Display

Freitag, 05.03.2004 | 12:47 von Thomas Rau
Bei Notebooks, die als Desktop-Ersatz gedacht sind, geht der Trend eindeutig zu großen Displays mit 15,4, 16 oder sogar 17 Zoll Bilddiagonale. Viele Notebooks mit 15-Zoll-Display besitzen eine höhere Auflösung als die standardmäßigen 1024 x 768. Damit bringt man mehr Inhalt auf der Bildschirmfläche unter, Buchstaben und Zahlen wirken aufgrund der höheren Auflösung schärfer, sind aber auch kleiner.

Das Toshiba A30-101 bietet auch hier Standardkost: 15-Zoll Bilddiagonale mit 1024 x 768 Bildpunkten Auflösung. Auch die Displayqualität ist nicht herausragend: Zwar ist die Helligkeit mit 145 cd/m2 ordentlich. Sie fällt allerdings in den oberen Ecken deutlich ab. Dafür lässt sie sich bis auf 27 cd/m2 herunterregeln, also recht gut unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen anpassen.

Farben erscheinen auf dem Display des Toshiba A30-101 etwas dunkel. Auch das Blickwinkelverhalten gab zu Kritik Anlass: Bereits bei geringer Veränderung des horizontalen oder vertikalen Blickwinkels nahm die Farbsättigung und der Kontrast deutlich ab.

Dass Toshiba auch deutlich bessere Displays einbauen kann, zeigt beispielsweise die P20-Serie. Das Display des A30-101 ist höchstens Notebook-Durchschnitt. Um den günstigen Preis des Volks-Notebooks zu erreichen, muss Toshiba Kompromisse eingehen: Da das Display einer der größten Kostenpunkte bei einem Notebook ist, lässt sich hier durch ein weniger hochwertiges Display auch viel Geld für den Hersteller sparen.

Freitag, 05.03.2004 | 12:47 von Thomas Rau
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