10.02.2012, 10:15

Oskar Greb

Digitales Satellitenfernsehen

Analog-SAT ade – es lebe DVB-S

Analog-SAT ade – es lebe DVB-S ©istockphoto.com/Goldmund

Am 30. April 2012 endet eine Ära: Nach diesem Termin gibt es keine analoge Satellitenübertragung mehr. Wer noch analoges Sat-TV nutzt, muss jetzt auf digitales Fernsehen umsteigen.
Seit 1935 gibt es in Deutschland regelmäßige TV-Ausstrahlungen. Das Funktionsprinzip ist bis auf vergleichsweise kleine, evolutionäre Verbesserungen immer gleich geblieben – nämlich analog. Trotz digitaler TV-Ausstrahlungen schon seit 1997 ist das rund weitere 15 Jahre so geblieben, denn in Deutschland wurden analoges und digitales Fernsehen parallel gesendet. Aber in wenigen Wochen kommt hierzulande der große Wechsel: Am 30. April 2012 werden auch die letzten analogen Sat-Ausstrahlungen abgeschaltet. Der späte Zeitpunkt ist ungewöhnlich, denn in praktisch allen anderen Ländern rund um den Globus ist Analog-Sat längst beendet, der Umstieg auf Digital längst vollzogen. Wer jetzt noch analoges Sat-TV schaut, sollte sich schnellstens Empfangstechnik für digitales Satellitenfernsehen zulegen. Was der digitale Empfang bringt und was dafür nötig ist, lesen Sie hier.
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Vorteile: Das bringt der digitale Empfang
Fernsehzuschauer profitieren vom Umstieg auf Digital: Ein Vorteil ist die größere Auswahl an Programmen. Denn in dem Frequenzbereich, den ein analoges Programm belegt, lassen sich mehrere digitale Kanäle unterbringen. Hauptvorteil ist aber die bessere Ton- und vor allem Bildqualität. So ist analoges TV deutlich schlechter als DVD-Video (720 x 576 Bildpunkte), während DVB-S, also digitales SD-Video, an DVD-Videoqualität heranreicht. Aktueller Standard ist HD-Video (mit DVB-S2) mit meist rund 1280 x 720 Bildpunkten, was auf modernen Fachbild-TVs oder hochauflösenden Beamern einen Quantensprung bedeutet.
Noch mehr Vorteile haben die Fernsehsender. Der Parallelbetrieb der analogen Ausstrahlungen kostet richtig Geld. Besonders die Privatsender drängen auf die Analog-Abschaltung: Digitales TV gilt als günstiger und weniger störanfällig.
Ganz „nebenbei“ lässt sich digitales Fernsehen besser verschlüsseln und vor allem beim Entschlüsseln besser abrechnen. Das bedeutet zusätzliche Einnahmequellen: Zwar ist digitales Fernsehen prinzipiell kostenlos – wenn man sich mit SD-Qualität begnügt. Hochauflösendes Video von den Privaten muss man aber per Abo bezahlen. HD per SAT gibt es von den Öffentlich-Rechtlichen ohne Aufpreis – aber da zahlt man ja bereits kräftig GEZ-Gebühren.
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