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Diese 10 Anwender-Typen sind der Horror für den IT-Support

16.10.2016 | 08:35 Uhr |

Neider, Besserwisser, Nichtswisser, Paranoide, Lügner, Vergessliche - es gibt Anwendertypen, die jeden IT-Experten in den Wahnsinn treiben. Wir stellen die nervigsten Anwendertypen vor.

Sie arbeiten im IT-Support oder helfen gelegentlich Familienmitgliedern und Freunden bei PC-Problemen? Dann kennen Sie einige dieser unausstehlichen Typen von PC-Hilfe-suchenden Zeitgenossen vermutlich aus eigener Erfahrung. Wir stellen die zehn besonders nervtötenden Anwender-Typen vor. Die jeden IT-Supporter das Fürchten lehren. Viel Spaß beim Gruseln.

1. Der immerwährende Neider

Das bloße Geflüster über neue Technikprodukte genügt, um den beständigen Neider zu überzeugen, dass er dieses Gerät unbedingt sofort benötigt.

Entweder ist es neue Hardware, wie zum Beispiel ein Prozessor mit noch mehr Kernen, ein aktuelleres Smartphone-Modell oder eine trendige neue Maus, die er auf irgendeiner coolen Webseite gesehen hat. Vielleicht ist es auch ein neues Wüstendesign, von dem er denkt, der IT-Supporter könnte es auf magische Weise während des Mittagessens auf sein Dienstsmartphone zaubern. Oder ist es eine neue Funktion, die in der Samsungwerbung zu sehen war und die ihm nun der IT-Supporter auf seinem Apple iPhone installieren sollen?

Was auch immer es ist, der beständige Neider weiß: Er braucht es so schnell wie nur irgendwie möglich, auch wenn er nicht einmal weiß, zu welchem Zweck. Und zudem keine Ahnung hat, welche Probleme sich daraus ergeben könnten.

Er sieht immer schwarz und befürchtet, dass sich jede potentielle Gefahr bei ihm breitmacht.
Vergrößern Er sieht immer schwarz und befürchtet, dass sich jede potentielle Gefahr bei ihm breitmacht.
© iStockphoto/.shock

2. Der Paranoide

Der Paranoide liest irgendwo immer sofort alles über eine neue Gefahr, die seine Geräte betreffen könnte und ist davon überzeugt, dass sein Gerät bereits betroffen ist oder es bald sein wird.

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Der Paranoide war der erste Mensch, der davor Angst hatte, dass der Computercrash der Jahrtausendwende (das so genannte Jahr 2000-Problem) alle seine Daten löschen würde und lag deshalb zahllose Nächte schlaflos im Bett. Er wartet keine Minute ab, um in Ruhe die tatsächliche Gefahr abzuwägen und erst einmal nachzufragen, ob er vor dem neuesten PC-Virus oder vor der neuesten Android-Malware , die irgendwann Schlagzeilen macht, nicht ohnehin geschützt ist.

Kurz gesagt ist er der Hypochonder unter den PC-Anwendern. Und der IT-Supporter ist ungünstigerweise sein Arzt.

3. Der private-Hilfe-Benötiger

Es gibt einen Anwendertyp. der den IT-Supporter wie seinen persönlichen Assistenten behandelt. Er ist der, der immer Fragen zu seinem privaten, also nicht die Arbeit betreffenden Gerät stellt. Mal braucht er eine Kaufberatung für ein neues Gerät („welchen Laptop sollte ich denn für meine Tochter kaufen?“), dann hapert es mit seinem Rechenknecht zu Hause („mein PC macht komische Sachen, hast du eine Idee, was damit los ist?“), oder er braucht einfach nur einen Handlanger („kannst du mir helfen meine Fotos von iCloud auf mein Android Phone zu übertragen?“). Und er sieht seine Forderungen niemals als lästige Zumutungen an.

Er ist der gleiche Typ, der Sie gleich nach Hilfe bei seinem Umzug fragt, obwohl Sie überhaupt erst einmal mit ihm gesprochen haben.

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4. Herr/Frau Nicht-Wissen

Er scheint einfach gar nichts zu wissen und es ist unklar, wie er es schafft sein Leben zu bestreiten.
Vergrößern Er scheint einfach gar nichts zu wissen und es ist unklar, wie er es schafft sein Leben zu bestreiten.
© iSockphoto.com/lisegagne

Herr beziehungsweise Frau Nicht-Wissen kann noch nicht einmal einfache Grundprobleme selbst lösen und ruft deshalb konsequent den Kundendienst für höchstbanale Belange, wie zum Beispiel um Krümel aus der Tastatur zu entfernen. Obwohl er nicht einmal weiß, ob er sich darüber überhaupt Sorgen machen muss. Oder er weiß nicht, was zu tun ist, wenn sein Mail-Postfach nahezu voll ist.

Bei diesem Anwendertyp ist es nur sehr schwer vorstellbar, wie er sein sonstiges Leben auf die Reihe bekommt.

