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Die besten Foto-Apps für Android

28.09.2014 | 08:55 Uhr |

Die Fotogalerie-App von Android bietet für eine gute Fotoverwaltung viel zu wenig. Übersicht über Ihre Fotos erhalten Sie nur mit den richtigen Zusatz-Apps. Wir stellen Ihnen die besten Tools für Ihr Smartphone oder Tablet vor.

Handy zücken, Galerie-App starten und mit den Fotos vom letzten Wochenendausflug prahlen: So einfach kann die Fotopräsentation sein. Zumindest dann, wenn Sie stets den Überblick über Ihre Fotosammlung behalten. Damit das immer zuverlässig klappt, setzen Sie die folgenden Apps ein.

Bilder übersichtlich im Kalender anzeigen

Die App Smart Album Photocal Free zeigt Ihre Fotos übersichtlich nach Monaten geordnet an. Damit ist die App für alle Nutzer ideal, die sich bei der Suche nach einem Foto noch erinnern, wann etwa sie es aufgenommen haben. Die Nutzung der Anwendung ist einfach. Nach dem Start präsentiert die App Ihre Fotos zunächst wie gewohnt nach Ordnern sortiert. Tippen Sie oben im Menü auf „Monate“, um zu einer schicken Monatsansicht für Ihre Bilder zu kommen. Oder Sie tippen auf „Kalender“, um Ihre Fotos auf einem klassischen Monatskalender als Miniaturbilder zu sehen.

Die acht besten Video-Apps für Android

Die App Smart Album Photocal Free zeigt Ihre Bilder übersichtlich nach Monaten geordnet an. Über die Befehle „Kopieren nach“ und „Verschieben nach“ können Sie Fotos in neue Ordner transferieren.
Vergrößern Die App Smart Album Photocal Free zeigt Ihre Bilder übersichtlich nach Monaten geordnet an. Über die Befehle „Kopieren nach“ und „Verschieben nach“ können Sie Fotos in neue Ordner transferieren.

Mit Quickpic blitzschnell Fotos betrachten oder verstecken

Die App Quickpic zählt zu den erfolgreichsten Foto-Apps im Store von Google. Die App empfiehlt sich vor allem für Nutzer, die viele Fotos auf ihrem Smartphone oder Tablet gespeichert haben. Denn Quickpic zeigt auch große Fotosammlungen blitzschnell an. Zudem punktet die App mit etlichen Einstellmöglichkeiten. So lassen sich einzelne Ordner einfach verstecken. Zudem gibt’s ein paar grundlegende Bearbeitungsfunktionen wie das Beschneiden von Fotos oder die Verringerung der Auflösung. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Bedientipps für Quick Pic:

Anzeige anpassen: Wenn Sie Quickpic starten, zeigt es zunächst in der „Galerie“-Ansicht alle Ordner an, in denen sich Fotos befinden. Sie ändern diese Ansicht über die Menütaste und einen Tipp auf „Modus“. Die Einstellung „Kacheln“ lohnt sich bei Geräten mit einem großen Bildschirm, da so mehrere Fotos gleichzeitig in der Ordner-Vorschau erscheinen. Freunde des Windows-Explorers können in Quickpic auch den Modus „Explorer“ wählen, um eine Darstellung im Stile eines Dateimanagers zu erhalten.

Ordner ausblenden: Berühren Sie einen Ordner so lange, bis er mit einem Rahmen markiert erscheint. Nun taucht ein Menü-Icon auf, über das Sie zu den Befehlen „Verstecken“ und „Ausschließen“ kommen. Wenn Sie hier „Verstecken“ wählen, wird der Inhalt dieses Ordners in keiner Medien-App mehr angezeigt. Enthaltene Fotos erschienen somit auch nicht in der Standrad-Fotogalerie von Android. Möchten Sie Ordner nur in der App Quickpic ausblenden, dann wählen Sie im Menü die Einstellung „Ausschließen“.

Ordner wieder einblenden: Möchten Sie einen ausgeblendeten oder versteckten Ordner wieder sichtbar machen, dann wählen Sie die Menütaste und „Verstecktes anzeigen“. Unter Umständen werden nun recht viele, ursprünglich vom System versteckte Ordner angezeigt. Tipps auf die Menütaste und „Sortieren“ schaffen dann einen besseren Überblick. Haben Sie den versteckten Ordner gefunden, berühren Sie ihn, bis er markiert ist, und nehmen über die Menütaste und „Einblenden“ das Verstecken zurück.

Neue Ordner erstellen und Fotos sortieren: Möchten Sie für einen besseren Überblick Ihre Fotos auf dem Android-Gerät in eigene Ordner sortieren, ist das kein Problem. Als Erstes wählen Sie in Quickpic die Fotos aus, die in einen neuen oder anderen Ordner wandern sollen. Das geht wieder über einen langen Tipp auf ein Bild. Wenn Sie weitere Bilder auswählen möchten, tippen Sie lange auf ein weiteres Bild, und Quickpic markiert alle Fotos, die zwischen dem zuerst gewählten und dem zuletzt gewählten liegen. Alle Fotos eines Ordners markieren Sie über den Haken oben in der App.

