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Die besten Tipps für WhatsApp-Nutzer

02.02.2016 | 13:07 Uhr |

Schnell, einfach und kostenlos: Mit WhatsApp verschickte Nachrichten laufen der SMS den Rang ab. Hier die besten WhatsApp-Tipps.

WhatsApp ist eine beliebte App für kostenlose Kurzmitteilungen am Smartphone, die SMS und MMS für Text- und Bildbotschaften immer häufiger ersetzt. Mit WhatsApp treten Sie nahezu in Echtzeit mit Freunden und Kollegen in Kontakt. Vom kurzen „Guten Tag“ bis zum ausführlichen Plausch mit Fotos oder Videos ist alles möglich. Komfortabel machen WhatsApp die einfache Bedienoberfläche der App und der Umstand, dass Sie sofort loslegen können.

WhatsApp liest automatisch ihr Telefonbuch aus und erkennt, wer davon ebenfalls WhatsApp nutzt. Ein manuelles Synchronisieren von Kontakte entfällt. Das gefällt aber nicht jedem - mehr zu den Sicherheitsbedenken der App lesen Sie weiter unten.

WhatsApp ist eine App für kostenlose Kurzmitteilungen am Smartphone
Vergrößern WhatsApp ist eine App für kostenlose Kurzmitteilungen am Smartphone

Ein Klick auf einen Namen in der Kontaktliste öffnet das Nachrichtenfenster, in das Sie Ihre Botschaft eintippen, Bilder und Video-Clips anhängen und mit einem Klick auf den Absenden-Button verschicken. WhatsApp verwendet die Telefonnummern für die Zustellung der Chat-Nachrichten. Anders als bei klassischen Instant-Messaging-Diensten wie ICQ und bei Chat-Apps wie Skype brauchen Sie also potentielle Gesprächspartner nicht erst zu einer Buddy-List (Freundesliste) hinzuzufügen und abzuwarten, bis Ihre Kontaktanfrage bestätigt ist. Den Alternativen Hike, Line, KakaoTalk und ChatOn hat WhatsApps die große installierte Basis voraus.

So funktioniert WhatsApp

Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.
Vergrößern Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.

Einzige Voraussetzung: Sender und Empfänger müssen WhatsApp installiert haben. Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur. Damit der Nachrichtensofortversand darüber funktioniert, melden sich die Clients, also Ihr Smartphone, an einem Server an, der die gesamte Kommunikation abwickelt. Der Server verwaltet alle Nutzer sowie Kontakte und überträgt Statusinformationen und Dateianhänge. Statt anzurufen oder eine SMS zu senden, sehen Sie auf einen Blick, wer gerade online ist. Kontakte, die ihr Handy ausgeschaltet haben oder die ihren Präsenzstatus nicht verraten, erhalten ihre Mitteilungen, sobald das Gerät wieder ins Netz eingebucht ist.

Große Plus gegenüber speziellen Chat-Diensten wie Apples iMessage: Mitteilungen lassen sich zwischen den einzelnen Betriebssysteme versenden, ohne dass Sie als Nutzer sich darüber Gedanken zu machen brauchen.

Mit WhatsApp Call gratis telefonieren

Kostenlos telefonieren können Sie mit WhatsApp über die in der App integrierte Funktion WhatsApp Call, die in Deutschland für Android, iPhone, Windows Phone und BlackBerry 10 verfügbar ist. Auch dabei verwendet WhatsApp die Internet-Verbindung des mobilen Geräts.

In den WhatsApp-Einstellungen können Sie unter Benachrichtigungen unter anderem den Klingelton festlegen, der bei eingehenden WhatsApp-Call-Gesprächen erklingen soll. Bei der Gelegenheit sollten Sie in den Einstellungen auch unter "Chats und Anrufe" einen Haken bei "Reduzierter Datenverbrauch" unter "Anruf-Einstellungen" setzen. Diese Funktion reduziert den Datenverbrauch während WhatsApp-Anrufen.

Wichtig in dem Zusammenhang: Notrufnummern sind über WhatsApp Call nicht erreichbar!

WhatsApp wirklich kostenlos?

Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.
Vergrößern Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.

WhatsApp gibt es für Android, iOS, BlackBerry OS, Symbian und Windows Phone. Die App selbst und die Nutzung ist seit Januar 2016 vollkommen gratis. WhatsApp hat die in der Vergangenheit geltende Jahresgebühr in Höhe von 0,89 Euro abgeschafft. Die Nutzer wurden von WhatsApp darüber informiert. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie überprüfen können, ob WhatsApp für Sie immer gratis ist.