5. Herr/Frau Ich-weiß-alles-besser

Unser nächster nerviger Nutzer ist der Möchtegernexperte und somit das genaue Gegenteil von Herr/Frau Nicht-Wissen: Herr/Frau weiß-alles besser höchstpersönlich. Er/Sie ist die Person, die alles zuerst immer selbst versucht, bevor sie Sie anruft. Damit macht sie alles nur noch schlimmer. Vielleicht hat Sie versucht angeblich unnötige Daten von ihrem Computer zu entfernen, um Platz zu erhalten. Oder vielleicht hat sie in ihren Outlookeinstellung herumgespielt, damit diese besser funktionieren. In den frühen PC-Zeiten, also noch autoexec.bat und config.sys die DOS-Rechner beherrschten, fummelte dieser Anwendertyp immer so lange in diesen beiden Dateien herum, bis nichts mehr ging.

Und der IT-Supporter muss den Rechner dann wieder zum Laufen bringen.

Sie hält sich nicht an Ihre Aufforderungen und macht grundsätzlich das, was Sie für richtig hält.
Vergrößern Sie hält sich nicht an Ihre Aufforderungen und macht grundsätzlich das, was Sie für richtig hält.
© iStockphoto.com/djiledesign

6. Der Ungehorsame

Er weiß wirklich, wie man das Leben eines Kundendienstmitarbeiters zur Hölle machen kann. Er weigert sich selbst einfachen Anweisungen Folge zu leisten und weigert sich danach anzuerkennen, dass genau das das Problem war. Er oder sie ignoriert Aufforderungen und Erinnerungsmails, dass er seine Antivirus-Software oder sein Passwort aktualisieren soll. Er klickt zudem willkürlich auf fragwürdige Links auf Social Media-Seiten, öffnet jegliche PDF-Anhänge und lädt Dateien unbekümmert von jeder Seite einfach herunter.

7. Der schlechte Lügner

Er hat den Rechner ruiniert. Oder die wichtige Mail endgültig gelöscht. Und schreit nun um Hilfe, ohne für das Desaster die Veranwortung übernehmen zu wollen. Denn der schlechte Lügner hält sich für schlau. Er denkt, er käme bei einem ernsten PC-Defekt davon, ohne dass der IT-Mitarbeiter den wahren Grund für den Defekt herausfindet.

Typische Sätze eines schlechten Lügners sind: „Ich hab die Dateien nicht gelöscht – ich schwör's!“ oder „Ich weiß nicht, warum sich mein Smartphone nicht anschalten lässt. Ehrlich, es ist nichts Ungewöhnliches damit passiert.“ Und natürlich der Klassiker der Peinlichkeit: „Ich hab keine Ahnung, wie dieses Porno-Video auf meinen Computer kommt.“

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Sie vergisst einfach alles - außer die Telefonnummer des IT-Supports.
Vergrößern Sie vergisst einfach alles - außer die Telefonnummer des IT-Supports.
© iStockphoto.com/pixdeluxe

8. Der Vergessliche

Es gibt Anwender, die tatsächlich jeden Mist, den sie am PC begehen, vergessen. Und sich an nichts mehr erinnern können. Derart vergessliche Mitarbeiter vergessen auch schon mal ihr Passwort . Sie erinnern sich niemals an die einfachsten Grundsätze, die der Support-Mitarbeiter ihnen schon mehrmals eingebläut hat. Wenn ein derartiger Mitarbeiter den IT-Support kontaktiert, dann stehen die Chancen gut, dass er oder sie sich deshalb schon einmal haben helfen lassen. Und nun den gleichen Fehler wieder begangen haben.

9. Der Google-Vermeider

Wozu selbst im Internet suchen, wenn man auch einen Support-Mitarbeiter anrufen kann? So denken einige Mitarbeiter und fragen dann den Support danach, welcher Seite Sie zum Beispiel Bürozubehör kaufen können oder Flugpreise vergleichen können.

10. Dauer-Nörgler

Das sind vertraute Sätze für IT-Supportler:

„Noch ein Systemupdate? Warum lassen Sie uns das dauernd machen?“
„Hey warum ist das Internet immer so langsam?“
„Ich bekomme immer wieder Fehlermeldungen und nein, ich weiß nicht was darin stand, ich muss das aber schnellstens wieder in Ordnung gebracht bekommen.“
„Ist es nicht allmählich an der Zeit, dass wir neue Smartphones bekommen?“
„Jetzt mal im Ernst, was ist nur mit diesen Steinzeitcomputern los?“

Dauer-Nörgler eben. Support-Mitarbeiter sollten in so einem Fall schnell in Ihren Mails nachschauen, bevor der Anwender nachfragt, warum es so lang mit der Antworten dauert.

Der Dauernörgler: Ihm können Sie einfach nichts recht machen.
Vergrößern Der Dauernörgler: Ihm können Sie einfach nichts recht machen.
© Polylooks

Dieser Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation Infoworld.

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