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Digitalkameras: Weißabgleich - Was ist das?

In Prospekten von Digitalkameras lesen Sie regelmäßig den Hinweis, dass diese den "automatischen Weißabgleich“ beherrschen. Was ist damit gemeint? PC-WELT erklärt es Ihnen.

Anforderung:

Einsteiger

Zeitaufwand

Niedrig

Frage:

In Prospekten von Digitalkameras lesen Sie regelmäßig den Hinweis, dass diese den "automatischen Weißabgleich“ beherrschen. Was ist damit gemeint?

Antwort:

Die verschiedenen Lichtquellen (Sonne, Leuchtstofflampen, Kerzen ...) haben unterschiedliche Wellenlängen, die in Farbtemperaturbereiche (Einheit: Kelvin) eingeteilt sind. Die Bildsensoren der Digitalkameras geben die Temperaturbereiche in unterschiedlichen Farben wieder - Weiß ist jeweils anders definiert. Um einen Farbstich zu vermeiden, benötigt der Bildsensor deshalb die Information, welche Farbtemperatur er als neutral (weiß) interpretieren soll. Diese Aufgabe übernimmt der Weißabgleich.

Beim automatischen Weißabgleich wird anhand der Farbmengen des Motivs ermittelt, um welche Lichtquelle es sich handelt. Diese Funktion beherrschen alle Kameras. Gute Geräte besitzen zudem eine Option für den manuellen Weißabgleich. In der Regel können Sie hier unter Einstellungen wie "Sonnig“, "Wolkig“, "Kunstlicht“ und "Blitzgerät“ wählen. Die manuelle Funktion sorgt bei schwierigen Lichtverhältnissen für bessere Ergebnisse - etwa wenn Sie ein Foto in einem eher dunklen Raum machen, mit Blick durch ein Fenster, das einen strahlenden Sommertag zeigt.

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