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Durchschläge und Geschwindigkeit

Donnerstag, 02.01.2014 | 07:52 von Armin Weiler
Die Nadeldrucker unter dem Label "Tally" werden
hierzulande mittlerweile von Dascom vertrieben.
Vergrößern Die Nadeldrucker unter dem Label "Tally" werden hierzulande mittlerweile von Dascom vertrieben.
© 2014

Nadeldrucker haben gegenüber anderen Drucktechnologien einen entscheidenden Vorteil: Es können handelsübliche Durchschlag- und berührungssensitive Papiere verwendet werden. Überall, wo noch Standardformulare verwendet werden, führt kaum ein Weg am Matrixdrucker vorbei, wie beispielsweise bei Speditions- und Zollformularen, in Arztpraxen und Krankenhäusern, Reiseunterlagen oder im öffentlichen Dienst. Auch im Bankenwesen werden Matrixdrucker eingesetzt: So werden die Informationen über die PIN-Nummer von EC- und Kreditkarten per Nadeldrucker erstellt. Nadeldrucker wie der Tally T2150S von Dascom schaffen bis zu fünf Durchschläge. Manche Modelle können sogar bis zu neun Durchschläge verarbeiten.

Nadeldrucker müssen nicht langsam sein, es gibt durchaus auch flotte Vertreter dieser Printer-Gattung. Hochleistungsnadeldrucker können gut Geschwindigkeiten von bis zu 1.550 Zeichen pro Sekunde erreichen. Bei etwa 2.000 Zeichen pro Seite entspricht dies einer Seitenleistung von 46,5 Seiten pro Minute.

Donnerstag, 02.01.2014 | 07:52 von Armin Weiler
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • chipchap 21:16 | 25.07.2012

    Zitat: kalweit
    .. ein MPS 1224C. Damit konnte man damals selbst Fachleute ins Staunen versetzen.
    Gab es da nicht noch einen Star-Drucker der schnell und günstig war: Star LC24. Und als Schwarz-Weiß gerät war der Epson LQ 1050 unschlagbar. Da hab ich mal einen zurechtgeschnittenen Schukarton bedruckt. Dank der Dickeneinstellung kein Problem. Und Seidenpapier hat er auch nicht zerrissen.

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  • kalweit 11:03 | 25.07.2012

    Zitat: chipchap
    Da hätte ich gern mal eine Modellbezeichnung,
    Ach, die Schreiberlinge wissen nur heute nicht mehr, dass sich die damaligen Zeichenangaben auf die reine Druckleistung des Kopfes im Daftmodus beziehen. Kleinigkeiten wie Zustellbewegungen des Kopfes, Zeilen- und Seitenvorschub kommen noch dazu, wodurch die ausgerechnete Seitenzahl auf einen Bruchteil zusammen bröckelt. Mein erster Drucker war ein MPS 1224C. Damit konnte man damals selbst Fachleute ins Staunen versetzen.

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  • chipchap 10:33 | 25.07.2012

    Die robusten Geräte sind weitgehend unempfindlich gegenüber Staub, Feuchtigkeit, extremen Temperaturen und Erschütterungen.
    Das halte ich für ein Gerücht. Gerade sehr tiefe Temperaturen haben schon manchen Druckkopf beim Nadeldrucker gekillt. Auch viel Staub macht den Geräten zu schaffen. Der einzige Existenzgrund für einen Nadeldrücker ist die direkte Kopie bei Mehrfachpapier.
    ... einer Seitenleistung von 46,5 Seiten pro Minute.
    Da hätte ich gern mal eine Modellbezeichnung, den Aufwickelmechanik und den Preis gesehen. Ein popeliger TM-U220 kostet mit allem Schnickschnack schon um die 300 Euro.
    Die Ausdrucke von Nadeldruckern sind äußerst haltbar, ähnlich den Dokumenten, die mit klassischen Schreibmaschinen angefertigt wurden.
    Vor allem, wenn man das Band bis zur Unleserlichkeit abnudelt. Das kann man dann auch in zehn Jahren immer noch (nicht) lesen.

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  • deoroller 03:07 | 25.07.2012

    Diese Vorteile bieten Nadeldrucker

    Meinen ersten Drucker gebe ich auch nicht her. Der ist mit C64 Interface ausgestattet, das immerhin 100 Mark extra gekostet hat, damals....

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