Ist es möglich, mit Online-Komprimierern sowohl Platz als auch Rechenzeit zu sparen? Ja. Die Erklärung für dieses scheinbar paradoxe Phänomen aus dem vorangegangenen Beispiel ist relativ einfach: Bilddateien sind erstens relativ groß, und sie lassen sich zweitens in der Regel gut komprimieren. Dadurch wird beim Lesezugriff auf die Festplatte gegenüber den unkomprimierten Daten mehr Zeit gespart, als die Dekodierung durch den Komprimierer erfordert. Dieses Phänomen ist zwar allgemeingültig, hängt aber im speziellen Fall von den Hardware-Komponenten ab: Wenn Sie eine sehr langsame Platte, aber einen schnellen Prozessor besitzen, dann umgehen Sie mit der Komprimierung die schwächste Komponente und erreichen den bestmöglichen Erfolg hinsichtlich der Leistung. Bei einer sehr schnellen Platte und einer eher behäbigen CPU können wir unseren Tip zur Teilkomprimierung allerdings nicht uneingeschränkt empfehlen. Wir testeten mit zwei Pentium-Rechnern (60 und 133 MHz) und mit durchschnittlich flotten Seagate-Platten.
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