02.07.2009, 14:18

Hans-Christian Dirscherl

Druckerstudie

Mails treiben die Druckkosten in die Höhe

Besonders Mails treiben die Druckkosten in die Höhe, viele Mitarbeiter drucken im Unternehmen auch Privates aus und für Umweltschutz will man nur begrenzt mehr Geld ausgeben – das sind einige der Ergebnisse einer Druckerstudie von Brother.
Je mehr papierlose Kommunikationsmittel genutzt werden, desto mehr Papier wird bedruckt. Das ist ein Ergebnis der vom Druckerhersteller Brother unterstützten und vom Münchner Output-Beratungsunternehmen Dokulife durchgeführten „Printerumfrage 2008“. Die Printerumfrage 2008 basiert auf einer Online-Befragung, an der 7044 Personen aus allen beruflichen Schichten zwischen dem 31.10.08 und dem 29.01.09 teilnahmen.
68 Prozent der befragten Angestellten gaben an, häufig oder sehr häufig E-Mails auszudrucken. Dies ist nach Textdokumenten der zweithäufigste Druckjob. Außerdem gaben 36 Prozent der befragten Angestellten an, häufig oder sehr häufig Webseiten auszudrucken.
Ein weiteres Erkenntnis der Befragung: Nur 16 Prozent der Berufstätigen an, nie private Dokumente am Arbeitsplatz zu drucken. Ein Viertel der Berufstätigen erklärte, 10 bis 30 Seiten in der Woche privat zu drucken und 17 Prozent gaben zu, sogar über 30 Seiten für private Zwecke in der Woche zu drucken.
Deshalb empfehlen Analysten: Unternehmen sollten für jede Abteilung einen Druckkosten-Verantwortlichen benennen – beispielsweise den Abteilungsleiter. Dieser ist für Arbeitsplatz- und Arbeitsgruppengeräte gleichermaßen zuständig.
Besonders bei Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinstbetrieben sind die günstigen Tintenstrahlgeräte beliebt: 75 Prozent der Nichtangestellten gaben an, dass sie einen Tintenstrahler im Büro verwenden. Doch auch in größeren Unternehmen dominiert für den Farbdruck der Tintenstrahler: 59 Prozent der befragten Angestellten nutzen für Ihre Arbeit ein Druckgerät mit Tintenstrahltechnologie, nur 43 Prozent hingegen einen Farblaserdrucker.
Knapp 30 Prozent aller Dokumente werden im Schnitt im Büro farbig gedruckt – so die Angaben der Angestellten. Bei nicht angestellten Berufstätigen war die Quote mit 35 Prozent sogar noch höher.
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