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Die besten Tipps für WhatsApp-Nutzer

26.10.2016 | 11:46 Uhr |

Schnell, einfach und kostenlos: Mit WhatsApp verschickte Nachrichten laufen der SMS den Rang ab. Hier die besten WhatsApp-Tipps.

So funktioniert WhatsApp

Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.
Vergrößern Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.

Einzige Voraussetzung: Sender und Empfänger müssen WhatsApp installiert haben. Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur. Damit der Nachrichtensofortversand darüber funktioniert, melden sich die Clients, also Ihr Smartphone, an einem Server an, der die gesamte Kommunikation abwickelt. Der Server verwaltet alle Nutzer sowie Kontakte und überträgt Statusinformationen und Dateianhänge. Statt anzurufen oder eine SMS zu senden, sehen Sie auf einen Blick, wer gerade online ist. Kontakte, die ihr Handy ausgeschaltet haben oder die ihren Präsenzstatus nicht verraten, erhalten ihre Mitteilungen, sobald das Gerät wieder ins Netz eingebucht ist.

Große Plus gegenüber speziellen Chat-Diensten wie Apples iMessage: Mitteilungen lassen sich zwischen den einzelnen Betriebssysteme versenden, ohne dass Sie als Nutzer sich darüber Gedanken zu machen brauchen.

Info: Whatsapp ist nun kostenlos!

Mit WhatsApp Call gratis telefonieren

Kostenlos telefonieren können Sie mit WhatsApp über die in der App integrierte Funktion WhatsApp Call, die in Deutschland für Android, iPhone, Windows Phone und BlackBerry 10 verfügbar ist. Auch dabei verwendet WhatsApp die Internet-Verbindung des mobilen Geräts.

In den WhatsApp-Einstellungen können Sie unter Benachrichtigungen unter anderem den Klingelton festlegen, der bei eingehenden WhatsApp-Call-Gesprächen erklingen soll. Bei der Gelegenheit sollten Sie in den Einstellungen auch unter "Chats und Anrufe" einen Haken bei "Reduzierter Datenverbrauch" unter "Anruf-Einstellungen" setzen. Diese Funktion reduziert den Datenverbrauch während WhatsApp-Anrufen.

Wichtig in dem Zusammenhang: Notrufnummern sind über WhatsApp Call nicht erreichbar!

WhatsApp wirklich kostenlos?

Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.
Vergrößern Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.

WhatsApp gibt es für Android, iOS, BlackBerry OS, Symbian und Windows Phone. Die App selbst und die Nutzung ist seit Januar 2016 vollkommen gratis. WhatsApp hat die in der Vergangenheit geltende Jahresgebühr in Höhe von 0,89 Euro abgeschafft. Die Nutzer wurden von WhatsApp darüber informiert. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie überprüfen können, ob WhatsApp für Sie immer gratis ist.

Nach der Installation von WhatsApp müssen Sie Ihre Telefonnummer einmalig über eine automatisch versandte SMS verifizieren.

Damit fallen bei der Nutzung von WhatsApp keinerlei Kosten an, solange Sie ein WLAN benutzen oder eine Datenflatrate besitzen. Die App läuft mit dem gleichen Datentarif, den Sie zum Surfen und für Mails verwenden. Sie werden also nicht von anfallenden Kosten erschlagen, wenn Sie Hunderte oder gar Tausende von Botschaften, Fotos und Videos im Monat austauschen. Im Ausland kann Datenroaming die Kosten allerdings in die Höhe treiben. Ohne Datenflatrate ist die Nutzung von WhatsApp nicht empfehlenswert.

WhatsApp: Das sind die Sicherheitsbedenken

Bis heute haftet WhatsApp ein großer Makel an: die mangelnde Sicherheit. Damit WhatsApps funktioniert, greift der Dienst auf das komplette Adressbuch des Smartphones zu und übermittelt dessen Inhalt und Änderungen an den Einträgen an einen US-amerikanischen Server. Als Nutzer verraten Sie dem hinter WhatsApp stehenden Unternehmen - also Facebook - damit Details zu Ihrem persönlichen Umfeld. Unklar ist, ob und wie die Daten ausgewertet, archiviert und zu personenbezogenen Profilen zusammengeführt werden. Außerdem kann die Nutzung eines in den USA beheimateten Anbieters bedeuten, dass sämtliche gespeicherte Daten von US-Behörden gelesen werden können, ohne dass Sie es mitbekämen. Abschalten können Sie das Auslesen des Telefonbuchs übrigens nicht, ansonsten funktioniert die App nicht mehr.

