Apple-Patente
Diese neuen Technologien plant Apple
Während die Touchscreen-Oberfläche mittlerweile fester Bestandteil der Smartphone-Branche geworden ist, tüfteln die Entwickler derzeit an weiteren Innovationen, die neue Hardware-Möglichkeiten erschließen. Die Anzahl an Patentanmeldung ist reichlich – die Produktpalette erstreckt sich dabei von 3D-Monitoren, die nicht mehr länger eine polarisierte Brille voraussetzen bis hin zu einem iPhone, das sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite über ein Display verfügt. Dies sind allerdings nur zwei von vielen Beispielen. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen, was Sie in Zukunft von Apple an neuen Technologien erwarten dürfen.
Diese vom US Patent & Trademark Office veröffentlichte Patentanmeldung zeigt ein künftiges Apple-iPhone-Modell, das auf beiden Seiten über ein Display verfügt. Diese Innovation soll den Lesekomfort von eBooks und eMagazinen erhöhen. Dreht der Nutzer dieses iPhone herum, kann er beispielsweise auf der einen Seite einen Artikel lesen und auf der anderen Seite Notizen dazu anfertigen. Zudem soll der Home Button nicht mehr länger nur auf den Ausgangsbildschirm zurückführen, sondern künftig auch die Lautstärke regeln. (Bild: Patentlyapple.com)
Apples Patentanmeldungen beschränken sich nicht nur auf Computer-Hard- und -Software, sondern umfassen selbst Technologien und Design innerhalb der Apple Stores - darunter das letzten Winter patentierte und angeblich verbesserte In-Store-Sicherheits-System. Die Abbildung zeigt vier Pfade - Datentransferkabel, Stromzufuhrkabel, Alarm und Audio - die innerhalb eines Sicherheitsmantels zusammengefasst sind. Trennt jemand das Alarmkabel, löst dies gleichzeitig ein Alarmsignal über das Audiokabel aus, da die Signale eng miteinander gekoppelt und nicht wie zuvor voneinander getrennt sind. Das erhöht zudem den Komfort Apple-Produkte im Laden auszuprobieren, da sich der Kunde nicht mehr länger mit einer Unzahl an Kabeln plagen muss. (Bild: Patentlyapple.com)
Am 4. August 2011 hat Apple sein induktives Ladepatent angemeldet - genau genommen handelt es sich um zwei verschiedene Techniken. Zum einen soll der Nutzer iOS-Geräte wie das iPhone laden, indem er aus Metallmasche bestehende Kopfhörer um einen Ladeturm wickelt. Dadurch wird Strom erzeugt und das Gerät geladen. Zum anderen könnte Apple mit einem Akustikladegerät aufwarten, das keinen Ladeturm benötigt und somit praktischer anzuwenden wäre. (Bild: Patentlyapple.com)
Kleine und kleinere Erfindungen meldet Apple häufig in einem Rutsch an. Eine kleine, aber nennenswerte Innovation ist das Pre-Paid-System für Einkäufe über iTunes beziehungsweise den Apple Store. Besteht beispielsweise keine Verbindung zum Store, soll der Nutzer künftig über im Voraus bezahlte Kreditpunkte lokal gespeicherte Medien wie Lieder freischalten und folglich abspielen können. Eine weitere, ebenfalls praktische Erfindung könnte die Video-Out-Bedienerführung für elektronische Geräte sein. Das heißt: Verfügt ein Gerät wie das iPad über eine Video-Out-Schnittstelle, wird das vorliegende Video-Signal auf einen externen Monitor übertragen. Dieser wiederum spiegelt das erzeugte Bild wie etwa eine Präsentation. Zudem kann der Nutzer per Touchscreen die Präsentation auf dem mobilen Gerät steuern, was wiederum auf dem externen Monitor simultan dargestellt wird. (Bild: Patentlyapple.com)
