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Digitalkamera: Passende Auflösung für Fotos

21.12.2006 | 10:11 Uhr |

In Postkartengröße erscheinen Ihre Urlaubsfotos gestochen scharf. Doch im DIN-A3-Format als Wandschmuck ausgedruckt wirkt das Motiv pixelig und unscharf. Sie möchten wissen, in welcher Größe Sie Ihre Fotos in guter Qualität drucken können, ohne Papier und Tinte für Testausdrucke in verschiedenen Formaten zu verschwenden.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Problem:

In Postkartengröße erscheinen Ihre Urlaubsfotos gestochen scharf. Doch im DIN-A3-Format als Wandschmuck ausgedruckt wirkt das Motiv pixelig und unscharf. Sie möchten wissen, in welcher Größe Sie Ihre Fotos in guter Qualität drucken können, ohne Papier und Tinte für Testausdrucke in verschiedenen Formaten zu verschwenden.

Lösung:

In welchem Format ein Foto gedruckt werden kann, hängt wesentlich von der Auflösung ab, also der horizontalen und vertikalen Zahl der Bildpunkte (Pixel). Wenn ein Foto größer ausgedruckt wird, ändert sich dadurch nichts an der Auflösung. Die Bildqualität wird also immer schlechter, je größer der Ausdruck ist. Im Bild unten finden Sie eine Übersicht, welche Auflösungen sich für welche Bildformate eignen. Die Angaben gelten sowohl für Ausdrucke am eigenen Gerät als auch für jene, die Sie von einem Labor erledigen lassen. Ein weiteres Problem ist die Komprimierung: Die meisten Digitalkameras legen Fotos im komprimierten JPEG-Format ab. Bilder, von denen Sie annehmen, dass Sie sie später im Großformat ausdrucken wollen, sollten Sie daher nicht nur in möglichst hoher Auflösung knipsen, sondern auch möglichst unkomprimiert speichern – oder zumindest den niedrigsten Kompressionsgrad wählen („beste Qualität“, nahezu alle Kameras besitzen diese Option). Das TIF-Format, das manche Digitalkameras unterstützen, arbeitet zwar ohne Komprimierung. Dennoch ist es nur bedingt geeignet – es erfordert zu viel Speicherplatz. Sparsamer ist hier das RAW-Format, das einige (vor allem Spiegelreflex-)Kameras anbieten. Dabei handelt es sich um die unkomprimierten Roh-Daten direkt vom CCD-Chip der Kamera. Nachteil: Zum Auslesen der RAW-Daten müssen Sie unter Umständen das Bildbearbeitungsprogramm verwenden, das der Kamera beilag. Denn nicht jede Anwendung akzeptiert RAW-Daten – diese unterscheiden sich auch von Kamera zu Kamera. TIF- und JPEG-Dateien werden dagegen anstandslos gelesen. Ihre Kamera unterstützt nur das JPEG-Format? Dann sollten Sie beim Speichern der Daten auf Festplatte darauf achten, dass Sie in der Bildverarbeitungs-Software ein unkomprimiertes Format, etwa TIF oderPCX wählen. Wenn Sie die Daten nämlich im JPEG-Format sichern, komprimiert die Software die Daten nochmals.

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