Seit Ende September/Anfang Oktober 2016 liefert WhatsApp nach einer Änderung der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen die Telefon- und Nutzungsdaten an Facebook weiter. Diese Daten nutze Facebook, so heißt es, um die "Facebook-Werbung und Produkterlebnisse" der Nutzer zu verbessern. Wer seine Whatsapp-Daten nicht mit Facebook teilen möchte, soll das Häkchen in dem Auswahlkästchen unter den Nutzungsbestimmungen entfernen. Aber auch wenn Sie das Häkchen hier entfernen, Ihre Telefonnummer sowie die Nutzungszeiten gibt Whatsapp in jedem Fall an Facebook weiter.  

Nachholbedarf hat WhatsApp auch in Sachen Verschlüsselung. Das einfach gestrickte Kommunikationsprotokoll des Dienstes bietet mangels einer umfassenden und als sicher nachgewiesenen Verschlüsselung nur unzureichenden Schutz gegen Ausspähung und Missbrauch. Zumindest innerhalb eines WLANs lassen sich Übertragungen belauschen und unter Umständen nachvollziehen. Zwar ist in den derzeitigen Versionen von WhatsApp eine Verschlüsselung der übermittelten Informationen enthalten, allerdings lassen erfolgreiche Hackerangriffe Zweifel an der Wirksamkeit der Chiffrierung aufkommen.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt bisher nur bei der Kommunikation zwischen Android-Geräten zum Einsatz. Für iOS wollen die WhatsApp-Macher die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erst demnächst anbieten.

Solange die Sicherheit des Dienstes nicht nachgewiesen ist, sollten Sie daher keine vertraulichen Inhalte über WhatsApp verschicken. Außerdem empfiehlt es sich, das Smartphone-Adressbuch nicht zum Speichern von Kennwörtern und PINs zu verwenden.

Auch Spammer haben WhatsApp für sich entdeckt: Nehmen Sie daher keine Links von Personen an, die Sie nicht kennen.

Tipp: Mehr Emojis für Whatsapp - so geht's

Zehn Whatsapp-Tipps, die jeder kennen sollte

Im folgenden stellen wir Ihnen nun neun Tricks vor, die Whatsapp komfortabler und sicherer machen:

1. Tipps zu den Kontakten

Durch Antippen von „Chats“ kommen Sie zur Übersicht der letzten Chat-Sitzungen. Zu Beginn ist die Liste noch leer. Klicken Sie oben rechts auf das Stift-Symbol und wählen Sie aus der Kontaktliste einen Empfänger aus. Jetzt können Sie Ihren Text eingeben. Soll eine Mitteilung in einem Rutsch an mehrere Empfänger gehen, tippen Sie in der Kontaktliste auf „Mehrere Empfänger“. Oder Sie definieren einfach eine Gruppe. Das geht durch Antippen von „Neue Gruppe“. Hier lassen sich bis zu 30 Teilnehmer einbeziehen.

Manchmal erscheint ein Kontakt in WhatsApp nicht, obwohl der die App auf seinem Smartphone installiert hat. Meist ist die Schreibweise der Telefonnummer des betreffenden Kontakts die Ursache. Wechseln Sie dann ins Adressbuch des Smartphones und überprüfen Sie die hinterlegte Telefonnummer. Sie sollte entsprechend der internationalen Schreibweise mit „+“ beginnen. Dann folgt die Ländervorwahl und die Mobilrufnummer ohne führende Null, etwa „+4917188...“.

Neben reinen Textnachrichten lassen sich Fotos, Videos, Sprachnotizen, Standort-Infos und Kontakte versenden. Diese erscheinen im Chat-Verlauf als Miniaturansicht. Fotos vergrößern Sie durch Antippen, bei Videos und Sprachnotizen startet ein Fingertipp auf die Vorschau die Wiedergabe. In den Einstellungen der App können Sie festlegen, dass empfangene Bilder und Video automatisch auf dem Smartphone gesichert werden.