Nike hat in Zusammenarbeit mit Apple eine App für das iPhone und die dazugehörige Hardware entwickelt, die Golfschwungtechniken an das mobile Apple-Geräte überträgt und es dem Nutzer somit erlaubt, sein Golferkönnen auszuwerten und gegebenenfalls zu verbessern - ähnlich wie die bereits für Läufer verfügbare Nike+ iPod-Ausstattung. (Bild:Patentlyapple.com)
Apple hat ein Patent für einen Monitor angemeldet, der künftig 3D-Bilder ohne Hinzunahme einer entsprechenden polarisierten 3D-Brille erzeugt. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Technik, die mindestens drei eng aneinander gereihte Display-Schichten in einem Gehäuse zusammenfügt, wobei jede einzelne Schicht über eine eigene GPU verfügt. Die einzelnen GPUs erzeugen dabei Teile eines Gesamtbilds, das der Nutzer letztendlich ohne Brille als echte 3D-Abbildung erkennt - praktisch für Unterhaltung, aber auch wissenschaftliche Bereiche wie Raumfahrt oder Medizin. (Bild: Patentlyapple.com)
Weniger innovativ im Bereich Technik, dafür im Bereich Design sind die beiden unterschiedlichen patentierten Photo-Booth-Logos. Auf der linken Seite zeigt die Abbildung das für das iOS angemeldete Design; auf der rechten Seite das für das Desktop-Betriebssystem Mac OS X. Der vermeintliche Nutzen: Das Design ohne den abgebildeten Filmstreifen erscheint als übersichtlicheres Icon auf der Touchscreen-Oberfläche des iPads. (Bild: Patentlyapple.com)
Nachdem Apple 2009 bereits den ersten Versuch gestartet hat, liegt nun eine weitere Anmeldung vor, die eine tastenlose Tastatur für den iMac patentiert. So funktioniert es: Die Tastatur soll aus einer gläsernen Oberfläche bestehen, auf der eine vollwertige QWERTZ-Tastatur entweder aufgedruckt oder als Grafik unterhalb der Glasplatte zur Verfügung steht. Um sicherzustellen, dass eine Taste gedrückt wurde, erhält der Nutzer eine spürbare Resonanz - in der Fachsprache als Force Feedback bekannt. Der Druck auf die virtuelle Taste löst über einen Sensor ein Signal aus, das an den Computer weitergegeben und als entsprechend gedrückte Taste erkannt wird. (Bild: Patentlyapple.com)
Apple hat zwei iPhone-Modi - "Report" und "Interview" - angemeldet, die es dem Durchschnittsbürger erlauben, als Journalist tätig zu sein. So kann der Hobby-Journalist beispielsweise über die Dual-Kamera am iPhone zwischen sich als Interviewer und der befragten Person nahtlos hin- und herschalten. Dieses Patent steht im Zusammenhang mit der Hobby-Journalisten-Initiative "iReporter" des US-amerikanischen Nachrichtensenders CNN. (Bild:Patentlyapple.com)
Tippt der Nutzer auf ein geschriebenes Wort, zeigt dieses Patent von Apple wahlweise ein dazu passendes Bild, Video oder sonstige Animationen an. Diese Innovation eignet sich in erster Linie für Kinder, denen es somit erleichter werden soll Lesen zu lernen. Aber auch das Erlernen einer Fremdsprache wird dadurch vereinfacht. (Bild: Patentlyapple.com)
Dieses angemeldete, hochpräzise Infrarotkamera-System soll es iPhone-Nutzern in Museen künftig ermöglichen, Bilder eines Kunstwerkes zu knipsen und gleichzeitig über einen angebrachten Sender im Ausstellungsraum Informationen rund um das ausgestellte Objekt im Bild angezeigt zu bekommen - ganz so, als ob der Nutzer eine private Führung durch die Ausstellung erhält. (Bild: Patentlyapple.com)
Ähnlich wie das von HP eingeführte Konzept "Touch to Share" hat nun auch Apple ein derartiges Datenaustausch-System angemeldet. Im Gegensatz zur Berührung zwischen Tablet und Smartphone soll der Nutzer des Apple-Patents Daten austauschen können, indem er diese von dem einen Gerät in das andere "schüttet." In einem anderen Beispiel saugt das iPhone mittels dieser Technologie Daten aus dem iPad heraus. Dieser Vorgang wird durch das Geräusch eines Saugstaubers akustisch untermalt. (Bild: Patentlyapple.com)
