07.06.2014, 07:23

Alfredo Vistola

Sicherheit vor Hackern

So funktionieren DDoS-Angriffe (Denial of Service)

Wir zeigen, wie Sie DDoS-Angriffe abwehren. ©istockphoto.com/alexskopje

Denial-of-Service-Attacken sind ein gängiges Mittel von Hackern um Webseiten und Server anzugreifen und außer Funktion zu setzen. Wir erklären, wie DDoS-Angriffe funktionieren und wie man sich schützt.
Eine stete Verfügbarkeit der Server und Dienste ist das höchste Gut für Unternehmen, deren Geschäftsmodelle und -prozesse ganz oder teilweise auf dem Internet beruhen. Sie ist durch DoS/DDoS-Angriffe (Denial-of-Service/Distributed-Denial-of-Service) bedroht. Botnetze (eine Gruppe von vernetzten Rechnern, die infiziert wurden) verfügen über eine immense Kapazität und können von jedem Interessenten einfach und günstig gemietet werden, um Konkurrenten oder auch politischen Zielen zu schaden:

DDoS - was ist das?

Als "Denial of Service (DoS)"-Angriff wird die Folge einer Überlastung von Infrastruktursystemen bezeichnet. Angreifer erreichen diese Überlastung meist durch eine mutwillige Attacke auf einen Host (Server), einen Rechner oder eine sonstige Komponenten in einem Datennetz, um einen oder mehrere bereitgestellte Dienste arbeitsunfähig zu machen.
Im Gegensatz zu einem einfachen "Denial of Service"-Angriff werden "Distributed Denial of Service (DDoS)"-Angriffe nicht nur über einen Angriffsrechner gefahren, sondern gleichzeitig im Verbund mit mehreren Rechnern. Das hat zur Folge, dass mehr Datenverkehr erzeugt werden kann und es für die Betroffenen sehr aufwendig ist, festzustellen, woher die Angriffe kommen.

Wie gehen DDoS-Angriffe vonstatten?

Der Angreifer platziert dazu - ohne Kenntnis des Anwenders - einen Software-Agenten auf verschiedenen Rechnern im Internet - häufig bereits Monate vor dem eigentlichen Angriff. Das so entstehende Botnetz lässt sich nun zumeist von einem Operator (auch Bot-Master oder Bot-Herder genannt) überwachen und steuern. Wird ein DDoS-Angriff auf ein bestimmtes Ziel gestartet, erfolgt er über die infizierten Rechner, auf denen die Agenten installiert sind. Im Verbund erzeugen diese ein enormes Angriffsvolumen. Ziel ist es, Firewalls, Web Services und Anwendungen für alle anderen Anwender unerreichbar zu machen.
Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Angriffen, die auf die Auslastung der Netzwerk-Bandbreite zum einen und auf die Auslastung der Systemressourcen (Arbeitsspeicher, CPU,...) zum anderen abzielen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 6
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT Hacks
PC-WELT Hacks Logo
Technik zum Selbermachen

3D-Drucker selbst bauen, nützliche Life-Hacks für den PC-Alltag und exotische Projekte rund um den Raspberry Pi. mehr

Angebote für PC-WELT-Leser
PC-WELT Onlinevideothek

PC-WELT Online-Videothek
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. Filme und Games bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für DSL, Strom und Gas. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Sparberater
Das Addon unterstützt Sie beim Geld sparen, indem es die besten Angebote automatisch während des Surfens sucht.

Telekom Browser 7.0

Telekom Browser 7.0
Jetzt die aktuelle Version 7 mit neuem Design und optimierter Benutzerführung herunterladen!

- Anzeige -
Marktplatz
Amazon

Amazon Preishits
jetzt die Schnäpchen bei den Elektronikartikel ansehen! > mehr

UseNext

10 Jahre UseNeXT
Jetzt zur Geburtstagsaktion anmelden und 100 GB abstauben! > mehr

1542915
Content Management by InterRed