2. Die Netzwerk-Nutzung von WhatsApp überwachen

In den Einstellungen von WhatsApp finden Sie unter "Account" eine praktische Funktion: Netzwerknutzung. Hier können Sie nicht nur sehen, wie viele Nachrichten Sie über WhatsApp empfangen und gesendet haben und wie viele Anrufe Sie getätigt haben, sondern auch wie viel Bytes dabei über die "Leitung" gewandert sind.

Es lohnt sich, einen genaueren Blick in die Chat-Einstellungen zu werfen. Hier können Sie beispielsweise festlegen, dass Bilder, Videos und/oder Audio bei einer mobilen Datenverbindung oder eine WLAN-Datenverbindung nicht übertragen werden dürfen. Beim Roaming ist standardmäßig die Übertragung der Multimedia-Inhalte nicht aktiviert.

3. Wichtige WhatsApp-Nachrichten markieren

Wichtige WhatsApp-Nachrichten können Sie über die Favoriten-Funktion speichern, um sie so später schneller wieder finden zu können. Dazu tippen Sie auf die betreffende Nachricht länger und tippen dann in der eingeblendeten Toolbar auf das Stern-Icon.

4. WhatsApp-Backup verwenden

WhatsApp sichert standardmäßig alle Nachrichten und Medien auf Google Drive (Android) bzw. in der iCloud (iOS). Die passende Einstellung finden Sie unter "Chats und Anrufe" (bzw. "Chats"). Normalerweise erfolgt die Sicherung in einem monatlichen Rhythmus und nur bei bestehender WLAN-Verbindung. Sie können dies natürlich auch anpassen und die Sicherung auch beispielsweise täglich durchführen lassen. "Sichern über WLAN oder mobile Daten" ist dagegen nicht empfehlenswert. Die Backup-Funktion ist auch nützlich, wenn Sie mehrere Smartphones besitzen oder Ihr Smartphone wechseln (müssen).

5. Datenübertragung per Whatsapp

Auf diversen Nachrichtenseiten – wie zum Beispiel der Süddeutschen Zeitung – lässt sich ein Whatsapp- Newsletter abonnieren.
Vergrößern Auf diversen Nachrichtenseiten – wie zum Beispiel der Süddeutschen Zeitung – lässt sich ein Whatsapp- Newsletter abonnieren.

Zeitungs-Newsletter per Whatsapp auf Ihr Smartphone: Tageszeitungen bieten die Möglichkeit, einen täglichen Newsletter oder einzelne Nachrichten als Alternative zur Website oder E-Mail per Whatsapp aufs Smartphone geschickt zu bekommen. Bei lokalen und regionalen Blättern lässt sich die Berichterstattung teilweise sogar auf ein bestimmtes Gebiet beschränken. Den Service können Sie meist auf der Webseite des Medienunternehmens buchen. Auch die Süddeutsche Zeitung bietet einen kostenlosen Whatsapp-Newsletter an . Um ihn zu erhalten, geben Sie auf der Internetseite Ihre Telefonnummer an – schon erhalten Sie die aktuellen Nachrichten täglich per Nachricht aufs Smartphone.

Doch wie wird man die Whatsapp-Nachrichten wieder los, wenn man sie vorübergehend oder gar nicht mehr erhalten möchte? Unterbrechen lassen sich die Push-Nachrichten, indem Sie einfach eine Nachricht mit „Stop“ schicken. Sollten Sie den Service komplett beenden und alle Ihre Daten löschen wollen, schicken Sie eine Nachricht mit „Loeschen“.

Push-Nachrichten über Whatsapp – wie hier von der Süddeutschen Zeitung – sind praktisch. Möchte man den Dienst stornieren, muss man aber wissen, wie!
Vergrößern Push-Nachrichten über Whatsapp – wie hier von der Süddeutschen Zeitung – sind praktisch. Möchte man den Dienst stornieren, muss man aber wissen, wie!

