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Diese Open Source- und Free-Software verschwand 2014

05.12.2014 | 09:43 Uhr |

So manche wichtige Freeware beziehungsweise Open Source ist 2014 plötzlich verschwunden. Wir stellen die eingestellten Gratis-Tools vor. Darunter sind einige wirklich prominente Kandidaten.

TrueCrypt: Verschlüsselungs-Tool

Die Macher des populären Verschlüsselungstools TrueCrypt haben Ihre Arbeit im Mai eingestellt. Das Verschlüsselungs-Tool für Windows, Mac OS X und Linux wurde von vielen Fachkräften und Privatnutzern benutzt, um sensible Daten vor unbefugtem Zgriffvertraulich unterwegs zu sichern. TrueCrypts Projekt-Team empfahl als Ersatz andere Programme für die Übertragung verschlüsselter Daten, wie zum Beispiel Microsoft BitLocker.

Firefox Browser für Windows 8 Metro

Mozilla beendet die Entwicklung eines Firefox Browser für das Windows 8 Kachel-basierte Metro-Oberfläche (Modern UI), nachdem an der Beta-Version nur geringes Interesse bestand. Firefox VP Jonathan Nightingale schrieb: „Das Team ist verlässlich und hat gute Arbeit gemacht, aber eine 1.0-Version herauszubringen... wäre ein Fehler.“ Ein Ex-Mozilla Entwickler dagegen behauptete, dass die Entscheidung mehr mit Microsofts strengen Regeln für Drittanbieter-Software zu tun gehabt habe.

Ubuntu One Cloud Storage

Canonical schaltete seinen Ubuntu One Cloud-Storage Dienst am 1. Juni ab und überlässt das Feld Dropbox, Google Drive, Strato Hidrive, Microsoft Onedrive und dergleichen.

Ubuntu für Android

Canonical kündigte im April an, dass die Entwicklung an Ubuntu für Android, das bereits vorinstalliert auf diversen Smartphones kommen sollte, eingestellt wurde. Das Projekt hätte Android-Nutzern erlaubt automatisch auf Ubuntu zu wechseln, sobald diese ihr Gerät anschließen. Aber Canonical sagte: „Um das Projekt fortzuführen wird ein Markteinführungspartner benötigt, der die nötigen Veränderungen seitens Android durchführt.“ Canonical sagte, man wäre für solche Partnerschaften offen, aber im Moment liege der Fokus auf Ubuntu für Smartphones und Tablets und nicht darauf es für Android zum Laufen zu bekommen.

Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es

Google Quickoffice

Diese kostenlose und zu Microsoft Office kompatible Office-Suite kaufte Google im Jahr 2012. Es war damals ein kostenpflichtiges Produkt, aber Google machte daraus im September 2013 eine Gratis-App . Im Juni 2014 allerdings zog Google bei dem Projekt den Stecker und integrierte einige der Features in andere Produkte wie Google Docs.

LogMeIn free Edition

LogMeIn schaltete die kostenlose Version seiner Fernzugriff-Software im Januar mit einer sehr kurzen Ankündigung ab, was zu viel Ärger unter den Nutzern und zu viel Absatz bei Anbietern von Alternativ-Programmen führte. LogMeIn hofft darauf Nutzern seine verschiedenen Angebote, wie zum Beispiel LogMeIn Pro , schmackhaft machen zu können.

Dieser Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation Infoworld.

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