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Drucker und Multifunktionsgeräte

12.12.2013 | 10:17 Uhr |

So ganz ohne Drucker oder Multifunktionsgerät kommt man nicht aus. Warum also nicht als Geschenk zu Weihnachten? Der Kaufratgeber führt Sie zum idealen Gerät.

Von einem idealen Weihnachtsgeschenk haben Sie das ganze Jahr etwas. Insofern bietet sich ein Multifunktionsgerät geradezu an, denn immerhin drucken, kopieren und scannen Sie ja regelmäßig und nicht nur zur Weihnachtszeit. Umso wichtiger, dass das Gerät Ihre Erwartungen auch erfüllt. Eines ist sicher: Ein Kombidrucker ohne WLAN-Fähigkeit kommt nicht mehr in Frage. Gleichzeitig sind Tinten-Multifunktionsgeräte inzwischen so leistungsfähig, dass sie sich fürs Büro eigenen und hier Lasermaschinen Konkurrenz machen. Und auch für den 3D-Druck gibt es inzwischen Kombinationen aus Drucker und Scanner. Der Kaufratgeber hilft bei der Geräteentscheidung.

Darauf kommt es an: Ein neues Multifunktionsgerät sollte WLAN beherrschen. Die Drahtlosschnittstelle hat dem USB-Anschluss schon fast den Rang abgelaufen – jedenfalls für das Drucken und Scannen zu Hause. Manche Modelle bieten zusätzlich WiFi Direct, wodurch Sie das Mobilgerät direkt mit dem Multifunktionsgerät verbinden und sich den Umweg über den Router sparen. WLAN ist keine extra Investition mehr, auch Einstiegsgeräte für rund 100 Euro (UVP) haben mehrheitlich das Modul eingebaut. Als zusätzliche drahtlose Verbindung haben die Hersteller NFC (Near Field Communication) entdeckt – sowohl bei Tintenstrahl- als auch bei Laserkombis wie die aktuellen Modelle Brother MFC-J870DW und Samsung Xpress C460FW zeigen. Hier liegen die Preise mit  200 und 390 Euro jedoch weit über der 100-Euro-Marke.

Druckt auch aus Clouddiensten: Canon Pixma MG7150
Vergrößern Druckt auch aus Clouddiensten: Canon Pixma MG7150
© Canon

Aktuelle Multifunktionsgeräte werden immer smarter

Hinter den Drahtlosanbindungen steckt die Hoffnung der Hersteller, dass mehr übers Mobilgerät ausgedruckt und gescannt wird. Deshalb beherrschen die Kombis Google Cloud Print und Apple Airprint, bringen aber auch herstellereigene Lösungen wie HP ePrint und Epson Connect mit, und können mit Apps umgehen. Zusätzlich nutzen viele Multifunktionsgeräte den Internetzugang, um direkt in die Cloud zu scannen oder Bilder und Dokuemente aus Cloudspeichern wie Dropbox zu drucken wie etwa das Canon Pixma MG7150 .

Bildergalerie: Multifunktionsgeräte mit WLAN

Einsteiger-Kombi HP Deskjet 2540: günstig im Kauf, teuer im Unterhalt
Vergrößern Einsteiger-Kombi HP Deskjet 2540: günstig im Kauf, teuer im Unterhalt
© HP

Eklatante Unterschiede gibt es nach wie vor bei den Verbrauchskosten und in der Ausstattung von Multifunktionsgeräten. Achten Sie auf Kartuschen mit hoher Reichweite, Duplex-Einheiten und die Kapazität von Papierkassetten. Bei Laserkombis sind auch die unterstützten Druckersprachen ein wichtiges Kriterium. An Bedeutung verloren haben Faktoren wie Druck- und Scanqualität sowie die Druckgeschwindigkeit. Grundsätzlich gilt jedoch: Ein ausgesprochen billiges Gerät leistet auch entsprechend weniger und ist im Unterhalt teuer wie etwa das HP Deskjet 2540 : Es kommt auf nur 80 Euro (UVP), kann aber beispielsweise nicht randlos drucken.

Vergleichstest: Das beste Multifunktionsgerät

Das braucht der Technik-Fan: Im Aufwind sind Tinten-Multifunktionsgeräte fürs Büro. Sie haben die Laserkollegen in der Arbeitsgeschwindigkeit eingeholt, teils sogar überholt. So setzen Hersteller wie Epson und HP auf schnelle Tintenkombis, die sich dank niedriger Verbrauchskosten in Arbeitsgruppen einsetzen lassen. Ein Beispiel ist hier das HP Officejet Pro X576dw , das dank eines seitenbreiten Druckkopfs im Maximum 70 Seiten pro Minute liefert und mit XL-Patronen auf günstige Seitenpreise von 1,2 Cent für das schwarzweiße und 4,9 Cent für das farbige Blatt kommt.

Vergleichstest: Die besten Farblaser-Multifunktionsgeräte

3D-Scanner für Objekte aus dem 3D-Drucker: Makerbot Digitizer
Vergrößern 3D-Scanner für Objekte aus dem 3D-Drucker: Makerbot Digitizer
© Makerbot

Für den Selbermacher: 3D-Drucker mit Scanner

Technik-Fans freuen sich, dass der 3D-Druck immer populärer wird. Denn dadurch sinken die Gerätepreise. So starten Drucker-Bausätze inzwischen bei rund 500 Euro. Für rund 800 Euro finden sich außerdem schon Fertiggeräte wie den Pearl Freesculpt EX-1 Basic, die man nicht erst zusammen bauen muss, um sie betriebsbereit zu machen. 3D-Drucker arbeiten meist mit Kunststoff, den sie im Schichtverfahren übereinandersetzen, um ein Objekt zu bauen. Neu dazu gibt es auf den 3D-Druck abgestimmte Scanner, die Gegenstände dreidimensional einlesen wie den Makerbot Digitizer für rund 1670 Euro. Damit wird aus dem 3D-Drucker quasi ein 3D-Kombigerät.

3D-Drucker im Vergleich: Pearl Freesculpt EX-1 Basic gegen Makerbot Replicator 2

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