Broadcasts verschicken: Mit einem Broadcast können Sie eine Nachricht an mehrere Freunde gleichzeitig senden. Dazu müssen Sie zuerst eine sogenannte Broadcastliste erstellen, also eine Liste mit den Empfängern Ihrer Nachricht. Wählen Sie dazu im Chatdisplay die Menütaste, danach „Neue Broadcastliste“. Zum Hinzufügen der Namen können Sie diese entweder direkt eingeben oder über das Plussymbol aus Ihrer Kontaktliste auswählen. Achten Sie jedoch darauf, dass nur Kontakte, die Sie auch in ihren Kontakten haben, Broadcasts empfangen können! Mit „Fertig“ und „Erstellen“ schließen Sie die Broadcastliste ab. Sie können diese Listen nun immer wieder verwenden.

Zum Bearbeiten einer Broadcastliste öffnen Sie diese und tippen auf die Menütaste, anschließend auf „Broadcastlisten Info“. Hier können Sie nun über das Stiftsymbol den Namen der Broadcastliste bearbeiten und über die entsprechenden Menüpunkte Teilnehmer hinzufügen beziehungsweise von der Liste entfernen.

Schicken Sie einen Broadcast ab, sehen die Empfänger diesen wie eine normale Nachricht. Antworten erscheinen ebenfalls wie gehabt in Ihrem Chatdisplay. Möchten Sie einer Antwort wieder antworten, geht Ihre Antwort nur an den Absender, nicht an alle Broadcastteilnehmer. Möchten Sie eine Gruppenunterhaltung starten, nutzen Sie dafür die Gruppen-Chatfunktion.

Um einen neuen Broadcast zu erstellen, tippen Sie auf den Reiter „Chats“, dann auf die drei Punkte rechts oben und auf die Option „Neuer Broadcast“.
Vergrößern Um einen neuen Broadcast zu erstellen, tippen Sie auf den Reiter „Chats“, dann auf die drei Punkte rechts oben und auf die Option „Neuer Broadcast“.

6. Umzug von Whatsapp auf ein neues Smartphone oder eine neue Nummer

Um Kontakte zu Ihrer Broadcastliste hinzuzufügen, wählen Sie die gewünschten Nummern aus und tippen dann rechts oben auf „Fertig“.
Vergrößern Um Kontakte zu Ihrer Broadcastliste hinzuzufügen, wählen Sie die gewünschten Nummern aus und tippen dann rechts oben auf „Fertig“.

Whatsapp aufs neue Smartphone übertragen: Sie haben sich ein neues Android-Smartphone besorgt. Nun wollen Sie nicht nur alle Apps übertragen, sondern vor allem Kontakte und Chats der Messenger-App Whatsapp auf das neue Telefon transferieren. Das geht ganz einfach – wenn das Smartphone die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Auf dem alten Smartphone müssen Sie zunächst den Chatverlauf von Whatsapp speichern. Besitzt Ihr Smartphone einen Speicherkartenslot, ist dies einfach: Legen Sie eine Speicherkarte ein, und drücken Sie in Whatsapp die Menütaste oben rechts und dann auf „Einstellungen –> Chat Einstellungen“. Wenn Sie nun „Backup Chat Verlauf“ drücken, dann speichert Whatsapp die Chats auf die Speicherkarte. Legen Sie die Speicherkarte jetzt in das neue Smartphone. Wenn Sie Whatsapp darauf installieren, meldet sich die App und fragt nach, ob sie den Chatverlauf von der Speicherkarte wiederherstellen soll. Bestätigen Sie das. Ab sofort haben Sie alle Chats auf dem neuen Smartphone.

Bevor Sie Chats von Whatsapp auf ein neues Smartphone übertragen, müssen Sie den Nachrichtenverlauf auf dem alten Gerät sichern.
Vergrößern Bevor Sie Chats von Whatsapp auf ein neues Smartphone übertragen, müssen Sie den Nachrichtenverlauf auf dem alten Gerät sichern.

