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Drei Viertel der amerikanischen Internet-Nutzer fordern Spam-Verbot

09.01.2003 | 09:23 Uhr |

74 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer meinen, dass der Versand von ungebetenen E-Mails, kurz Spam genannt, verboten gehört. Nur zwölf Prozent wenden sich gegen eine solche, auch von vielen Volksvertretern geforderte, strikte Maßnahme. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Harris Interactive.

74 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer meinen, dass der Versand von ungebetenen E-Mails, kurz Spam genannt, verboten gehört. Nur zwölf Prozent wenden sich gegen eine solche, auch von vielen Volksvertretern geforderte, strikte Maßnahme. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Harris Interactive , wie unsere Schwesterpublikation Computerpartner berichtet.

80 Prozent der Befragten empfinden den häufigen Empfang von Spam-Mails als großes Ärgernis. Mitte 1999 waren es erst 49 Prozent. Am meisten ärgern sich die Amerikaner über Spam-Mails mit pornographischen Inhalten (91 Prozent), gefolgt von solchen mit Angeboten für Hypotheken & Darlehen (79 Prozent), Investmentfonds (68 Prozent) und Immobilien (61 Prozent).

Marktforscher Ferris Research zufolge kosten Spam-Mails die amerikanischen Unternehmen etwa 8,9 Milliarden Dollar pro Jahr. 40 Prozent davon sind Produktivitätseinbußen durch Sichten und Löschen der ungebetenen Mails zuzuschreiben. In Europa geht Ferris für die Unternehmen von einem Gesamtverlust von 2,5 Milliarden Dollar durch Spam-Mails aus, Tendenz hüben wie drüben stark steigend.

AOL haut Spammern auf die Finger (PC-WELT Online, 17.12.2002)

Spam könnte bald reguläre Mails überholen (PC-WELT Online, 13.12.2002)

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