Anders als viele Smart Pens soll diese von Apple angemeldete Erfindung auch auf herkömmlichem Papier funktionieren. Schreibt der Nutzer beispielsweise etwas mit dem Apple Smart Pen auf einem Notizblock, kann er das Geschriebene anschließend auf ein Gerät seiner Wahl wie etwa das iPad übertragen. Somit steht der Text zusätzlich im digitalen Format für eine weitere Bearbeitung zur Verfügung. Diese Erfindung könnte sich beispielsweise in erster Linie an diejenigen richten, die es bevorzugen, Notizen auf Papier anstatt auf einem Tablet anzufertigen. (Bild: Patentlyapple.com)
Dieses Patent richtet sich vor allem an Nutzer, die CAD-Anwendungen nutzen (Computer-aided-design - zu Deutsch: Computer-unterstützte Grafiken). So kann der Nutzer beispielsweise Avatare für 3D-Umgebungen per Hand- und Fingerbewegungen auf dem iPad beziehungsweise im dreidimensionalen Raum über dem iPad erstellen. Zum Funktionsumfang soll das Festlegen der Farben, Texturen sowie das Rotieren von Objekten gehören. (Bild: Patentlyapple.com)
Bislang bietet Apple lediglich Docking-Stations für iOS-Geräte wie das iPhone an. Dies soll sich nun mit diesem Patent ändern. Künftig möchte Apple ebenfalls Smart Docks für MacBooks herausbringen, die automatisch Einstellungen zwischen gekoppelten Heimgeräten wie etwa einem Fernsehgeräte und Büro-Hardware wie einem Drucker hin- und herwechseln. (Bild: Patentlyapple.com)
Dieses Konzept von Apple soll es Nutzer künftig erlauben Lieder vor dem Kauf für eine beschränkte Zeit Probe zu hören. Über das zentrale Cloud-Computing-System überprüft Apple dabei, wie lange der Nutzer die entsprechenden Lieder bereits probehört. (Bild: Patentlyapple.com)
Die von Apple angemeldete direktionale Audiosteuerung basiert auf einem Kopfhörer, der einen unsichtbaren Bogen über dem Kopf des Nutzers erzeugt. Innerhalb dieser Wölbung soll der Nutzer das iPod-Menü intuitiver per Luftbewegungen steuern (eine Rechtsbewegung ruft beispielsweise das nächste Lied auf der Playliste auf; eine Linksbewegung kehrt zum vorherigen Lied zurück). Dadurch ist er nicht mehr länger an die Benutzeroberfläche gebunden. (Bild: Patentlyapple.com)
Diese von Apple überarbeitete Sicherheitsfunktion "Find My iPhone" für das iPhone ist proaktiv. Das heißt: Der Nutzer hat die Möglichkeit, Dateien vor Verlust des Smartphones auszuwählen. Diese ausgewählten Dateien werden bei Verlust vom Patent verschlüsselt anstatt vollständig gelöscht. Der Vorteil: Bekommt der Nutzer sein iPhone zurück, kann er die Dateien nachhaltig einfach entschlüsseln und sie stehen somit nach Rückerhalt wieder zur Verfügung. (Bild: Patentlyapple.com)



14.08.11
Also mal ehrlich, ich wäre froh, wenn HTC, Samsung, Motorola & Co sich sowas nicht patentieren lassen würden ...
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Mal ehrlich, Kopfhörer um eine Stange wickeln zum Laden
Zwei-Seiten-Display was soll den das? Mehr Kosten, Kratzer und Apple-Scherben? Da kann man genauso gut auch eine Taste drücken, um den Bildschirminhalt zu ändern; einziger Vorteil ergibt sich beim Spielen (Schiffe versenken, Kartenspiele)
Golf-Analyse ist vermutlich auch nicht die Neuerung und auf meinem Smartphone brauche ich das wohl nicht ...
Mehr-Schichten-3D-Displays sind doch auch schon länger out, oder?
