Die Dokumentation von Zabbix ist vorbildlich. Sie ist übersichtlich, komplett und informativ. Der kleine Faux-Pas mit der Installation des Agenten unter Windows Vista ist zwar ärgerlich, schadet aber dem Gesamtbild des Pakets kaum. Wenn Sie die Komplexität von Zabbix voll überblicken möchten, werden Sie früher oder später einen Blick in die Dokumentation werfen und sich schnell zurechtfinden. Ein weiterer Pluspunkt sind die zahlreichen darin enthaltenen Beispiele. Wer mit der „Trial and Error“-Methode nicht mehr weiter kommt, hat mit der Dokumentation einen guten Berater an seiner Seite. Einen Blick sind ebenfalls die Kapitel 6 und 8 Wert. Dort finden Sie einen „Quick Start Guide“ und „Tutorials“. Leider gibt es diese derzeit nur in Englisch.
Fazit
Zabbix ist nach wie vor ein Vorzeige-Progamm der Open-Source-Szene. Es kann in allen Bereichen mit kommerziellen Produkten mithalten. Es hat sich seit Version 1.0 ständig deutlich verbessert und viele neue Funktionen mit sich gebracht. Die Komplexität nahm eindeutig zu. Der Übersichtlichkeit und guten Bedienbarkeit hat das allerdings wenig geschadet. Zabbix ist schon lange den Kinderschuhen entsprungen und bietet mittlerweile auch professionelle Unterstützung gegen Bezahlung an. Dies mag für die eine oder andere Firma wichtig sein. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
Administratoren, die viele Systeme und Dienste zu überwachen haben sind mit Zabbix sehr gut beraten. Die Konfiguration von zu überwachenden Systemen ist dank zahlreicher Templates noch einfacher geworden. Hier können Sie Zeit sparen. Haben Sie dennoch Spezial-Anwendungen oder –Wünsche, können Sie das mittels eigen kreierter Schlüsselwerten realisieren. Zabbix ist nach wie vor eine uneingeschränkte Empfehlung, wenn es um Monitoring-Software geht. Version 1.4 bietet noch mehr Visualisierungs-Graphen, mit denen sich Trend leichter ausmachen lassen. Darüber hinaus ist es kostenlos und funktioniert. Außerdem ist die Unterstützung zahlreicher Plattformen ein weiterer dicker Pluspunkt. (jdo)
Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel unserer SchwesterpublikationTecChannel
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