689370

Digitalkamera: Automatischer Weißabgleich

Ihre Digitalkamera arbeitet standardmäßig mit dem "automatischen Weißabgleich".Was macht diese Funktion genau, und wann sollte Sie sie deaktivieren?

Anforderung:

Einsteiger

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Ihre Digitalkamera arbeitet standardmäßig mit dem "automatischen Weißabgleich".
Was macht diese Funktion genau, und wann sollte Sie sie deaktivieren?

Lösung:

Die verschiedenen Lichtquellen (Sonne, Leuchtstofflampen, Kerzen ...) haben unterschiedliche Wellenlängen, die in Farbtemperaturbereiche (Einheit: Kelvin) eingeteilt sind. Die Bildsensoren der Digitalkameras geben die Temperaturbereiche in unterschiedlichen Farben wieder - Weiß ist jeweils anders definiert.

Um einen Farbstich zu vermeiden, benötigt der Bildsensor deshalb die Information, welche Farbtemperatur er als Weiß, also neutral, interpretieren soll. Diese Aufgabe übernimmt der Weißabgleich. Beim automatischen Weißabgleich ermittelt die Kamera anhand der Farbmengen des Motivs - dem Anteil der bunten Farben am Gesamtmotiv im Verhältnis zu Weiß, Grau und Schwarz -, um welche Lichtquelle es sich handelt.

Diese Funktion beherrschen alle Modelle. Die meisten Geräte besitzen zudem voreingestellte Weißabgleichsmodi. In der Regel können Sie hier zwischen Optionen wie "Sonnig", "Wolkig" oder "Kunstlicht" wählen. Sie sorgen bei schwierigen Lichtverhältnissen für bessere Ergebnisse - etwa wenn Sie ein Foto in einem eher dunklen Raum machen, mit Blick durch ein Fenster, das einen strahlenden Sommertag zeigt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
689370