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Selbsthilfe bei PC-Problemen

19.12.2007 | 11:06 Uhr |

Ihre Grafikkarte produziert nur ruckelnde Bilder? Ihr Brenner schafft nicht die volle Geschwindigkeit? Bevor Sie Zeit und Geld in eine Service-Hotline investieren, gibt es Einiges, was Sie selbst tun können, um den Fehler zu finden. Und wer weiß, vielleicht haben Sie ja Glück und können das Problem selbst lösen.

Keine Panik, wenn Ihre neue Grafikkarte oder Festplatte nicht arbeitet wie gewünscht. Mit unserer Erste-Hilfe-Checkliste kommen Sie den Ursachen solcher und ähnlicher Hardware-Probleme schnell auf die Spur. Und sollte alles nichts nützen, helfen Ihnen unsere Tipps zur Internet-Recherche.

So helfen Sie sich selbst:

Ist das Stromkabel angeschlossen? „Aber sicher“, lautet oft die Antwort. Prüfen Sie zur Sicherheit sämtliche Stromverbindungen – also vom Netzteil und der nicht funktionierenden Komponente. Wie schnell vergisst man doch ein Stromkabel; wie leicht übersieht man, dass die Steckdosenleiste noch ausgeschaltet ist. Kleiner Tipp: Bei vielen Komponenten leuchten LEDs, wenn Strom fließt.

Stecken alle Datenkabel korrekt? Eine Festplatte arbeitet nicht ohne SATA- oder IDE-Kabel. Checken Sie daher, ob die Datenleitung in Ordnung ist und – im Fall eines IDE-Kabels – auch die richtigen Verbindungen nutzt (siehe Platinen-Handbuch).

Ist die Komponente korrekt eingesteckt beziehungsweise eingebaut? Besonders Speichermodule und Grafikkarten die Kunststoffriegel nicht richtig einrasten. Manchmal braucht’s etwas mehr Kraft, um eine Karte einzusetzen.

Ist der installierte Treiber/die aufgespielte Firmware aktuell? Im Gerätemanager finden Sie die Treiber-/Firmware-Version Ihrer Komponente. Prüfen Sie im Internet, ob der Hersteller eine neuere Version anbietet. Wenn ja, dann laden Sie sie herunter und installieren sie. Denken Sie auch an die Treiber Ihrer Hauptplatine – ein aktueller Chipsatz- oder IDE-Treiber kann so manches Problem lösen.

Haben Sie einen zweiten PC? Dann bauen Sie das fehlerhafte Gerät dort ein. Funktioniert es einwandfrei, wissen Sie, dass die Komponente technisch in Ordnung ist.

Besitzen Sie ein Austauschprodukt? Bauen Sie eine alternative Komponente ein, um zu sehen, ob der Fehler am Mainboard liegt.

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