Nach der Installation von WhatsApp müssen Sie Ihre Telefonnummer einmalig über eine automatisch versandte SMS verifizieren.

Damit fallen bei der Nutzung von WhatsApp keinerlei Kosten an, solange Sie ein WLAN benutzen oder eine Datenflatrate besitzen. Die App läuft mit dem gleichen Datentarif, den Sie zum Surfen und für Mails verwenden. Sie werden also nicht von anfallenden Kosten erschlagen, wenn Sie Hunderte oder gar Tausende von Botschaften, Fotos und Videos im Monat austauschen. Im Ausland kann Datenroaming die Kosten allerdings in die Höhe treiben. Ohne Datenflatrate ist die Nutzung von WhatsApp nicht empfehlenswert.

WhatsApp: Das sind die Sicherheitsbedenken

Bis heute haftet WhatsApp ein großer Makel an: die mangelnde Sicherheit. Damit WhatsApps funktioniert, greift der Dienst auf das komplette Adressbuch des Smartphones zu und übermittelt dessen Inhalt und Änderungen an den Einträgen an einen US-amerikanischen Server. Als Nutzer verraten Sie dem hinter WhatsApp stehenden Unternehmen - also Facebook - damit Details zu Ihrem persönlichen Umfeld. Unklar ist, ob und wie die Daten ausgewertet, archiviert und zu personenbezogenen Profilen zusammengeführt werden. Außerdem kann die Nutzung eines in den USA beheimateten Anbieters bedeuten, dass sämtliche gespeicherte Daten von US-Behörden gelesen werden können, ohne dass Sie es mitbekämen. Abschalten können Sie das Auslesen des Telefonbuchs übrigens nicht, ansonsten funktioniert die App nicht mehr.

Nachholbedarf hat WhatsApp auch in Sachen Verschlüsselung. Das einfach gestrickte Kommunikationsprotokoll des Dienstes bietet mangels einer umfassenden und als sicher nachgewiesenen Verschlüsselung nur unzureichenden Schutz gegen Ausspähung und Missbrauch. Zumindest innerhalb eines WLANs lassen sich Übertragungen belauschen und unter Umständen nachvollziehen. Zwar ist in den derzeitigen Versionen von WhatsApp eine Verschlüsselung der übermittelten Informationen enthalten, allerdings lassen erfolgreiche Hackerangriffe Zweifel an der Wirksamkeit der Chiffrierung aufkommen.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt bisher nur bei der Kommunikation zwischen Android-Geräten zum Einsatz. Für iOS wollen die WhatsApp-Macher die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erst demnächst anbieten.

Solange die Sicherheit des Dienstes nicht nachgewiesen ist, sollten Sie daher keine vertraulichen Inhalte über WhatsApp verschicken. Außerdem empfiehlt es sich, das Smartphone-Adressbuch nicht zum Speichern von Kennwörtern und PINs zu verwenden.

Auch Spammer haben WhatsApp für sich entdeckt: Nehmen Sie daher keine Links von Personen an, die Sie nicht kennen.

Tipps zu den Kontakten

Durch Antippen von „Chats“ kommen Sie zur Übersicht der letzten Chat-Sitzungen. Zu Beginn ist die Liste noch leer. Klicken Sie oben rechts auf das Stift-Symbol und wählen Sie aus der Kontaktliste einen Empfänger aus. Jetzt können Sie Ihren Text eingeben. Soll eine Mitteilung in einem Rutsch an mehrere Empfänger gehen, tippen Sie in der Kontaktliste auf „Mehrere Empfänger“. Oder Sie definieren einfach eine Gruppe. Das geht durch Antippen von „Neue Gruppe“. Hier lassen sich bis zu 30 Teilnehmer einbeziehen.

Manchmal erscheint ein Kontakt in WhatsApp nicht, obwohl der die App auf seinem Smartphone installiert hat. Meist ist die Schreibweise der Telefonnummer des betreffenden Kontakts die Ursache. Wechseln Sie dann ins Adressbuch des Smartphones und überprüfen Sie die hinterlegte Telefonnummer. Sie sollte entsprechend der internationalen Schreibweise mit „+“ beginnen. Dann folgt die Ländervorwahl und die Mobilrufnummer ohne führende Null, etwa „+4917188...“.

Neben reinen Textnachrichten lassen sich Fotos, Videos, Sprachnotizen, Standort-Infos und Kontakte versenden. Diese erscheinen im Chat-Verlauf als Miniaturansicht. Fotos vergrößern Sie durch Antippen, bei Videos und Sprachnotizen startet ein Fingertipp auf die Vorschau die Wiedergabe. In den Einstellungen der App können Sie festlegen, dass empfangene Bilder und Video automatisch auf dem Smartphone gesichert werden.

