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Microsoft Dynamics CRM 4.0 gegen SAP CRM 2007

28.04.2009 | 15:15 Uhr |

Wie schlägt sich Microsoft Dynamics CRM gegen den Business-Software-Giganten SAP? Der Vergleichstest der Computerwoche lässt die beiden CRM-Systeme gegeneinander antreten. SAP liefert zahlreiche Funktionen und gute ERP-Integration. Microsoft punktet durch gute Bedienerführung und Office-Integration.

Bekannte Hersteller von ERP-Systemen wie beispielsweise SAP und Microsoft haben eigene CRM-Software entwickelt, mit dem Kunden vor und nach dem Kauf umworben und betreut werden können. Ein typischer Anspruch an eine Customer-Relationship-Management-Software ist es, dass sie Prozesse in Vertrieb, Marketing und Service gleichermaßen gut abdeckt. Unter diesem Gesichtspunkt wurden die Produkte SAP CRM 2007 und Microsoft Dynamics CRM 4.0 unter die Lupe genommen. Testaufgaben stammten aus Marketing, Vertrieb und Service.

Die Technik besteht aus Betriebsmodell ( On-Demand oder On-Premise ), Datenbank, Benutzeroberfläche und Tools. Sie ist bei allen CRM-Systemen wesentlich moderner als bei ERP-Anwendungen. Sie verleiht den Kunden-Management-Programmen eine große Flexibilität und, was für diese Softwaregattung wichtig ist, Mobilität (Mobiles CRM).

Microsoft Dynamics CRM 4.0: Fit für die Globalisierung

Microsoft Dynamics CRM verspricht den Kunden, mit einer globalen Lösung alle Märkte bedienen und deren Anforderungen erfüllen zu können. Die Allzweckwaffe Excel lässt also grüßen.

Microsofts CRM-Produkt ist und bleibt proprietär. Schon allein deshalb, weil sich viele Funktionen auf die verwandte Microsoft-Produktfamilie stützen, vor allem auf Outlook , das die gesamte interne und externe Kommunikation sowie die Terminplanung übernimmt. Briefe kommen zum Beispiel aus Word und Tabellen sowie Charts werden mit einem Klick als Excel-Sheets erzeugt.

Neu an der Programmversion 4.0 ist vor allem die Internationalität. Sprachen und Währungen werden von "AR" für arabisch bis "TR" für türkisch und von "ARS" für Argentinische Pesos bis "ZAR" für südafrikanischen Rand unterstützt. Unternehmen, die ihre IT-Strategie auf Microsoft-Produkte ausgerichtet haben, können der weiteren Globalisierung und der damit verbundenen Verlagerung der Arbeitsplätze vor allem im Vertrieb also gelasssen entgegensehen.

Einige Funktionen erscheinen aber nur auf den ersten Blick interessant, beispielsweise die Planungstafel für Servicetechniker. Sie allein kann einen Standard-Serviceprozess nicht durchgängig unterstützen: Es im Standard keine Geräteakte, und wenn auch noch Ersatzteile gebraucht und geliefert werden, muss man demzufolge zwei Aufträge bearbeiten und zwar einen für den Techniker und einen für die "Hardware".

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