Etwas umständlicher läuft der Vorgang ab, wenn Ihr neues Smartphone keinen Kartenslot, sondern nur internen Speicher besitzt. Schließen Sie das Telefon an den PC an – es taucht nun im Windows-Explorer auf. Kopieren Sie den Ordner „Whatsapp“ auf den Rechner. Laden Sie nun Whatsapp auf das neue Smartphone, starten Sie die App aber noch nicht. Anschließend verbinden Sie das neue Smartphone mit dem PC. Whatsapp sollte auf dem neuen Gerät schon eigene Ordner angelegt haben, zumindest den Ordner „Databases“. Kopieren Sie das neueste Backup aus dem gleichnamigen Ordner, den Sie vorhin vom alten Smartphone auf den PC übertragen haben, auf das neue Gerät. Starten Sie nun Whatsapp: Die App findet das Chat-Backup und stellt es auf Wunsch wieder her. Anschließend können Sie auch die restlichen Whatsapp-Ordner vom PC auf das neue Smartphone kopieren, um beispielsweise auch Fotos aus älteren Chats auf das neue Gerät zu bekommen.

Ändern Sie Ihre Telefonnummer unter „Einstellungen –> Account –> Nummer ändern“.
Vergrößern Ändern Sie Ihre Telefonnummer unter „Einstellungen –> Account –> Nummer ändern“.

Telefonnummer ändern: Sie haben eine neue Telefonnummer, aber Ihr altes Smartphone behalten? Dann müssen Sie in Whatsapp die Telefonnummer anpassen. Voraussetzung dafür ist, dass die neue Nummer bereits aktiv ist und Sie Anrufe und SMS empfangen können.

Um Ihr altes Whatsapp-Konto zu löschen und sämtliche Daten wie Laufzeit, Gruppen, Profil und Chatverlauf auf den neuen Account umzuziehen, gehen Sie über die Menütaste zu den Einstellungen. Dort finden Sie unter „Account“ die Option „Nummer ändern“. Geben Sie hier Ihre aktuelle (= alte) Telefonnummer in das obere Feld und die neue Telefonnummer in das untere Feld ein. Schließen Sie mit „Fertig“ ab. Sobald Sie die neue Nummer verifiziert haben, wird die alte Nummer aus Whatsapp gelöscht und werden die Account-Inhalte auf die neue Nummer übertragen. Nun müssen Sie nur noch Ihre neue Nummer an Ihre Kontakte weitergeben.

Um bei Whatsapp den Hintergrund für Ihre Chats festzulegen, gehen Sie in den App-Einstellungen auf „Chats und Anrufe“ und dann auf die Option „Hintergrund.“
Vergrößern Um bei Whatsapp den Hintergrund für Ihre Chats festzulegen, gehen Sie in den App-Einstellungen auf „Chats und Anrufe“ und dann auf die Option „Hintergrund.“

7. Individualisierung von Whatsapp

Neuen Hintergrund auswählen: In den Einstellungen von Whatsapp lässt sich auch ein neuer Hintergrund für den Messenger auswählen. Wechseln Sie dazu in den Bereich „Chats und Anrufe“, und tippen Sie dann auf den Eintrag „Hintergrund“. Sie können nun ein beliebiges, auf dem Smartphone abgelegtes Foto auswählen. Außerdem besteht die Möglichkeit über das Whatsapp-Icon noch mehr Hintergründe auf Ihr Smartphone herunterzuladen.

Neben den lokal gespeicherten Bildern können Sie auch über das Whatsapp-Icon weitere Hintergründe auf Ihr Gerät laden.
Vergrößern Neben den lokal gespeicherten Bildern können Sie auch über das Whatsapp-Icon weitere Hintergründe auf Ihr Gerät laden.

WhatsApp-Statusanzeige anpassen

Die Statusangabe in WhatsApp zeigt Ihre Verfügbarkeit an. Damit informiere Sie Ihre Kontakte, ob Sie gerade für Chats zur Verfügung stehen oder nicht gestört werden wollen. Die entsprechende Einstellung legen Sie unter „Status“ fest, etwa „Beschäftigt“ oder „Bei der Arbeit“. Sie können auch einen eigenen Text eintippen. Möchten Sie verhindern, dass andere Personen Ihren Status erfahren, wählen Sie „Status löschen“.

