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Die besten Grafikkarten zu Weihnachten

17.12.2013 | 09:09 Uhr |

Nicht nur PC-Spieler profitieren von einer leistungsfähigen Grafikkarte: Mittlerweile setzen immer mehr Anwendungen auf die parallele Rechenpower des Grafikchips, wie zum Beispiel in Multimedia-Programmen. Aus diesem Grund ist die Grafikkarte maßgeblich für die Leistung eines PCs verantwortlich.

Eine gute Grafikkarte lässt das Gamer-Herz höher schlagen und ist gleichbedeutend für flüssigere Bildraten, einem hohen Detailgrad und zusätzlichen Effekten in den neusten Spielen wie Battlefield 4, Metro: Last Light oder Call of Duty: Ghosts. Doch auch Designer oder Video-Produzenten wissen einen guten Pixelbeschleuniger zu schätzen, schließlich ist die parallele Rechenpower des Grafikchips nicht zu verachten. Aber wissen Sie, welche Grafikkarte Sie Ihrem Sohnemann oder dem Töchterchen schenken sollen? Oder welche Grafikkarte Sie sich selbst wünschen sollen? Wir verraten Ihnen, worauf es beim Kauf der richtigen Grafikkarte ankommt und was Sie kaufen können, wenn für Sie Geld keine Rolle spielt.

Darauf kommt es beim Grafikkarten-Kauf an

Fangen wir erst einmal klein an und nehmen ein beliebtes Projekt als Beispiel: den Wohnzimmer- oder HTPC. Hier sollten Sie darauf achten, dass neben den Prozessor- und Gehäuselüftern auch die Grafikkarte möglichst leise sein sollte, um Sie nicht beim gemütlichen Filmeabend mit nervigen Rauschen zu stören. Erste Wahl sollten hier passive Modelle sein, wie zum Beispiel die HIS Radeon HD 7750 iSilence 5 : Anstatt drehender Lüfter kommen umfassende Radiatoren zum Einsatz, die schweigsam die Wärme dank leitender Materialien an die Umgebung abführen. Leider sind derartige Grafikkarten keine Leistungsmonster und nur für weniger fordernde Anwendungen gedacht.

Die leisesten Grafikkarten im Test

Passiv gekühlte Grafikkarten arbeiten lautlos, sind dafür aber auch vergleichsweise schwach.
Vergrößern Passiv gekühlte Grafikkarten arbeiten lautlos, sind dafür aber auch vergleichsweise schwach.

Wer definitiv nur Filme kucken möchte, der sollte auf eine separate Grafikkarte verzichten und auf die Onboard-Grafik der Prozessoren setzen, zum Beispiel die Intel-HD-Graphics-Serie oder AMD-Radeon-Kerne in AMD-Chips. Allerdings ist eine passive Kühlung kaum noch möglich.

Bestenliste: Die besten Grafikkarten bis 250 Euro

Zum Beispiel genügt bereits eine Geforce GTX 660 Ti für das Zocken in Full-HD.
Vergrößern Zum Beispiel genügt bereits eine Geforce GTX 660 Ti für das Zocken in Full-HD.
© Zotac

Wenn es ums Zocken geht, dann müssen Sie aktuell nur etwa 200 Euro ausgeben, sofern Sie in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) spielen. Sowohl die Gigabyte Radeon R9 270X OC , als auch die Zotac Geforce GTX 660 Ti AMP! gibt es bereits ab rund 180 Euro und verfügen über genügend Rechenkraft für ein flüssiges Spielerlebnis in vollsten Details.

PC-WELT-Tipp: Sapphire HD 7970 Vapor-X

Leistungsfähige Grafikkarte mit dickem Speicher und Lieferumfang.
© Sapphire

Die aufgemotzte 7970 von Sapphire punktet gut in der Spiele- und Multimedia-Leistung und darf sich zu den leistungsfähigsten Grafikkarten auf dem Markt zählen. Der Lieferumfang ist überaus gut bestückt und sucht seinesgleichen. Nur der Umfang an mitgelieferter Software ist praktisch nicht vorhanden.
An der Test-Note rütteln aber die schlechten Werte in der Umwelt-Kategorie, denn die Grafikkarte verbraucht ordentlich Strom unter Volllast. Die Betriebslautstärke unter Last ist ebenfalls zu hoch und rauscht deutlich hörbar.

Preis: ab 375 Euro ( direkt zum PC-WELT-Preisvergleich )

Besonderheiten: 6 GB Grafikspeicher, üppiger Lieferumfang, Top-Leistung

Ausführlicher Test: Sapphire HD 7970 Vapor-X

Das braucht der Technik-Fan

Ein Flaggschiff wie die AMD Radeon R9 290X verfügen über ordentlich Grafikpower.
Vergrößern Ein Flaggschiff wie die AMD Radeon R9 290X verfügen über ordentlich Grafikpower.
© AMD

Wer mehr Power möchte und zum Beispiel in höheren Auflösungen oder in 3D spielen möchte, der muss auch mehr Geld hinblättern und zur Grafik-Oberklasse greifen. So besitzen die Flaggschiffe Radeon R9 290X und Geforce GTX 780 Ti von AMD respektive Nvidia über mindestens 3 GB Videospeicher, eine hohe Anzahl an leistungsfähigen Shader-Prozessoren und weiteren Komponenten, um Spiele und Anwendungen einwandfrei zu beschleunigen. Preislich hat allerdings AMD deutlich besseres zu bieten: Eine Radeon R9 290X gibt es bereits für rund 530 Euro, während Nvidia über 100 Euro mehr verlangt.

Bestenliste: Die besten Grafikkarten über 250 Euro

Wenn Ihnen die Grafik-Leistung einer der oben genannten Karten immer noch nicht genügt, dann schrauben Sie sich gleich mehrere Grafikkarten ins Gehäuse! Bei AMD heißt der Verbund "Crossfire", bei Nvidia "SLI", und bei beiden lassen sich bis zu vier Grafikkarten des gleichen Modells (idealerweise mit gleichem Speicher) zusammen schalten. Am besten skalieren aktuell drei Nvidia Geforce GTX Titan im sogenannten "3-Way-SLI". Doch es gibt auch Nachteile. So müssen Spiele auf einen Betrieb mit Grafikkarten im Verbund optimiert sein, sonst kann es sogar zu schlechteren Ergebnissen kommen als mit nur einer Karte.

Wahre Enthusiasten begnügen sich nicht nur mit einer Grafikkarte!
Vergrößern Wahre Enthusiasten begnügen sich nicht nur mit einer Grafikkarte!
© Nvidia
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