Verschiedene Logos für Computer und mobile Geräte, ahh ganz neu
Tastenloses Keyboard werden wohl nur die Fanboys benutzen (so'ne häßliche Tastatur kommt mir nicht auf'n Tisch, da tippe ich lieber mit halber Geschwindigkeit); und Feedback über Audio ... NEIN DANKE (dieses penetrante Smartphone-Geklickere ... grrr)
iReporter ist doch wohl das schlimmste, demnächst nur noch Billig-Journalismus von hobbylosen Teenagern; die Umschalt-Funktion ist vielleicht neu, könnte man einmal im Leben sogar gebrauchen (ansonsten, Pause-Taste, wechseln bzw. nachher auf'm Smartphone zusammenfügen)
Infrarot im Museum: bestimmt super günstige Sender, und hat auch gar keine Konkurrenz durch Augmented Reality und Near-Field-Communication (NFC); +1 unnötiges Bauteil im iPhone
Daten ausschütten ... Spielerei, gibt es mit Bump/webOS bereits, Konkurrenz durch NFC, Wi-Fi Direct und Bluetooth
iPen: digitale Notizblöcke/Stifte gibt es schon länger, deren Synchronisation mit (offenen) Mobilsystemen hätte ich beim Kauf erwartet
SmartDock: Den Sinn sehe ich ebenfalls nicht? Kostet bestimmt 80/Stk. und bietet was? Strom und HDMI bzw. USB ... dann doch lieber dieses komische ThunderBolt aka Virenschleuder.
Probehören ist vielleicht noch ganz vernünftig, kann man aber auch mit YouTube/simfy/groovershark ...
Direktionale Audiosteuerung; LOL
Entweder man wechelt beim Joggen dauernd den Titel, oder man braucht eine Gesten-Aktivierungstaste ... dann lieber zwei Tasten, die man einfacher und zuverlässiger nutzen kann[/LIST]
Proaktive Sicherheit (Verschlüsseln statt Löschen bei Verlust) ist eine gute Sache, bei entsprechendem Cloud-Backup aber nur bedingt notwendig.
Dieses Text-zu-Bild-Zeug ist für Kinder ganz gut und sollte auf jeden Fall in eine Extra-App gesperrt werden, Alltags-Nutzen=0.
Immerhin wird Apple wegen sowas niemanden verklagen können; es sei denn die Patente sind apple-typisch präzise Formuliert (runde Ecken :))
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14.08.11
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15.08.11
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15.08.11
Natürlich wird Apple das Patent bekommen:
Das ist ein US-Patent, Braun hat das wenn schon in Deutschland patentieren lassen. Außerdem musst du bei der Zahnbürste nicht die Borsten um einen Zylinder flechten (das stellt nämlich eine enorme Erleichterung und Steigerung des Bedienkomforts da)
Und außerdem guck dir mal die anderen Patente an: Starten einer Anwendung durch das Berühren eines Icons (vgl. Bahn-Touchterminals/Bankautomat, PocketPC, Flugzeug --> vor 10 Jahren), iCloud-Musik (Ubuntu), iOS 5 "Neuerungen" (Link), "runde Ecken" , Tablet allgemein ...
Gut ist auch das hier LINK. MacBook Air-Design sehr grob wiedergeben (flach, Alu) und Intels Ultrabooks verbieten ... und 0815-Ladegerät, das ich ebenfalls vor 10 Jahren so gesehen habe.
Mal ganz ehrlich, ich fände es extrem geil, wenn ein alter Tablet-/Ladegerät-/Multitouch-/...-Hersteller kommen würde und mal kräftig klagen würde oder die Open Handset Alliance (Android) mal die Apache oder GNU/GP-Lizenz spielen lassen würden; Stichwort Copyleft und Namensnennung/Kopie der Lizenz ...
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15.08.11
upps ... hoffentlich werde ich jetzt nicht verklagt
Also: Liebe Apple Inc., der vorige Text entstand in völliger geistiger Umnachtung auf einem minderwertigen Betriebssystem. Er ist fiktiv und ausschließlich in satirischer Absicht geschrieben.
Alle Ihre Patente sind rechtmäßig gekauft ähhh... erteilt worden. (Warum kann man hier nicht durchstreichen?)
Übrigens hier eine Jahre-alte Skizze eines Tablets, Paint lässt grüßen (upps, da ist mir glatt die Myriad reingerutscht, Apples Brot- und Butterschrift):
[IMG]http://img716.imageshack.us/img716/2521/tabletj.png[/IMG]
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