WhatsApp-Statusanzeige anpassen

Die Statusangabe in WhatsApp zeigt Ihre Verfügbarkeit an. Damit informiere Sie Ihre Kontakte, ob Sie gerade für Chats zur Verfügung stehen oder nicht gestört werden wollen. Die entsprechende Einstellung legen Sie unter „Status“ fest, etwa „Beschäftigt“ oder „Bei der Arbeit“. Sie können auch einen eigenen Text eintippen. Möchten Sie verhindern, dass andere Personen Ihren Status erfahren, wählen Sie „Status löschen“.

Unerwünschte Kontakte, von denen Sie keine Nachrichten mehr erhalten wollen, verbannen Sie in den „Chat-Einstellungen“ im Bereich „Blockiert“.

Die Netzwerk-Nutzung von WhatsApp überwachen

In den Einstellungen von WhatsApp finden Sie unter "Account" eine praktische Funktion: Netzwerknutzung. Hier können Sie nicht nur sehen, wie viele Nachrichten Sie über WhatsApp empfangen und gesendet haben und wie viele Anrufe Sie getätigt haben, sondern auch wie viel Bytes dabei über die "Leitung" gewandert sind.

Es lohnt sich, einen genaueren Blick in die Chat-Einstellungen zu werfen. Hier können Sie beispielsweise festlegen, dass Bilder, Videos und/oder Audio bei einer mobilen Datenverbindung oder eine WLAN-Datenverbindung nicht übertragen werden dürfen. Beim Roaming ist standardmäßig die Übertragung der Multimedia-Inhalte nicht aktiviert.

WhatsApp am PC oder auf dem Tablet nutzen

Über WhatsApp Web kann der Messenger-Dienst auch im Browser auf einem PC oder Mac verwendet werden. So sind Sie auch während der Arbeit an einem Rechner immer über WhatsApp erreichbar. Sobald Sie WhatsApp Web starten, erscheint eine Website mit einem QR-Code. Auf dem Smartphone starten Sie WhatsApp und wechseln dort in den Bereich "Chats". Dort wählen Sie dann im Menü den Eintrag "WhatsApp Web" aus. Nun zeigt die App einen QR-Code-Scanner ein, mit dem Sie den auf der WhatsApp-Web-Seite angezeigten QR-Code einscannen. Nun ist WhatsApp Web mit dem WhatsApp-Client auf dem mobilen Gerät verbunden.

Weitere Infos dazu, wie Sie WhatsApp auch PC nutzen können, finden Sie in diesem Beitrag.

Wichtige WhatsApp-Nachrichten markieren

Wichtige WhatsApp-Nachrichten können Sie über die Favoriten-Funktion speichern, um sie so später schneller wieder finden zu können. Dazu tippen Sie auf die betreffende Nachricht länger und tippen dann in der eingeblendeten Toolbar auf das Stern-Icon.

Neuen Hintergrund auswählen

In den Einstellungen von WhatsApp lässt sich auch ein neuer Hintergrund für Messenger-App auswählen. Wechseln Sie dazu in den Bereich "Chats und Anrufe" (iOS: "Chats") und tippen Sie dann auf den Eintrag "Hintergrund". Sie können nun ein beliebiges, auf dem Smartphone abgelegtes Foto auswählen.

WhatsApp-Backup verwenden

WhatsApp sichert standardmäßig alle Nachrichten und Medien auf Google Drive (Android) bzw. in der iCloud (iOS). Die passende Einstellung finden Sie unter "Chats und Anrufe" (bzw. "Chats"). Normalerweise erfolgt die Sicherung in einem monatlichen Rhythmus und nur bei bestehender WLAN-Verbindung. Sie können dies natürlich auch anpassen und die Sicherung auch beispielsweise täglich durchführen lassen. "Sichern über WLAN oder mobile Daten" ist dagegen nicht empfehlenswert. Die Backup-Funktion ist auch nützlich, wenn Sie mehrere Smartphones besitzen oder Ihr Smartphone wechseln (müssen).

WhatsApp: Die verknüpfte Telefonnummer ändern

Das WhatsApp-Konto ist mit ihrer mobilen Rufnummer verbunden. Eine Änderung der Verknüpfung ist in den WhatsApp-Einstellungen unter "Account" und "Nummer ändern" jederzeit möglich. Wichtig dabei: Wenn Sie eine neue Rufnummer eingeben, wird eine SMS an diese Rufnummer zur Bestätigung versendet. Wenn Sie also eine neue Rufnummer besitzen, müssen sie zunächst die Nummer auf dem alten Telefon ändern.

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