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8. Whatsapp auf allen Plattformen nutzen

Whatsapp auf dem PC nutzen: Bisher konnten Sie Whatsapp nur auf Ihrem Smartphone verwenden. Der Desktop eines PCs bietet allerdings handfeste Vorteile: Denn mit einer richtigen Tastatur tippt es sich schneller als am Smartphone. Und man sieht auch mehr auf einen Blick, da der Monitor größer ist. Damit Sie in Zukunft auf wirklich jedem Gerät und jeder Plattform Ihre aktuellen Nachrichten abrufen können, hat der Anbieter nun mit Whatsapp Web eine Lösung in petto. Die Browser Chrome , Firefox , Opera und Safari unterstützen den Client.

Um Whatsapp auf Ihrem PC zu nutzen, müssen Sie in einem ersten Schritt Ihr Whatspapp-Konto mit der Web-App verbinden. Hierfür öffnen Sie die Whatsapp-Anwendung auf Ihrem Smartphone und anschließend die App-Einstellungen. Wählen Sie die Option „Whatsapp Web“. Öffnen Sie auf Ihrem PC-Browser die Webseite https://web.Whatsapp.com/ . Scannen Sie nun mit Ihrem Mobilgerät den auf der Internetseite angezeigten QR-Code. Anschließend zeigt das Browserfenster Ihr Whatsapp-Konto mit allen Nachrichten, Kontakten und Chatverläufen. Voraussetzung ist lediglich, dass Ihr Smartphone weiterhin mit dem Internet verbunden ist – dazu reicht auch WLAN.

Um Whatsapp Web zu aktivieren, müssen Sie mit dem Smartphone den QR-Code von der Internetseite einscannen.
Vergrößern Um Whatsapp Web zu aktivieren, müssen Sie mit dem Smartphone den QR-Code von der Internetseite einscannen.

Um die Verbindung zum Computer anschließend wieder zu trennen, öffnen Sie wieder die Anwendung auf Ihrem Smartphone und gehen in den Einstellungen erneut auf „Whatsapp Web“. Hier sehen Sie nun die derzeitige Verbindung zu Ihrem Computer und die Option „Von allen Computern abmelden“. Tippen Sie diese an, und bestätigen Sie den Vorgang abschließend.

Whatsapp auf dem Tablet nutzen: Über einen Trick läuft Whatsapp auch auf einem WLAN-Tablet ohne SIM-Karte. Solange sich das Tablet in einem Funknetzwerk befindet, können Sie gratis Nachrichten verschicken. Wenn Sie Whatsapp im Google Play Store über das Tablet aufrufen, erhalten Sie den Hinweis, dass diese App nicht mit Ihrem Tablet kompatibel ist. Rufen Sie die App daher mit Google Chrome auf, und markieren Sie im Kontextmenü „Desktopversion“. Laden Sie die Whatsapp-App über die Desktopseite als APK herunter (dies müssen Sie zuvor über „Einstellungen –> Sicherheit –> Unbekannte Herkunft“ entsprechend erlauben). Rufen Sie die Applikation anschließend im Dateimanager unter „Downloads“ auf. Tragen Sie nun eine Festnetznummer bei Whatsapp ein. Fordern Sie die Anwendung dazu auf, Sie anzurufen. Per Sprachanruf erhalten Sie nun einen sechsstelligen Freischaltcode, den Sie nun in der App eintragen und diese somit aktivieren.

Trennen Sie die Verbindung zum Computer, indem Sie in der App die Option „Von allen Computern abmelden“ wählen.
Vergrößern Trennen Sie die Verbindung zum Computer, indem Sie in der App die Option „Von allen Computern abmelden“ wählen.

9. Sicherheitsfeatures

Private Nutzerdaten ausblenden: Bevor Sie Whatsapp zum ersten Mal nutzen, sollten Sie sich mit den Privatsphäre-Einstellungen vertraut machen: Öffnen Sie hierfür die App-Einstellungen über die drei Punkte oben rechts: „Account“ und anschließend „Datenschutz“. Hier legen Sie fest, ob und für wen sichtbar sein soll, wann Sie das letzte Mal online waren. Wenn Sie die Sozialkontrolle möglichst klein halten wollen, tippen Sie auf „Zuletzt online“ und entscheiden sich für die Variante „Niemand“. Auch beim Profilbild und Ihrem Status besteht die Möglichkeit, die Informationen entweder für alle Whatsapp-Nutzer, nur für Ihre Kontakte oder für niemanden sichtbar zu machen.

