boomerang , einer Browser-basierten Erweiterung für Google Mail, erweitern Sie den Mail-Dienst um pfiffige Funktionen. Sie können damit Mails im Voraus verfassen und festlegen, zu welchem Zeitpunkt diese dann verschickt werden sollen. Boomerang erinnert Sie auch zu dem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt an wichtige ältere Mails. Boomerang kann Ihre versandten Mails überwachen und Sie daran erinnern, falls Sie nach einer bestimmten Anzahl an Tagen immer noch keine Antwort auf eine bestimmte Mail erhalten haben.

Das Add-On fügt sich über Chrome oder Firefox direkt in Googlemail ein. Sie können aber auch über die mobile Webseite auf Boomerang zugreifen, falls Sie keine Erweiterung installieren möchten. Prinzipiell ist Boomerang kostenlos, aber nach einem Probe-Monat können Sie nur noch 10 Aktionen pro Monat vollziehen. Des weiteren gibt es in der kostenlosen Version keinen mobilen Zugriff. Die Abonnements beginnen bei etwa vier Euro pro Monat und kosten Maximal 40 Euro pro Monat.

CompanionLink

Es spielt keine Rolle, wie sehr Sie Google Mail oder Google Kalender mögen, manchmal müssen Sie ein Desktop-Programm wie Outlook oder Lotus Notes verwenden. Mit etwas IMAP-Magie können Sie Ihre Nachrichten synchronisieren lassen, aber was ist mit all den anderen Daten, also dem Kalender, den Kontakten und den Aufgaben?

Hier kommt CompanionLink ins Spiel. Dieses Programm ermöglicht es Ihnen, die App Ihrer Wahl mit Google synchronisiert zu lassen. Sie können die einzelnen Einträge editieren und neue hinzufügen, als wäre Ihr Computer Teil Ihres Cloud-Services. CompanionLink zum Synchronisieren von Google zu Outlook kostet etwa 40 Euro. Das Pendant für Lotus Notes kostet etwa 63 Euro. Das Unternehmen bietet viele weitere Synchronisierungs-Optionen an. Es gibt unter anderem Services, die GroupWise, Zoho und Salesforce unterstützen. Auf der Mail-Server-Seite bietet CompanionLink Produkte, mit denen Sie sich zusätzlich zu Google auch zu Windows Live verbinden können. Die Programme laufen unter Windows XP, Vista und 7. Macs sollen zukünftig auch unterstützt werden.

Chrome Remote Desktop

Googles neues Chrome Remote Desktop-Programm befindet sich immer noch in der Beta-Phase, aber Sie können hiermit auf jeden PC über Ihren Browser zugreifen und so auf einem fremden Rechner beispielsweise Probleme lösen, wenn Sie im IT-Support arbeiten. Sie benötigen hierfür lediglich die kostenlose Chrome-Erweiterung. Chrome Remote Desktop-Programm auf praktisch jedem Betriebssystem genutzt werden - Windows, Mac, Linux und auch auf Chrome OS . Derzeit muss der Start einer neuen Sitzung auf beiden Computern erst aktiviert werden.

Anesidora

Falls Sie im Ausland den in Deutschland nicht verfügbaren Musik-Streaming-Dienst Pandora nutzen sollten, gibt es eine gute Erweiterung für Ihren Chrome Browser. Mit Anesidora können Sie vollständig Pandora erleben, ohne extra einen Pandora Tab in Ihrem Browser geöffnet zu haben.

Diese Erweiterung fügt ein weiteres Symbol zu Ihrer Chrome-Leiste hinzu. Das erste Mal, wenn Sie es verwenden, müssen Sie sich mit Ihrem Pandora-Benutzerkonto einwählen. Später müssen Sie nur auf das Symbol klicken und es öffnet sich eine Kontrollleiste, mit der Sie Ihr Pandora-Vergnügen weiter personalisieren können. Diese Leiste kann über jede Webseite geöffnet werden, sodass Sie Ihren Arbeitsfluss nicht mehr unterbrechen müssen.

Mit Anesidora können Sie alles tun, was Sie von Pandora gewohnt sind. Sie können Ihre Station auswählen, die Musik pausieren und weiterspielen lassen, Lieder überspringen und bewerten. Sie können sogar die Funktion „Warum wurde dieses Lied gespielt?" aufrufen.

Montag den 16.04.2012 um 09:39 Uhr

von JR Raphael

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