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VDSL - Alle Infos & Tarife

22.09.2009 | 12:05 Uhr |

Rasante Downloads mit bis zu 50.000 KBit/s und pfeilschnelle Uploads mit bis zu 10.000 KBit/s - das ist VDSL, die Weiterentwicklung von DSL. Wir erklären, wie VDSL funktioniert und stellen die günstigsten Tarife vor.

DSL und VDSL sind eng verwandt - sehr eng sogar, denn VDSL basiert auf dem ADSL2+-Standard, der hierzulande hauptsächlich für 16.000er-Anschlüsse zum Einsatz kommt. Wie aber haben die VDSL-Entwickler es geschafft, die maximale Bandbreite von 16.000 KBit/s auf bis zu 50.000 KBit/s hochzujubeln? Die ernüchternde Antwort lautet: Eigentlich gar nicht. Die hohe Geschwindigkeit kommt vor allen Dingen dadurch zustande, dass das Signal bei VDSL einen viel kürzeren Weg über die Kupferkabel zurücklegen muss, aus denen die Telefon-Anschlussleitung besteht - denn die sind der eigentliche Bremsklotz.

Bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen werden die Daten die gesamte Strecke von der Anschlussdose in der Wohnung bis hin zur Vermittlungsstelle ("Hauptverteiler / HvT") über die Kupferdoppelader geschickt, die früher einmal nur zum Telefonieren gedacht war. Mit jedem Meter Leitungslänge steigt die so genannte Dämpfung, das Signal wird schwächer, die maximal mögliche Bandbreite sinkt. Wenn man zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt wohnt, bedeutet das, dass nur sehr langsames (384 KBit/s) oder gar kein DSL möglich ist. Tipp: Um zu überprüfen, wie schnell Ihr DSL-Anschluss aktuell ist, nutzen Sie zum Beispiel den Speedtest Speed.io . Er eignet sich natürlich auch zum Testen von VDSL-Anschlüssen, wenn Sie schon einen haben.

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