Unter dem Punkt „Messaging“ aktivieren oder deaktivieren Sie die Lesebestätigung für Nachrichten. Ihre Entscheidung gilt dann für Ihre Kontakte und Sie selbst. Falls Sie hier keinen Haken setzen, erhalten Ihre Kontakte keine Lesebestätigung, wenn Sie die Nachricht geöffnet und gesehen haben. Allerdings können auch Sie dann nicht mehr feststellen, ob Ihr Gesprächspartner Ihre Nachricht gelesen hat.

Kontakte verifizieren: Um sicherzugehen, dass es sich bei Ihrem Chatpartner um die richtige Person handelt, bietet Whatsapp die Möglichkeit Ihre Kontakte zu verifizieren. So können Sie wahlweise eine Sicherheitsnummer abgleichen oder gegenseitig einen QR-Code scannen. Beides finden Sie in der App unter den Kontaktdaten Ihres Gesprächspartners.

Whatsapp vor fremden Zugriff schützen: Damit Ihre Nachrichten auch wirklich privat bleiben, und weder neugierige Partner oder gar Fremde in Ihrer Abwesenheit in Ihrem Whatsapp-Account herumstöbern können, installieren Sie die App „ Lock for Whatsapp “ vom Anbieter „Wings on Droid“ auf Ihrem Smartphone. Die Anwendung ist 1,9 MB groß und erfordert eine Android-Version ab 4.0. Nach der erfolgreichen Installation öffnen Sie die Applikation zum ersten Mal und entscheiden sich für einen vierstelligen Zahlencode, den Sie anschließend immer eingeben müssen, wenn Sie Whatsapp auf dem Smartphone öffnen wollen. Bestätigen Sie das Passwort anschließend noch einmal. Ab sofort ist Ihre Messenger-App vor fremdem Zugriff geschützt.

Mit der Applikation „Lock for Whatsapp“ schützen Sie Ihren Messaging-Dienst vor fremden Zugriffen. So müssen Sie jedes Mal einen Code zum Öffnen der Anwendung eingeben.
Vergrößern Mit der Applikation „Lock for Whatsapp“ schützen Sie Ihren Messaging-Dienst vor fremden Zugriffen. So müssen Sie jedes Mal einen Code zum Öffnen der Anwendung eingeben.

Fotos von Whatsapp aus der Galerie ausschließen: Fotos und Videos lassen sich sehr bequem über den Nachrichtendienst Whatsapp austauschen. Wenn Sie diese an eine Nachricht anhängen, lädt das Smartphone des Empfängers sie herunter und macht sie in der Foto-App verfügbar. Doch nicht immer sind Fotos, die Sie über Whatsapp erhalten, für alle Augen bestimmt: Deshalb sollten Sie verhindern, dass diese Fotos in der Standard-Bilder-App erscheinen, wenn Sie beispielsweise der Familie die Urlaubsfotos zeigen wollen, die Sie mit dem Smartphone aufgenommen haben. Foto-Apps wie Google Foto durchsuchen den internen und externen Speicher des Smartphones nach Mediendateien wie Fotos und Videos, um sie alle bequem an einem Platz anzeigen zu können. Enthält ein Foto-Ordner aber eine Datei mit dem Namen „.nomedia“, wird die App ihn nicht durchsuchen und die darin enthaltenen Bilder auch nicht anzeigen.

Um zu verhindern, dass Foto-Apps Bilder aus bestimmten Verzeichnissen anzeigen, müssen Sie eine zusätzliche Datei erstellen.
Vergrößern Um zu verhindern, dass Foto-Apps Bilder aus bestimmten Verzeichnissen anzeigen, müssen Sie eine zusätzliche Datei erstellen.

