DirectX-10-Grafik erleben

So finden Sie die richtige Grafikkarte

Montag den 02.03.2009 um 16:45 Uhr

von Christian Helmiss

Kaufberatung: So finden Sie die ideale Grafikkarte
Vergrößern Kaufberatung: So finden Sie die ideale Grafikkarte
© 2014
DirectX 10 ist in aller Munde, alle aktuellen Grafikkarten beherrschen es bereits und die neuesten 3D-Kracher brüsten sich mit allerlei neuer Effekte, die erst per DX10 möglich werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie im Handumdrehen die richtige Grafikkarte für Ihre Anforderungen finden.
Wir holen uns ständig die neuesten Grafikkarten ins Testcenter und prüfen sie auf Herz und Nieren. Wir lassen darauf die besonders anspruchsvollen und brandneuen 3D-Spielen Company of Heroes, Crysis, Lost Planet und World in Conflict laufen. Dabei stellen wir jeweils unterschiedliche Auflösungen und Bildqualitäten ein und starten die in den 3D-Titeln eingebauten Testläufe, die die Bildrate in Bildern pro Sekunde anzeigen. Daher können wir Ihnen jetzt - nach zahllosen Testreihen - die im folgenden beschriebene Faustregeln an die Hand geben. So finden Sie leicht die Grafikkartenklasse heraus, die für Ihre Ansprüche die richtige ist. Mit dieser Information können Sie im Handumdrehen (auf der nächsten Seite) den nötigen Grafikchip ermitteln. Und mit dieser Information machen Sie schließlich bei Ihrem Händler, auf Preisvergleichsseiten sowie in unserem Testüberblick passende Grafikkartenmodelle aus. Da Geschwindigkeit aber nicht alles ist, erfahren Sie auf der dritten Seite dieses Artikels, welche Merkmale beim Grafikkartenkauf ebenfalls wichtig sind und nicht vernachlässigt werden sollten.

1. Für Ihre Kaufentscheidung müssen Sie zuerst einmal wissen, welche Auflösung Ihr Monitor überhaupt physikalisch darstellen kann:
Die meisten 17- und 19-Zoll-TFT-Bildschirme haben eine physikalische Auflösung von 1280 x 1024 Pixel. 20-, 21- und 22-Zöller stellen 1680 x 1050 Bildpunkte dar. Noch größere Geräte bieten die 1920x1200er- oder 2560x1600er-Auflösung.

2. Entscheiden Sie, wie hoch die Bildqualität in den Spielen sein soll:
Niedrige Bildqualität
stellen alle aktuellen Grafikkarten ruckelfrei dar, also mit mehr als 30 Bildern/s. Bei Bildschirmauflösungen von mehr als 1280 x 1024 Bildpunkten sollten Sie ein Mittelklasse- einem Einsteigermodell vorziehen. Welche Chips in Einsteiger-, Mitteklasse- und High- End-Grafikkarten werkeln, erfahren Sie auf der nächsten Seite „Die aktuellen Grafikchips im Überblick“ (nächste Seite).
Höhere Bildqualität
bei 1280 x 1024 Bildpunkten - hier benötigen Sie ein Mitteklassemodell. Hohe Bildqualität ist dann erreicht, wenn Sie alle Regler in einem aktuellen 3D-Titel auf „High“ beziehungsweise „Hoch“ stellen. Das geht mit einem Mittelklassemodell maximal bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. Wer höhere Auflösungen wünscht, muss sich eine Grafikkarte aus dem High-End-Lager aussuchen.
Höchste Bildqualität
sehen Sie, wenn alle Einstellungen auf „Ultra“ oder „High“ stehen und Sie schließlich noch die DirectX-10-Technik aktivieren. High-End-Grafikkarten schaffen es dann, das Spielgeschehen in den meisten 3D-Titeln mit 1600 x 1200 Bildpunkten ruckelfrei darzustellen. Nur High-End-Grafikkarten, Spitzenmodelle oder zwei High-End-Karten im SLI-Verbund sind jedoch in der Lage noch mehr Pixel flüssig wiederzugeben.

Crysis bildet eine Ausnahme: Das brandaktuelle 3D-Spiel von Crytek ist grafisch sehr beeindruckend, aber was die Anforderungen an die Grafikkarte angeht auch besonders anspruchsvoll. Deswegen gilt hier eine andere Faustregel: Für beste Bildqualität im DirectX-10-Modus benötigen Sie zumindest eine Grafikkarte aus der Mittelklasse – erst diese besitzen genügend Kraft, um den 3D-Kracher bei 1024 x 768 Bildpunkten ruckelfreie ablaufen lassen zu können. Wer bei höheren Auflösungen flüssig spielen will (1280 x 1024 Pixel oder mehr), muss zu einem High-End-Modell greifen.

Montag den 02.03.2009 um 16:45 Uhr

von Christian Helmiss

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