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Fünf Spartipps für Online-Shops

19.06.2009 | 09:11 Uhr |

Durch den elektronischen Handel können Unternehmen einiges einsparen. Welche Einsparpotenziale es gibt, verrät Channelpartner.de.

Gartner erklärt, wie sich im Betrieb von Webshops IT-Kosten sparen lassen.
Vergrößern Gartner erklärt, wie sich im Betrieb von Webshops IT-Kosten sparen lassen.

Durch den elektronischen Handel lassen sich bereits einige Ressourcen einsparen, angesichts der drohenden Kaufzurückhaltung gilt es aber auch, im Betrieb von Webshops auf Kosten zu achten, meint das Marktforschungsinstitut Gartner . Gleichzeitig soll aber auch der Online-Service für die Kunden besser werden.

Wie sich die IT-Kosten im E-Commerce um fünf bis 25 Prozent senken lassen, das fasst Gartner in fünf Punkten zusammen. Dabei hat der Marktforscher Einsparpotenziale im E-Commerce-Segment sowohl bei den großen eTailern als auch bei kleineren Online-Händlern aufgedeckt.

In allen Webshops anzutreffenden Standardfunktionen wie " Produktsuche ", "Einkaufskorb" oder "Schaufenster" müssen nicht extra entwickelt werden. Hier gibt es laut Gartner einsatzfertige Produkte, meist sogar als quelloffene Software kostenlos. Hier könnten Online-Händer bis zu 35 Prozent an Lizenzkosten einsparen.

"Kundenindividuelle Entwicklungen machen hier nur bei den ganz großen eTailern wie Amazon oder eBay Sinn", meint der Gartner-Analyst Gene Alvarez. "Ansonsten ist es reine Geldverschwendung." Stattdessen sollten Online-Händler mehr Mühe für die Ausstattung ihrer Webshops verwenden. Da geht es dann um das Design der Website oder um deren Optimierung für Suchmaschinen, so dass der Online-Laden möglichst weit oben bei der Google-Suche landet.

Viele E-Commerce-Anbieter verfügen über Technologien , die sie nicht adäquat nutzen. Würden sie dies tun, könnten sie bis zu 15 Prozent beim Service, Vertrieb und im Marketing sparen, meint Gartner. Um die IT dafür richtig einzusetzen, ist ein Aufwand von weniger als fünf Prozent nötig, so der Marktforscher, weil das ganze bereits installiert ist und nur noch zum Laufen gebracht werden muss. Deswegen sollten Online-Händler auch all die Modulen deaktivieren, die sie nicht nutzen.

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