Wählen Sie über das Menü-Icon den Punkt „Verschieben nach“ oder „Kopieren nach“. Nun können Sie über das Plus-Symbol oben einen neuen Ordner anlegen und die Fotos über einen Tipp auf den Haken oben dorthinein verschieben.

Unterordner lassen sich übrigens nur im „Explorer“-Modus erstellen, was im Test jedoch nur umständlich funktionierte. Wer sich solch verschachtelte Ordner wünscht, sollte sich lieber die kostenpflichtige App F-Stop Media Gallery ansehen, auf die wir als Nächstes eingehen.

Die besten Musik-Apps für Android

Die App F-Stop Media Gallery bietet eine Fotoverwaltung, wie man Sie sonst nur von PCProgrammen kennt, inklusive Tags und virtueller Alben.
Vergrößern Die App F-Stop Media Gallery bietet eine Fotoverwaltung, wie man Sie sonst nur von PCProgrammen kennt, inklusive Tags und virtueller Alben.

Die App F-Stop Media Gallery bietet fortgeschrittene Verwaltungs-Tools, wie man sie sonst nur von guten PC-Programmen kennt. So können Sie Fotos mit Stichworten (Tags) versehen, mit Sternen bewerten, in selbst erstellte Unterordner verschieben oder über virtuelle Fotoalben organisieren. Die Anwendung empfiehlt sich vor allem für Nutzer von Android-Tablets, die sich auf ihrem Gerät eine gut strukturierte Fotosammlung wünschen. Ein besonderes Schmankerl von F-Stop Media Gallery: Alle Tags, die Sie einem Foto zuordnen, speichert die Anwendung nach dem XMP (Extensible Metadata Platform)-Standard. So können diese Infos auch von Windows-Programmen, etwa Photoshop Elements, gelesen werden, nachdem Sie die Fotos auf den PC kopiert haben. Ihre auf dem Android-Gerät erzeugte Ordnung bleibt Ihnen somit am PC erhalten.

Die Bedienung funktioniert ähnlich wie die von Quickpic: Sie markieren ein Bild oder mehrere Fotos durch langes Berühren und wählen über das Menü-Icon einen Befehl aus.

Die App gibt es zum Ausprobieren in einer werbefinanzierten, dafür aber kostenlosen Version. Die meisten coolen Funktionen, etwa das dauerhafte Speichern von Tags oder virtuelle Fotoalben, sind aber nur mit der Pro-Version, die 4,99 Euro kostet, nutzbar. Ein Upgrade auf die Kaufversion erledigen Sie über das Einstellungs-Icon unten links.

Fotos auf einer Landkarte anzeigen

Zumindest eine gute Sortierfunktion hat übrigens auch die Standard-Galerie-App von Android. Sie können sich damit alle Ihre Handy-Aufnahmen auf einer Google-Maps-Landkarte zeigen lassen. Starten Sie dafür die Galerie-App, und tippen Sie oben auf „Album“. In dem sich aufklappenden Menü wählen Sie „Standorte“. Bei einer großen Fotosammlung dauert es nun einen Augenblick, bis die Google-Maps-Landkarte erscheint und die Aufnahmeorte Ihrer Fotos angezeigt werden.

Passwortschutz für Ihre Fotos

Wer mit der Standard-Fotogalerie-App von Android ganz zufrieden ist, sich zusätzlich aber mehr Privatsphärenschutz wünscht, der sollte sich die Anwendung App Lock (Smart App Protector) ansehen. Mit dem Tool legen Sie fest, welche Apps künftig nur nach Eingabe eines Codes oder einer Mustersperre starten. Das funktioniert auch für die Fotogalerie. Die Auswahl der zu schützenden App geht ganz einfach vonstatten. Starten Sie App Lock, und geben Sie den voreingestellten Code 7777 ein. Über „Hinzufügen“, einen Tipp auf „Galerie“ sowie einen weiteren Tipp auf „Hinzufügen“ schützen Sie umgehend die Standard-Foto-App mit dem Code 7777.

Den Standardcode ändern Sie über das Schlüssel-Symbol oben und dann „Passwort“. Sie befreien eine App aus der Sperrliste von App Lock, indem sie in App Lock auf die Anwendung tippen und die Frage „Wollen Sie diese App löschen?“ mit „OK“ beantworten. Die Anwendung verbleibt natürlich auf dem Gerät, nur der Code-Schutz wird entfernt.

Wichtig: Wenn Sie weitere Apps zum Betrachten Ihrer Fotos installiert haben, müssen Sie auch diese Apps mit App Lock schützen, um Ihre Fotos zuverlässig zu verbergen.

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