Dazu nutzen Sie am besten die Dateimanager-App „ ES File Explorer “. Hierfür muss Ihr Gerät mindestens mit Android 4.0 ausgestattet sein. Die Anwendung benötigt außerdem 6 MB Speicherplatz. Nach der Installation navigieren Sie mit der Applikation zum Ordner, in dem sich die Fotos befinden, die Sie verbergen wollen. Bei Whatsapp ist es das Verzeichnis „Whatsapp/Media/Whatsapp Images“. Dort gehen Sie auf das Pluszeichen in der untersten Zeile. Wählen Sie anschließend die Datei aus, und tragen Sie den Namen „.nomedia“ ein. Wichtig: Vergessen Sie nicht den Punkt am Anfang des Dateinamens. Die neue Datei sehen Sie nicht im „ES File Explorer“. Sie bemerken aber, dass sie Ihre Aufgabe erledigt, wenn Sie wieder zu einer Foto-App wechseln. Die Bilder, die im betreffenden Ordner liegen, werden nun nicht mehr angezeigt.

Überwachen Sie die Whatsapp- Datennutzung unter „Einstellungen –> Account –> Netzwerknutzung“.
Vergrößern Überwachen Sie die Whatsapp- Datennutzung unter „Einstellungen –> Account –> Netzwerknutzung“.

Datennutzung überwachen: Gerade bei einem begrenzten monatlichen Datenvolumen, sollten Sie den Verbrauch im Blick behalten – sonst kann es schnell teuer werden. Wie viele Daten Sie mit Whatsapp verbrauchen, lässt sich leicht ermitteln. Öffnen Sie hierfür die App-Einstellungen über die drei Punkte rechts oben und anschließend „Account –> Netzwerknutzung“. Hier sind alle Statistiken aufgelistet: von der Anzahl der Nachrichten und Anrufe bis hin zu den gesendeten und empfangenen Medien-, Anruf-und Nachrichten-Bytes und vieles mehr. Um einen Überblick zu erhalten, welche Datenmenge Sie beispielsweise während einer Woche oder im Laufe eines Monats für die Whatsapp-Nutzung benötigen, setzen Sie die Statistik zurück und betrachten sie nach dem gewünschten Zeitraum erneut. Diese Option finden Sie, indem Sie ganz nach unten scrollen.

10. Versand von Dokumenten per WhatsApp

Ab der Version 2.12.489 von WhatsApp für Android ist nun auch der Versand von Dokumenten in Nachrichten möglich. Dazu müssen Sie im Nachrichtenfenster oben rechts auf das Büroklammer-Icon klicken und dann anschließend den neuen Eintrag "Dokument" antippen. Momentan lassen sich so nur PDFs versenden. Die iOS-Version von WhatsApp dürfte demnächst ebenfalls die neue Funktion erhalten. Weitere Infos zu der neuen Version finden Sie in diesem Beitrag.

WhatsApp ist eine beliebte App für kostenlose Kurzmitteilungen am Smartphone, die SMS und MMS für Text- und Bildbotschaften immer häufiger ersetzt. Mit WhatsApp treten Sie nahezu in Echtzeit mit Freunden und Kollegen in Kontakt. Vom kurzen „Guten Tag“ bis zum ausführlichen Plausch mit Fotos oder Videos ist alles möglich. Komfortabel machen WhatsApp die einfache Bedienoberfläche der App und der Umstand, dass Sie sofort loslegen können.

WhatsApp liest automatisch ihr Telefonbuch aus und erkennt, wer davon ebenfalls WhatsApp nutzt. Ein manuelles Synchronisieren von Kontakte entfällt. Das gefällt aber nicht jedem - mehr zu den Sicherheitsbedenken der App lesen Sie weiter unten.

WhatsApp ist eine App für kostenlose Kurzmitteilungen am Smartphone
Vergrößern WhatsApp ist eine App für kostenlose Kurzmitteilungen am Smartphone

Ein Klick auf einen Namen in der Kontaktliste öffnet das Nachrichtenfenster, in das Sie Ihre Botschaft eintippen, Bilder und Video-Clips anhängen und mit einem Klick auf den Absenden-Button verschicken. WhatsApp verwendet die Telefonnummern für die Zustellung der Chat-Nachrichten. Anders als bei klassischen Instant-Messaging-Diensten wie ICQ und bei Chat-Apps wie Skype brauchen Sie also potentielle Gesprächspartner nicht erst zu einer Buddy-List (Freundesliste) hinzuzufügen und abzuwarten, bis Ihre Kontaktanfrage bestätigt ist. Den Alternativen Hike, Line, KakaoTalk und ChatOn hat WhatsApps die große installierte Basis voraus

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