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Digitalkamera: Andere Farben – je nach Licht

20.12.2006 | 10:37 Uhr |

Sie haben dasselbe Motiv bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, etwa Sonnen- und Kunstlicht, fotografiert. Dabei stellten Sie fest, dass die Kunstlichtaufnahme einen Farbstich hat.

Anforderung:

Anfänger,

Zeitaufwand:

Gering

Problem:

Sie haben dasselbe Motiv bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, etwa Sonnen- und Kunstlicht, fotografiert. Dabei stellten Sie fest, dass die Kunstlichtaufnahme einen Farbstich hat.

Lösung:

Je nach Lichtquelle kann dasselbe Motiv unterschiedliche Farben aufweisen. Generell wirken Farben bei künstlicher Beleuchtung kühler als bei natürlichem Sonnenlicht. Das Foto erhält dann leicht einen Grün- oder Blaustich. Bei Kerzenschein werden hingegen eher Rottöne vorherrschen. Entscheidend für die korrekte Farbwiedergabe ist die Farbtemperatur des Umgebungslichts, die aus dem spektralen Verlauf der Helligkeitskurve einer Lichtquelle abgeleitet wird. Sie wird in Kelvin angegeben. So hat Tageslicht bei bewölktem Himmel etwa 6400 Kelvin und Dämmerlicht etwa 3200 Kelvin. Soll die Farbechtheit Ihrer Bilder bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen erhalten bleiben, verfahren Sie beim Fotografieren am besten wie folgt: Wählen Sie an der Kamera den passenden Weißabgleichsmodus, etwa „Sonnenlicht“, oder „Leuchtstoffröhre“ – oder stellen Sie den „Weißabgleich“ auf „Auto“. In diesem Fall analysiert der Belichtungsmesser der Kamera die Farbzusammensetzung des Lichts. Die Kameraelektronik ermittelt daraus den Farbtemperaturbereich und gleicht eventuelle Farbabweichungen aus.

Wer seine Kamera optimal an das jeweilige Umgebungslicht anpassen möchte, kann einen manuellen Weißabgleich durchführen, falls die Kamera eine entsprechende Option bietet: Dabei stimmt die Elektronik die drei Farbsignale Rot, Grün und Blau automatisch genau aufeinander ab, wenn die Kamera auf eine weiße Fläche gerichtet wird.

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